Meine Tee-Sammlung
Für mich gibt es tatsächlich nicht DEN einen Tee-Duft. Dafür ist Tee als Duftthema viel zu vielseitig. Jeder meiner Tee-Düfte erzählt eine andere Geschichte und transportiert eine andere Stimmung.The Noir 29 (Le Labo)Mein dunkelster Tee. Trocken, tief und mit einer ganz eigenen Schwere. Für mich riecht er weniger nach einer Tasse Tee als nach getrockneten Teeblättern und einer ruhigen, fast melancholischen Atmosphäre.Wulong Cha (Nishane)Die helle Seite des Themas. Klar, transparent und mit einer wunderbaren Leichtigkeit. Einer dieser Düfte, die gerade an warmen Tagen nie zu viel werden.Pomelo Oolong (d’Annam)Der lebendigste meiner Tee-Düfte. Die Pomelo bringt eine saftige, leicht herbe Frische mit, ohne den Tee zu überdecken. Für mich unglaublich stimmig und einer meiner liebsten Sommerdüfte.Above the Waves (Etat Libre d’Orange)Ein sehr ruhiger, fast meditativer Duft. Weniger offensichtlich als die anderen und gerade deshalb so spannend. Er vermittelt für mich eher ein Gefühl von Gelassenheit als eine konkrete Tasse Tee.Gris Charnel (BDK Parfums)Hier steht der Tee nicht allein im Mittelpunkt, sondern ist Teil einer wunderbar texturierten Komposition. Die Verbindung aus Tee, Iris, Feige und Hölzern wirkt warm, weich und unglaublich elegant.Triple Tea (to summer)Die komplexeste Tee-Interpretation meiner Sammlung. Nicht ein einzelner Tee, sondern verschiedene Facetten, die miteinander spielen. Ein Duft, den ich mit jedem Tragen ein wenig anders wahrnehme.Green Tea (Elizabeth Arden)Der Klassiker. Er zeigt bis heute, wie gut ein unkomplizierter Tee-Duft sein kann. Frisch, leicht und völlig ohne Allüren. Nicht jeder Duft muss komplex sein, um Freude zu machen.Wenn ich mich auf einen einzigen festlegen müsste, wäre es wahrscheinlich The Noir 29. Nicht, weil er der “beste” ist, sondern weil er für mich die größte Tiefe entwickelt. Gleichzeitig möchte ich auf keinen der anderen verzichten, weil jeder eine andere Facette des Themas Tee zeigt.


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