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Creed Royal Oud Meinungen vor 4 Jahren
Schönen Abend

Hierbei geht es mir um eure Meinung zu dem Duft Creed Royal Oud und wie ihr in empfindet. Ich persönlich gebe ihm eine 9/10 Bewertung und habe ihn deshalb auch als 120 ml erworben, welche zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr verfügbar ist. Verglichen zu Creed Aventus finde ich ihn sogar noch etwas besser und spezieller für besondere Anlässe.

mfg
vor 4 Jahren
Eben nachgesehen, die 120ml bekommt man noch problemlos, zb bei No*ino.

Hab schon mehrmals daran gedacht zumindest eine weitere große Einheit zu bunkern, es aber immer wieder verworfen. Bis ich ich meinen 120ml aufgebraucht hab, vergehen locker noch 5-7 Jahre und die Bergamotte ist leider hinsichtlich langer Haltbarkeit problematisch. RO ist sehr ergiebig und performant. Er hat das Zeug zum Signature. Viele in meinem Umfeld mögen seine Projektion, aber den Duft direkt auf der Haut nicht. Für mich einer der wenigen Düften die sowohl auf der Haut als auch in der Projektion brillieren.

Mittlerweile neben Spice & Wood und Original Vetiver das Beste das Creed für meine Nase bislang hervorgebracht hat. Ein großer Vorzug dieses Duftes ist seine universelle Einsetzbarkeit. Den kannst du am Fußballplatz wie in der Oper tragen fast das ganze Jahre bis auf Sommer und Schwüle. RO mag es lieber trocken und <25° so meine Erfahrung mit diesem Duft.

Und mir ist noch kein Duft unter gekommen der auch nur ansatzweise so riecht wie RO, was ich auch sehr zu schätzen weiß.

Ich habe nie einen Gedanken daran verschwendet, wie viel Oud da drinnen sein mag sondern mich auf die Komposition eingelassen. Hat zugegebenermaßen mehrerer Anläufe bedurft. Das war anfangs zu neu, sprich zu anders, für meine Nase. Und ich finde das schlimmste, das man diesem Duft antun kann, ist ihn olfaktorisch zu zerlegen.

Diese Komposition gehört gesamtheitlich erfasst, um sie (besser) zu verstehen. Dieser kalte Pfeifentabakrauch ist einfach ein Gedicht. Man möge bitte von dieser Formel die Finger lassen und die Preise nicht in den Himmel wachsen lassen. Smile
Zuletzt bearbeitet von RobGordon am 15.05.2018, 20:18, insgesamt einmal bearbeitet
vor 4 Jahren
Ich wollte gerade eine Antwort inkl. Link auf die Duftseite verfassen, da war der RO-Fachmann bereits schneller als ich und hat das Thema zusammengefasst Wink
vor 4 Jahren
nicht vor der Arbeit drücken Herr Flanker, das war nur mein letztes Aufbäumen vor der Sommerruhe. Smile
vor 4 Jahren
Schöner Duft - hält bei mir aber leider nicht lange - Nachsprühdiktat !!!
vor 4 Jahren
Habe ihm einige Chancen gegeben, aber immer war ich seiner nach spätestens 10 Minuten überdrüssig. Mit dem "1828 - Jules Verne" erging's mir ähnlich - beiden Düften eignet eine cremig-breiige Minzigkeit, die mir einfach nicht edel anmuten mag. Beim "Royal Oud" spielt obendrein - wenn auch dezent - die ungünstig passende Schlechter-Atem-Note Angelika (siehe auch "Гоша Рубчинский / Gosha Rubchinskiy" *würg*) mit hinein, so als wollte ich mit einem Minz-Kaugummi ... nein, ich mag das Zeug nicht mehr riechen.
vor 4 Jahren
Ein schöner, in sich stimmiger Duft. Etwas gewöhnlich/langweilig, wie viele Creed, daher aber womöglich auch so "universell einsetzbar". Er wäre mir für den Preis nicht charakterstark und performant genug (das sind langsam Preise, wo ein Duft auch am nächsten Morgen noch zu riechen sein soll), ist aber wirklich sehr angenehm.

Kann mich nur noch schwach an den als solches Erinnern, nur an mein Urteil per se. Ich glaube ich habe ihm auch 9 Punkte gegeben (falls ich ihn hier überhaupt bewertet habe, keine Ahnung). Ich finde ihn also wirklich gut, aber er bleibt nicht im Kopf, kein Kaufkandidat.
vor 4 Jahren
RO ist einer der ausdauerndsten Düfte, sowohl in meiner Sammlung, als auch in seiner Haltbarkeit an mir. Mit ihm finde ich mich immer gut und originell beduftet. Mittlerweile ist er mein liebster Creed.
vor 4 Jahren
Royal Oud werde ich immer schnell überdrüssig. An manchen Tagen, zu einem Film mit der Thematik Mittelalter, Königtum oder sonstigem in die Richtung, hole ich meine Probe sehr gerne raus. Da passt er. Aber derzeit brauche ich noch keinen Flakon. Das wären verschwendete Gelder, wenngleich der Duft wirklich gut ist. Irgendwas nervt mich total und sehr schnell an diesem Parfum.. Confused
vor 4 Jahren
Royal Oud hält bei mir ewig und werde ihn (deshalb?) schnell überdrüssig! Ich tippe hier auf die Angelika..Wink!
vor 4 Jahren
An mir ist der sehr dezent und eher flüchtig.
Eigentlich ein idealer Büroduft. Für einen Oudduft ist er sehr sanft und wird niemanden stören. Ob man dafür soviel Geld ausgeben muss, muss natürlich jeder selber entscheiden.
vor 4 Jahren
ElysaShades:
An mir ist der sehr dezent und eher flüchtig.
Eigentlich ein idealer Büroduft. Für einen Oudduft ist er sehr sanft und wird niemanden stören. Ob man dafür soviel Geld ausgeben muss, muss natürlich jeder selber entscheiden.

#2
vor 3 Jahren
Gibt es eigentlich bei der Flaschengröße Unterschiede im Duft hinsichtlich Intensität und Verlauf?
vor 3 Jahren
Waffeleisen:
Gibt es eigentlich bei der Flaschengröße Unterschiede im Duft hinsichtlich Intensität und Verlauf?

Nein, die Sprühmechanik der aller Flaschengrößen ist ident (getestet mit 50ml 75ml und 120ml Flakons) und wirft mit einem Hub aus dem Originalflakon einen ordentlichen Schwall aus.

Es gibt 3 gängige Gründe warum RO so unterschiedlich perfomant wahrgenommen wird:

1.) Die einen sprühen aus dem Original-Flakon, die anderen aus dem Mini TZ ihrer Abfüllungen/Proben. Bei dem man viele Male mehr sprühen muss um auf eine äquivalente Menge zu kommen.

2.) RO ist definitiv kein Winterduft. Projektion steigt mit Temperatur und der Duft entfaltet sich besser, schneller und deutlicher. Bei den Vollsynthetikern ist das egal

3.) Nasale Adaption. Ich kann nur jedem empfehlen sich mit dem Thema auseinanderzusetzen zu beginnen, der Fehlbarkeit der eigenen Nase bewusst gegen die Routine entgegenzuwirken.

WICHTIG: Sprühpunkte nicht wie gerne empfohlen an Hals und Nacken.

Ich trug am Sonntag (Muttertag) RO aus dem Original-Fass: 4 Sprüher bei 25°C Außentemp ; je 1 am Handrücken und je einen am Musc. brachioradialis, Muskel am Unterarm) problemlos 12 Stunden auf der Haut wahrnehmbar, über 4 Stunden deutliche Projektion.

Wer mehr will/braucht bzw. wetterunabhängiger sein möchte, muss deutlich in die Chemieschublade greifen, wird aber früher oder später wieder am Schutzverhalten der eigenen Nase scheitern.

Btw. wer mit RO hadert, Parallelen im Verlauf gibt es bei "Süleyman Le Magnifique" wo als Hilfestellung Zimt im Auftakt gegenüber gestellt wird, um die dort noch strengere Galbanumnote zu bändigen, erinnert mich irgendwie am das Prinzip der Schluckimpfung, wo bitteres an Zucker gereicht wird, um damit fertig zu werden. Wink
vor 3 Jahren
Royal OudRoyal Oud geht m. N. n. bei 25°C und mehr überhaupt nicht. Die geniale Mixtur aus Gewürzen und Holz wirkt einfach angenehmer bei niedrigen Temperaturen in Herbst und Winter. Harzig-rauchige Wärme, auch in sanfter Ausführung, mag ich nicht, wenn mir ohnehin schon warm ist. Wegen seiner Sillage, die ich im oberen Mittelfeld einordnen würde, dürfte er kaum Jemandem auf den Zeiger gehen und ist daher nicht nur für Einsiedler gut geeignet, da stimme ich zu. Die Haltbarkeit eines Dufts ist für mich allerdings generell ohne Belang.
vor 3 Jahren
...ein seltsames Phänomen wie ich finde ist das mir der Duft auf der Kleidung gefällt, bei mir auf der Haut aber weniger.
hmmm....mal sehen wie mein Umfeld den Duft annimmt....

Der Kauf von RO ist bei mir (zumindest im Moment) mit eine Fragezeichen belegt.
vor 3 Jahren
Tatsächlich muss ich bei Royal Oud nicht einen Moment an Oud denken - und das ist einer der Gründe, warum er mir so gut gefällt. Ich kenne kaum Düfte, die mich auf lange Zeit so sehr begeistern, weil sie viele Qualitäten in sich vereinen: Diskretion, Vornehmheit, gute Balance (kein Bestandteil riecht für mich hervor), nur dezente Süße, breite Einsetzbarkeit. Allerdings habe ich ihn recht spät für mich entdeckt; vielleicht muss man schon viel verglichen haben, um ihn schätzen zu können.
vor 3 Jahren
Ich hatte vom RO eine 10 ml Abfüllung. Leider kann ich mit dem Duft einfach nichts anfangen. Ich will nicht sagen, dass der schlecht riecht. Ich kann nur nichts damit verbinden. Habe die fast volle Abfüllung nun einer Dame geschenkt, die ihn toll findet.
vor 3 Jahren
Ich finde das Royal Oud der beste Creed isr mit Abstand. Und ich habe 11 Creed Düfte.
vor 3 Jahren
Als Vintage Creedler (18 Flakons, fast alle prä-GIT) kann ich mit den jüngeren Creeds wenig anfangen. Teurer als damals, dafür inzwischen vollgepropft mit billiger Synthetik (nicht aus ästhetischen Überlegungen, sondern eben weil billig). Das stösst mir übel auf, auch wenn Creed da kein Sonderfall ist, sondern mit der Zeit und dem Markt geht. Aber da die Creed Düfte eben grundsätzlich eher konservativ als experimentell daher kommen ist die Rohstoffqualität dann doch ein essentiellerer Faktor als bei jemandem wie Geza Schön oder CdG. Ich hüte mein vintage Tabarôme wie meinen Augapfel, bin aber inzwischen zu Kleinproduzenten (artisan perfumers) weitergezogen, die sich als primär Kreative der Marktlogik verweigern und noch massiv in Qualität investieren. Antonio Gadoni (Bogue), Annette Neuffer, Dominique Dubrana, Dawn Spencer Hurwitz u.a. sind für mich einfach interessanter. Für einen alten Sack wie mich riecht Royal Oud nach einem synthetiklastigen Imitat eines holzig-würzigen Mittelklasseduftes der späten 70er. Da zuckt die Nase mit den Schultern, quasi Wink, aber jeder hat eben eine andere Duftsozialisation. Die Profitmarge finde ich trotzdem obszön, bewundere aber seit Jahren die Geschäfts- und Marketingchuzpe dieses recht kleinen Betriebes. Parfeng seit 1760, bruhahaha....
vor 3 Jahren
DasguteLeben:
Als Vintage Creedler (18 Flakons, fast alle prä-GIT) kann ich mit den jüngeren Creeds wenig anfangen. Teurer als damals, dafür inzwischen vollgepropft mit billiger Synthetik (nicht aus ästhetischen Überlegungen, sondern eben weil billig). Das stösst mir übel auf, auch wenn Creed da kein Sonderfall ist, sondern mit der Zeit und dem Markt geht. Aber da die Creed Düfte eben grundsätzlich eher konservativ als experimentell daher kommen ist die Rohstoffqualität dann doch ein essentiellerer Faktor als bei jemandem wie Geza Schön oder CdG. Ich hüte mein vintage Tabarôme wie meinen Augapfel, bin aber inzwischen zu Kleinproduzenten (artisan perfumers) weitergezogen, die sich als primär Kreative der Marktlogik verweigern und noch massiv in Qualität investieren. Antonio Gadoni (Bogue), Annette Neuffer, Dominique Dubrana, Dawn Spencer Hurwitz u.a. sind für mich einfach interessanter. Für einen alten Sack wie mich riecht Royal Oud nach einem synthetiklastigen Imitat eines holzig-würzigen Mittelklasseduftes der späten 70er. Da zuckt die Nase mit den Schultern, quasi Wink, aber jeder hat eben eine andere Duftsozialisation. Die Profitmarge finde ich trotzdem obszön, bewundere aber seit Jahren die Geschäfts- und Marketingchuzpe dieses recht kleinen Betriebes. Parfeng seit 1760, bruhahaha....

Der Bewunderung folgt wohl auch tatenkräftige Bestätigung wenn man 18 Creeds sein eigen nennt. Wink

Ich würde gerne einmal die Spekulationen rund um die Wahrnehmung von Synthetik bei Royal Oud wissenschaftlich bestätigt sehen und für eine Analyse auch gerne ein sample bereitstellen.

Weil ich bin selbst überaus heikel was den wahrnehmbaren Teil an Synthetik anbelangt (obwohl mir bewusst ist dass es heute oft kaum noch ohne geht) und wenn geschickt verpackt in keiner Weise stört.

Ebenso einer der erster der schreit, wenn Zeder wie auch in der Nische üblich gerne durch ISO substituiert wird. Galbanum als einer der Kerncharakter in diesem Duft ist weder teuer noch allergen und Bergamotte zu synthetisieren lohnt auch nicht. Rosa Pfeffer wird meines Wissens nach auch nicht synthetisiert. Der wunderbare Sandelholz-Charakter ist in keiner Weise artifiziell entstellt.

Mir ist auch noch kein prominentes Synthetik-Oud (Firmenich, Givaudan) untergekommen, das hier irgendwo im Duftverlauf durchscheinen könnte. Abgesehen vom grundsätzlich spärlichen Einsatz des Namensgebers.

Bloß am Alter bzw. der Erscheinung eines Duftes einen Verdacht auszusprechen und sich darauf zu reduzieren, früher wird wohl alles besser gewesen sein alleine, ohne dafür eine Bestätigung zu haben wäre mir einfach nicht plausibel genug, um damit selbst in die Öffentlichkeit zu treten.

Die Konzeption dieses Duftes spricht von der Papierform her eher gegen den ausgesprochenen Verdacht, nicht das Alter, der Preis oder das Marketing. RO ist hinsichtlich meiner Wahrnehmung nicht mehr oder weniger synthetisch als BdP.

Bei Aventus und Viking würde ich dein Empfinden eher teilen. Letzterer war auch für mich ein Schock. Auch Spice & Wood ist kein Naturbursche. Aber das Ergebnis ist dennoch ein wunderbar austarierter Holzeindruck, wenn auch sehr flüchtig und der Preis im Bereich von indiskutabel. Wink
vor 3 Jahren
Erst einmal hallo Leute, das ist mein erster Post hier im Forum! Smile

Ich finde Royal Oud schon ziemlich geil. Kräftig, holzig, maskulin, aber nicht unangenehm oder beißend. Für mich wäre er aber vermutlich schon zu maskulin und moschusartig. Oder wirklich nur für seltene Gelegenheiten, wo ich auffallen möchte.
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