Details
| Verfügbarkeit: | Im Jahr 2010 erschienen, wird noch produziert. |
| Parfümeur: Sonia Constant, Nathalie Gracia-Cetto, Atoine Maisondieu | |
Duftnoten
| Kopfnote: | Grapefruit, Ingwer, Weizen |
| Herznote: | Meeresnoten, roter Ingwer, Wacholderbeere |
| Basisnote: | Amber, Moschus, Zeder |
Dieses Parfüm wurde von
Seglein recherchiert und vorgeschlagen.
3 Kommentare zu Burberry Sport for Men
Geschenktipp!
2 Kommentar-Auszeichnungen
Tja, mit der Marke Burberry habe ich so meine Probleme. Bisher hat mir von denen nichts wirklich gut gefallen. Mein Burberry London – warum habe ich mir das bloß gekauft – fristet ein Schattendasein in der hintersten Reihe. Und ausgerechnet bei dem neuen trendigen Sport Duft soll sich das ändern?Um es gleich vorweg zu nehmen: Das ist was ganz Einfaches, nix Großes. Sehr mainstream und ganz auf der Linie der anderen aktuellen Sportdüfte. Als solcher beinhaltet dieses Parfum vor allem eine leichte, nach meinem Eindruck mit Aldehyden gepimpte zitronige Kopfnote. Die ist nicht zu kräftig, sondern im Gegenteil ziemlich wässrig. Dafür aber lang anhaltend. Sie spielt schließlich – sortentypisch – die Hauptrolle. Mit echter Zitrone/Bergamotte hat das wahrscheinlich nicht viel zu tun. Aber es ist angenehm zurückhaltend, eben frisch aber nicht zu sauer. Somit gefällt es vermutlich (fast) jedem. In dieser Machart finde ich es direkt vergleichbar mit Cartiers Roadster Sport und vielleiicht auch mit dem neuen Sport-Duft von Gucci.
Aber – dann kommt doch noch was! Und zwar eine elegante Moschus-Moos?-Zedernholz-Basis. Sehr maskulin, überraschend old school und anregend körperlich.
Wahrscheinlich ist genau dieser Gegensatz zwischen Synthetik-Frische und animalischer Körperlichkeit der Grund, weshalb ich hieran etwas hängen blieb. Nicht dass ich ihn mir jetzt kaufen würde. Ich besitze andere, bessere Parfums. Aber er ist einfach OK. Man kann damit nichts falsch machen. Somit ein prima Geschenk, denn dieser Duft gefällt jedem. Die respektable Duftpyramide wäre freilich zu ignorieren; davon habe ich nicht allzu viel wiedergefunden. Alles in allem bin ich positiv überrascht; denn in dieser Sparte gibt es Schlechteres.
1 Antwort
Sorry Apicius, aber ich finde überhaupt nicht, dass der "ganz auf der Linie der anderen aktuellen Sportdüfte" liegt.
MartinGE - Mittwoch, 24. März 2010
70%
schwarzer Lack und rote Sportstreifen
3 Kommentar-Auszeichnungen
sollen schon bei dem ein oder anderen Kleinwagen einen Hauch von "linker Spur" vorgaukeln.....So sieht es auch bei der Flakon aus.
Im Regal wirkt er noch interessant. Aber wenn das Plastik in der Hand liegt, spürt man schon die 1. Enttäuschung.
Also witme ich mich nun dem Duft.
Gerade Gucci Sport getestet, habe ich Mut, dass Sportdüfte doch etwas tolles sind.
Der 1. Atemzug.
Achja Grapefruit.
Zum Glück nicht so beißend zitrisch, wie viele andere, aber Sportduft.
Auch Burberry musste auf den Zug 2010 "Sportduft" aufspringen.
Es wäre gar nicht notwendig gewesen, denn es gab doch schon die Sommerausgaben der eigenen Düfte.
Der Inwer hebt ihn zum Glück von den anderen ab, um dann eine "Auf-Nummer-Sicher-Landung" in einer dezenten Basisnote hinzulegen.
Bei diesem Duft ist nicht viel Falsch zu machen. Man kann ihm jemanden schenken, der gern einen frischen aktuellen Duft mag.
Mal schauen, ob er sich in dem großen Meer der Sportdüfte durchsetzen kann.
Eine der wenigen positiven Erscheinungen ist er schonmal.
Rotes Meer?
6 Kommentar-Auszeichnungen
So, nun hat es auch Burberry geschafft, einen recht öden Plastikklotz und als Zugabe ein billiges Gummi-Armbändchen mit dem ungeliebten Wort "Sport" zu versehen. Wenn man bedenkt, dass wir es hier nicht gerade mit einem nischigen Vertreter des Hochpreissegments zu tun haben, kann man bei dem Namen sicherlich mal ein Auge zudrücken, "Weekend" oder "Summer" wurden von Burberry schließlich auch schon verbraten. Das erste, was im Zusammenhang mit sportlicher Frische überrascht, ist die Farbe Rot. Man ahnt schon, die angegebenen Meeresnoten spielen hier nicht die Hauptrolle. Ein Aufatmen geht durch die Reihen der Boss- und Klein-Gebeutelten. Ah ja, roter Ingwer und Wacholderbeeren! Klingt nicht nur gut, sondern riecht auch so und bringt als Kontrast zu der bekannten, leicht abgestandenen Burberry-Hausnote (ja, die Corporate-Identity-Vorgaben wurden hier wieder mal vorbildlich umgesetzt), etwas erfrischend Fruchtiges ins Spiel, das mit dandyhaftem Laissez-faire ein wenig an Kenzos Indigo-Spielereien erinnert. Ich schnuppere Brom-, Heidel- und sonstige Beeren, die gar nicht vorhanden sind und sehe Oma mit blaurot verschmierter Schürze am Einkochkessel stehen. Macht bisher einen guten Eindruck, aber ich hege ja sowieso öfters Sympathien für Burberry. Ihr seht schon, ich muss die Zeit überbrücken, da die Basisnote etwas auf sich warten lässt. Verlängerung nach der ersten Halbzeit, auch mal was Neues.
Das Ingwer/Wacholder-Duo schlägt sich tapfer und die ominöse Meeresnote muss irgendein High-Tech-Sperenzchen sein, denn die ausdauernd kühle Grundstimmung zu diesem späten Zeitpunkt ist doch etwas verblüffend. Bei Cool Water und anderen funktionierte das mit Minze oder Menthol, aber Burberry Sport hat nichts Grünes an sich. Jetzt wirds paradox, kühl aber doch leicht kuschelig? Wie ich andernorts gerade lese, stellen sich richtige Fachleute nicht so unbeholfen an wie ich und sprechen von "würzig-ozonisch". Danke"!
Tja, Amber, Moschus und Zeder scheinen immer noch irgendwo im Stau zu stehen...ein Blick zur Uhr...der Duft hält, wer hätte das gedacht?
Unter dem Strich eine willkommene Abwechslung in der Umkleidekabine, weniger "Brit"-ish und sommerlicher als The Beat. Recht geschickt vermeidet Burberry Sport platte Klischees und wirkt sehr modern, ohne mit seiner sicherlich vorhandenen, aber gut integrierten Synthetik zu nerven. Tja Wolfgang, hier haben wir ein bisschen von dem Freigeist, den du suchtest.








