NasenschmausNasenschmaus’ Parfumkommentare

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Nasenschmaus vor 5 Jahren 16

Ein Duft-"Wasser" voller Trockenheit ODER Die Faszination des Widerspruchs
Es gibt einzelne Parfüms, bei denen für mich Parfümeurskunst über das hinausgeht, was Kunst ist, sondern außerdem bzw. zusätzlich eine Form der Zauberei, der Magie (oder sogar der "Hexerei" im positiven Sinne) darstellt.
"Loulou" von Cacharel ist mein persönliches Paradebeispiel dafür und dieser Kommentar mein Versuch einer subjektiven Erklärung.
Flüssigkeiten sind nass.
Flüssigkeiten riechen "nass", d. h. Nässe oder Feuchtigkeit hat (so mein Empfinden) eine spezifische Duftqualität.
Ein Parfüm ist (in der Regel) eine Flüssigkeit.
Ergo:...
Das war für mich lange Zeit eine ebenso grundlegende wie banale (und nicht hinterfragte) Gleichung.
Exakt bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich Loulou das erste Mal roch.
Denn meine Geruchswahrnehmung damals wie heute widerspricht der oben beschriebenen Schlussfolgerung vollkommen.
Loulou duftet zum einen extrem süß und schwer und zum anderen so unbeschreiblich trocken wie Sand in der Wüste, wie Staub in der Prärie, wie Mehl, wie Puder, wie Sägespäne etc.
Seine Komposition überdeckt jeglichen Anklang von Nässe oder Feuchtigkeit und vermittelt mir das Gefühl, der nächste Wassertropfen ist schätzungsweise 10 000 Kilometer entfernt.
Loulou ist mit Abstand das trockenste (pudrigste) Parfüm, welches ich kenne und löst beim Riechen aufgrund seines Widerspruchs immer wieder Verblüffung, Erstaunen und Bewunderung darüber aus, was Parfümeurskunst zu leisten vermag und wie die sog. "Nasen" sich über spezielle Widersprüche hinwegsetzen bzw. diese aushebeln können.
Und obwohl mein Verstand diesen Kunstgriff rein theoretisch begreifen und nachvollziehen könnte (z. B- durch gute Kenntnisse in Chemie), bleibt das Ganze für mich doch manchmal unvorstellbar, unbegreiflich, erstaunlich und phantastisch im positivsten Sinne.
Die Kunst der Parfümeure ist eben auch Magie und Zauberei.
Wahnsinn !!!
Das Paradoxe an/in Loulou übt seit Ewigkeiten eine starke Faszination auf mich aus, so dass ich immer aufs Neue gern daran rieche, obwohl ich es aufgrund seiner enormen Süße und Schwere nicht benutzen würde.
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Nasenschmaus vor 5 Jahren 6

Mit Speck fängt man Mäuse ODER Die Verführung zur kulinarischen Sünde
Das Rezept:
2-3 goldgelbe reife Bananen, 2 frische Feigen, 1 reife Mango, 1/2 kleine reife Ananas ("extra sweet"), 3-4 reife Aprikosen, eine Hand voll Rosinen oder Sultaninen.
Man/frau zerkleinere sämtliche Früchte und püriere sie mit dem Stabmixer.
Abgerundet wird die Mischung mit 3-4 Esslöffeln provenzalischem Akazienhonig, der abschließend untergerührt wird.
Name: Euphoria Gold
Duftrichtung: Fruchtig-süß, honig-süß, schwer
Geschmacksrichtung: Fruchtig-süß, schmackhafte "Kalorienbombe", appetitanregend

Bereits bei meiner ersten Riechprobe von "Euphoria Gold" sagte nicht nur meine Nase "unglaublich lecker", sondern auch mein Gaumen: Mir lief sofort das Wasser im Mund zusammen.
Verwundert stellte ich allerdings fest, dass die Duftpyramide völlig andere und weitaus weniger "nahrhafte" Früchte beinhaltet als von mir wahrgenommen; lediglich die dominierende Honigkomponente in der Kopfnote erwies sich als zutreffend.
Doch meine offensichtliche Fehl-Wahrnehmung ändert nichts an meiner Begeisterung für diesen Duft, der, zumindest bei mir, (fatalerweise) zugleich als Aperitiv wirkt.
Euphoria Gold beflügelt meinen Geruchs-und Geschmackssinn aber nicht nur "eindimensional" in dem Sinne, dass ich Appetit auf exotischen Obstsalat mit Honig bekomme. Nein, meine Fantasie wandert auf kulinarische Abwege hin zu meinen persönlichen "süßen Sünden" wie Tirami su (original vom Italiener), Walnuss-Marzipan-Schokolade von Niederegger und Stachelbeerkuchen mit Baiserhaube (mmh...)
Diese Simultanreaktion meiner Geruchs-und Geschmacksnerven samt nachfolgender Konsequenzen kannte ich bislang nur durch "Mira Bai" von Chopard (1998), dort allerdings in weniger ausgeprägter Intensität.
Fazit: Obwohl mir Euphoria Gold sehr gut gefällt, würde ich einem Dauergebrauch bei mir selbst eher kritisch gegenüberstehen. Zu groß erscheint mir angesichts meiner eigenen, nicht immer willensstarken Persönlichkeit die Gefahr, dass die beschriebene Spontanreaktion meines Gaumens meine Fantasie viel zu oft auf "krumme Gedanken" kommen lässt und ich glaube, nicht auf meine Portion Tirami su oder andere Lieblingssüßigkeiten verzichten zu können.
Trotz allem: Unbedingt testen (und sich gegebenenfalls verführen lassen) !!!
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Nasenschmaus vor 5 Jahren 2

Kenzos "Fake-Blume" ODER Wenn ein guter Parfümeur einen schlechten Tag hat
Ich habe ab und zu Tage, an denen ich ohne für mich ersichtlichen Grund mies drauf bin.
Irgendwie ist mir alles zu viel, ich bin gereizt und nörgelig, suche förmlich bei jeder Gelegenheit und überall das Haar in der Suppe und neige dazu, ungerecht zu sein.
Aus diesem Grund musste ich, bevor ich diesen Kommentar verfasste, sorgfältig überlegen, ob meine Eindrücke von "Flower". die größtenteils negativ sind, weniger mit dem Parfüm selbst als vielmehr mit meiner eventuellen schlechten Allgemeinstimmung an den betreffenden Tagen zusammenhingen.
Ich glaube, dass das NICHT der Fall ist, sondern das "Flower" meinen persönlichen Vorstellungen von einem tollen Parfüm einfach nicht entspricht.
So wie "Poison" von Dior für mich ein Paradebeispiel für Perfektion in jeglicher Hinsicht darstellt, so sehr ist "Flower" sein Gegenteil, also ein Beispiel, was man/frau alles falsch machen kann.
Das beginnt bereits beim Namen, denn "Flower" riecht für mein Duftempfinden sehr wenig bis gar nicht nach Blumen. Lediglich einen Hauch von Veilchen kann ich in der Kopfnote wahrnehmen. Der verbleibende Duft erinnert mich an ein altes, leicht ranziges Marzipanbrot vom vergangenen Weihnachtsfest, welches nicht mehr bedenkenlos gegessen werden sollte.
Auch die schmale, hohe Flasche trifft nicht meinen Geschmack, vergleiche ich sie beispielsweise mit ähnlich "gearteten" Flakons wie dem Glaskegel von "L´eau I´ssey" oder dem nachgebildeten Glas-Wolkenkratzer von "Scherrer 2" (beide traumhaft schön).
Und warum ist auf dem Flakon ausgerechnet eine Mohnblume abgebildet ? Eine Blume, die (so zumindest meine Erfahrung) überhaupt nicht duftet ?
Zusammenfassend gesagt: An diesem Duft passt für mich nichts zusammen.
Meine Vermutung:
Der Parfümeur hatte einen schlechten Tag, der Flakon-Designer war bei seinem Entwurf frisch verliebt und durch seine neue Flammen abgelenkt und Kenzo selbst war zu gestresst durch die bevorstehende Präsentation seiner neuesten Kollektion, um sich nochmals eingehender mit dem Arbeitsergebnis für ein neues Damen-Parfüm zu beschäftigen und diesen folglich einfach "durchwinkte".
Fazit: Ich kann mich (trotz wiederholter Versuche) einfach nicht mit "Flower" anfreunden, selbst wenn ich beide Augen (bzw. Nasenlöcher) zudrücke.

P. S. Vielleicht sollte ich mich angesichts dieses Negativ-Kommentars in Nasengraus umbenennen.
(Sorry !)
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Nasenschmaus vor 5 Jahren 11

Die Kunst der Übertreibung ODER Ein exzessiver Duft zur maßlosen Leidenschaft
Vor vielen Jahren arbeitete ich befristet in einer sozialen Einrichtung, die sich ihre Räumlichkeiten auf einer Etage mit einem anderen kleinen sozialen Verein teilte, der personell lediglich aus einer Chefin und ihrer Büroangestellten bestand.
Auffallend an dieser besagten Chefin war für mich ihr Auftreten: Sehr selbstbewusst, kurzangebunden bis hin zur Unhöflichkeit, manchmal von oben herab und zickig, stets in Eile, hektisch und temperamentvoll. Sie "galoppierte" fast täglich an mir vorbei und kriegte kaum die Zähne für ein "Guten Morgen" oder "Hallo" auseinander.
Mein Arbeitszimmer lag direkt neben ihrem Büro.
Eines Tages bat mich mein Vorgesetzter einen beruflichen Termin für ihn mit der Chefin dieses Vereins abzusprechen.
Hätte ich irgendeine Chance gewittert, sein Anliegen auf eine andere Mitarbeiterin/einen anderen Mitarbeiter abzuwälzen, ich hätte es mit Sicherheit versucht, so unangenehm fand ich die bevorstehende Begegnung mit ihr.
Ich klopfte also an ihre Bürotür und wartete artig bis ein resolutes "Herein" mir Einlass in ihr Reich gewährte.
Sofort nach meinem Eintreten nahm ich zeitgleich zwei Dinge wahr, die überhaupt nicht zueinander zu passen schienen: Zum einen eine frostig-eisige Atmosphäre durch die Aura dieser Frau, zum anderen eine überaus intensive, feurig-warme Parfümwolke aus würzigen und animalischen Duftnoten, faszinierend und abstoßend zugleich.
Während unserer kurzen Unterhaltung würdigte sie mich kaum eines Blickes, sondern kehrte immer wieder zu ihrem Computerbildschirm zurück.
Ich wiederum war stark abgelenkt durch ihr mir bislang unbekanntes Parfüm. Meine immerwährende Neugier hatte unerwartet Futter erhalten, meine Nase frisches Blut gerochen.
Beim Verlassen ihres Büros nahm ich daher all meinen Mut zusammen und fragte sie danach.
"Obsession" lautete, wie immer unterkühlt, die lapidare Antwort.
Mein nächster Besuch in der Parfümerie ließ nicht lange auf sich warten.
Ich stürmte ungeduldig ins Geschäft, schnappte den entsprechenden Tester und besprühte großzügig einen Duftstreifen.
Doch meine Nase wartete vergeblich auf den erwarteten bzw. ersehnten Wow-Effekt meiner unbekannten Büro-Begegnung.
Das war definitiv nicht das Feuerwerk, welches mich auf widersprüchliche Art so fasziniert hatte.
"Vielleicht handelte es sich um "Obsession for men" ?" warf die bereits herbeigeeilte Parfümerieverkäuferin ein.
Als sie mir den neuen Duftstreifen überreichte, wusste ich sofort: Das ist er.
Erneut schwankte ich zwischen echter Begeisterung und Widerwillen angesichts dieser für mein Empfinden überdosierten Mischung, die fruchtig-frisch mit verschiedenen Zitrusfrüchten beginnt, welche aber relativ schnell von Gewürzen (vor allem Zimt und Vanille) und tierischen Bestandteilen (Amber und Moschus) verdrängt werden.
Spontan dachte ich an einen hochgradig arbeitsmotivierten Parfümeur, an dessen Arbeitsplatz bunte Haftnotizen mit Leit-bzw. Grundsätzen zur Parfümkreation der folgenden Art kleben:
"Nicht kleckern, sondern klotzen"
"Alles oder nichts"
"Ganz oder gar nicht"
"Wenn schon, denn schon"
"Viel hilft viel"
"Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr" usw. usf.

Auf einmal fand ich auch den Namen des Duftes (Obsession=Besessenheit) perfekt gewählt, denn Besessenheit bedeutet im Grunde eine Form der Übertreibung, ein "Nicht-aufhören-können", ein Zwang zum "Exzess", also möglicherweise genau das, was auch der Parfümeur bei seinem Schaffensprozess praktiziert hatte.
Mit anderen Worten: Eine rundum quantitativ übertriebene (besessene) Parfümkreation als Arbeitsergebnis eines übertrieben arbeitenden (besessenen) Parfümeurs.
Wie auch immer (oder eben nicht): Ich komme trotz (oder wegen ?) meiner widersprüchlichen Gefühle und Empfindungen nicht mehr los von diesem Duft (BIN BESESSEN !)
Ich denke
zwei Liebende beim Tango Argentino
von Amors Pfeil verwundet
Funkenregen zwischen Augenpaaren
Feuer und Leidenschaft
Begehren und begehrt werden

Fazit: "Obsession for men" ist
für ihn UND sie
die Kunst der gut gemachten Übertreibung
Besessenheit wert
Calvin Kleins Duft-Hymne an Leidenschaft und Liebe (in ihrer schönsten Form)
Calvin Kleins Duft-Hommage an "Basic Instinct" und "Eine verhängnisvolle Affäre" (im aller schlimmsten Fall)
eine große Verführung zum ungeplanten Sofortkauf

P. S. Vielleicht liege ich mit der Vermutung eines besessenen Parfümeurs ja völlig daneben, sondern die betreffenden Person wollte ursprünglich von Beruf Zoologe werden und lebt nun stattdessen ihr "Herz für Tiere" (vor allem Wale und Ochsen) mehr oder weniger ungehemmt in ihrem jetzigen Arbeitsfeld aus. ;-)
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Nasenschmaus vor 5 Jahren 5

Blumig-fruchtiger Frisch-ling ODER Ein kühler Cocktail aus Zutaten des Sommers
Später Vormittag.
Sie (aus dem Flur): "Ich bin dann mal weg."
Er (aus dem Wohnzimmer):"Was ? Wohin denn ?"
Sie (aus dem Flur): "Hab´ich dir doch gesagt. Ich will mit Gabi zusammen ein neues Parfüm für mich aussuchen."
Er (aus dem Wohnzimmer): "Wozu das denn ? Du hast doch schon so viele Flaschen !"
Sie (aus dem Flur): "Mein Gott, das Thema hatten wir doch schon ! Ich muss mich beeilen, bis dann."
Er (aus dem Wohnzimmer): "Kauf bloß nicht wieder so´n schweres Stinkezeug ! Und denk dran; du wolltest Blumen und Obst mitbringen !"

Später Nachmittag.
Sie (aus dem Flur): "Bin wieder da."
Er (aus dem Wohnzimmer): "Das hat ja gedauert. Hast du an die Blumen und das Obst gedacht ?"
Sie (aus dem Flur): "Jaaa..."

Noch später.
Er (aus der Küche): "Wo hast du denn die Blumen und das Obst hingelegt ?"
Sie (aus dem Wohnzimmer): "Auf den Küchentisch."
Er (aus der Küche): "Hier liegt aber nichts."
Sie (aus dem Wohnzimmer): "Doch."
Er (aus der Küche): "Wo denn ? Hier steht nur dein komisches Parfüm !"
Sie (aus dem Wohnzimmer): "Ja, Blumen und frisches Obst. Riech´doch mal !"
(Nach einer wahren Begebenheit)

Natsumi ist für mich eines der besten Sommerparfüms, die ich kenne und das hat hauptsächlich zwei Gründe:
Es beinhaltet ganz überwiegend blumige und fruchtige Bestandteile und (re)präsentiert in Duftform, was für die Jahreszeit des Sommers typisch ist: Eine große Vielfalt an frischen Früchten und den verschiedensten Blumenarten.
Es beschert der Benutzerin gleichzeitig mit seinem Blumen-Früchte-Mix, was im Hochsommer vor allem bei sehr heißen und/oder schwülen Temperaturen vonnöten ist: Eine ausgeprägte Frische und Kühle.
Vor meinem geistigen Auge sehe ich die darin enthaltenen Früchte und Blumen mit einem Hauch von Feuchtigkeit überzogen, welche meistens dann entsteht, wenn etwas direkt aus einem eisigen Kühlhaus in die normale Umgebungstemperatur kommt.
Diese kühle Frische des Duftes definiert Natsumi für mich eindeutig als ausschließliches Sommerparfüm; sie würde mich (als kälteempfindlicher Mensch) bei winterlichen Temperatuten mit Sicherheit frösteln lassen.
Je nach meiner aktuellen "Tagesform", d. h. meiner momentanen geistig-seelisch-körperlichen Verfassung nehme ich in der Kopf- , Herz- und Basisnote mal intensiver die blumigen Noten (vor allem Maiglöckchen und Veilchen), mal stärker die fruchtigen Aromen (vor allem Melone und Pfirsich) wahr.
Insgesamt wirkt der Duft auf mich rein und klar, geradlinig, harmonisch und irgendwie "unschuldig".
Natsumi hat eine starke Sillage und das konnte ich unter anderem daran feststellen, dass sein Duft, den meine verstorbene Mutter zuletzt als Sommerparfüm trug, noch stundenlang im Treppenhaus wahrnehmbar war, wenn sie nach einem kurzen Besuch bei mir zusammen mit meinem Vater wieder nach Hause fuhr.
Im Zusammenhang mit meiner Mutter als Duftträgerin möchte ich noch etwas erwähnen, dessen Einfluss ich selbst oftmals unterschätze: Die individuelle "Hautchemie" der betreffenden Person.
Natsumi roch an meiner Mutter um ein Vielfaches besser als an mir oder auf einem Duftstreifen !!!
SIE war es, die den Zauber des Sommers so richtig zum Strahlen brachte (den Duft sozusagen perfektionierte).
Fazit: Da Natsumi ungeachtet seiner Qualitäten so untrennbar mit der Erinnerung an meine (tolle) Mutter verknüpft ist, gehört er (vermutlich für immer) zu meinen Sommerfavoriten.
Allen Liebhaberinnen von blumig-fruchtigen Parfüms kann ich ein Testen sommerlich-wärmstens empfehlen.

P. S. Die oben geschilderte Szene hat sich vor einigen Jahren tatsächlich so zwischen einer Freundin von mir und ihrem Ehemann im Zusammenhang mit dem Kauf von Natsumi abgespielt.
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