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Die Duftfamilien

Im Wesentlichen unterteilt man die einzelnen Duftnoten in so genannte Duftfamilien. Man kann sie somit leichter zuordnen und auch wesentlich einfacher miteinander kombinieren.
Man unterscheidet zwar zwischen den Duftfamilien für Frauen und Männer, jedoch sind darin nur leichte Differenzen zu erkennen. Somit sind einige Duftfamilien für beide Geschlechter möglich.

So ist beispielsweise Orientalisch sowohl feminin als auch maskulin, kann allerdings speziell für Frauen noch zusätzlich mit blumigen Eigenschaften versehen werden. Die Basis dieser Richtung ist ein bisschen holzig, kann allerdings auch als würzig wahrgenommen werden.

Auch Chypre ist eine derartige Duftfamilie die zwar Unisex genutzt wird, allerdings für Frauen mit blumigen und fruchtigen Eigenschaften noch zusätzlich versehen werden kann. Die Grundzüge sind bei Chypre eher konventionell. So ist beispielsweise zu Beginn Eau de Cologne als erstes wahrzunehmen, entwickelt sich daraufhin allerdings in Richtung Eichenmoos und Patchouli.
Während es für die Frauen nur noch eine weitere Duftfamilie gibt, verfügen Männer noch über drei weitere. Um die Weiblichkeit zu untermalen, werden oftmals am liebsten blumige Düfte genutzt. Hierbei kann es sich um ein Zusammenspiel verschiedener, frischer Düfte handeln oder um eine direkte Blumenduftnote.

Die Düfte, die zu der Duftfamilie Holzig zugehörig sind, wirken eher trocken dennoch warm und edel. Dabei wird meist Sandelholz, Zedernholz oder Vetiver bei der Herstellung verwendet um diese holzigen Eigenschaften zu provozieren.

Fougère
wird hingegen als wasserartig, holzig oder sogar manchmal blumig bezeichnet. Um diese Eigenschaften dominant wirken zu lassen, wird vorranging Lavendel, Eichenmoos und Coumarin genutzt.

Citrus
hingegen ist wohl am leichtesten wahrzunehmen, da bei dieser Duftfamilie direkte Zitrusfrüchte wie Zitrone oder Mandarine verwendet werden. Das Resultat wirkt leicht und beinhaltet eine besondere Frische.

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