About Men Bruno Banani 2004 Eau de Toilette
2
Sehr hilfreiche Rezension
Ein letzter Gruß
Von all meinen „schönen“ Drogeriemarktparfums, die ich zu Schulzeiten besaß, sind noch ganze zwei für Geld zu haben, nämlich der Mexx Man (Meh!) und dieser hier – mittlerweile auch vom Markt, aber noch auftreibbar. Vor lauter Nostalgie habe ich mal zugeschlagen – und mich von der herzallerliebsten Produktbezeichnung „Toilettenwasser“ auf dem Re-Import nicht abschrecken lassen. Und da ich mir auch meine zwei Cents nicht verkneifen will, dann eben ein Nachruf:
„Wir haben uns hier versammelt, um Abschied zu nehmen von dir, unserem Bruder Bruno. Geboren als Sohn eines Unterwäschefabrikanten und einer Chemielaborantin, bist du in einfachen Verhältnissen aufgewachsen. In deiner Kindheit warst du wirklich süß; Menschen die dich kannten beschreiben runde, roten Paradiesapfelwangen.
Du hast nie die große Bühne gesucht, stets warst du bescheiden, unauffällig, ruhig und freundlich. Doch deine engsten Freunde wussten dich immer zu schätzen! Du warst das coolste Mitglied der Schach-AG und das uncoolste Mitglied des Abiball-Komitees. Viel zu früh gehst du nun von uns. Asche zu Asche, Tonkabohne zu Tonkabohne!“
Im Klartext: Ich mochte diesen Duft früher sehr, jetzt war ich aufgrund der bei mir wirklich miesen Performance etwas enttäuscht – man muss sich ordentlich einnebeln, damit man etwas davon hat und kann die Prozedur nach 3 Stunden wiederholen! Ich glaube auch nicht, dass das an einem alten Flakon liegt.
Der Duft selbst mag stark synthetisch sein und zu simpel für das hiesige, nischenduftverwöhnte Publikum – in seiner ökologischen Nische der Jugenddüfte ist er durchaus positiv zu nennen – absolut kein ausgesprochener Duschgelfreshie, und ebenso wenig eine überzuckerte Kalorienbombe, ein Duft, der zwar kaum anecken dürfte und den ich ehrlich gesagt überhaupt nicht schwer zu tragen finde, der aber dennoch was ganz eigenes hat. Zum Start vielviel süßer Apfel, später ein mild-würziger Saubermannduft mit dominanter Tonkabohne. Von der Herznote mit den angegebenen Blumen nehme ich praktisch nichts wahr.
Der Flakon lässt mich unweigerlich an die Titanic denken... auch wenn in der 30ml-Version zumindest keine Umkippgefahr besteht, ist er einfach nicht schön. Dennoch darf er gerne als guilty pleasure ganz hinten im Regal bleiben.
„Wir haben uns hier versammelt, um Abschied zu nehmen von dir, unserem Bruder Bruno. Geboren als Sohn eines Unterwäschefabrikanten und einer Chemielaborantin, bist du in einfachen Verhältnissen aufgewachsen. In deiner Kindheit warst du wirklich süß; Menschen die dich kannten beschreiben runde, roten Paradiesapfelwangen.
Du hast nie die große Bühne gesucht, stets warst du bescheiden, unauffällig, ruhig und freundlich. Doch deine engsten Freunde wussten dich immer zu schätzen! Du warst das coolste Mitglied der Schach-AG und das uncoolste Mitglied des Abiball-Komitees. Viel zu früh gehst du nun von uns. Asche zu Asche, Tonkabohne zu Tonkabohne!“
Im Klartext: Ich mochte diesen Duft früher sehr, jetzt war ich aufgrund der bei mir wirklich miesen Performance etwas enttäuscht – man muss sich ordentlich einnebeln, damit man etwas davon hat und kann die Prozedur nach 3 Stunden wiederholen! Ich glaube auch nicht, dass das an einem alten Flakon liegt.
Der Duft selbst mag stark synthetisch sein und zu simpel für das hiesige, nischenduftverwöhnte Publikum – in seiner ökologischen Nische der Jugenddüfte ist er durchaus positiv zu nennen – absolut kein ausgesprochener Duschgelfreshie, und ebenso wenig eine überzuckerte Kalorienbombe, ein Duft, der zwar kaum anecken dürfte und den ich ehrlich gesagt überhaupt nicht schwer zu tragen finde, der aber dennoch was ganz eigenes hat. Zum Start vielviel süßer Apfel, später ein mild-würziger Saubermannduft mit dominanter Tonkabohne. Von der Herznote mit den angegebenen Blumen nehme ich praktisch nichts wahr.
Der Flakon lässt mich unweigerlich an die Titanic denken... auch wenn in der 30ml-Version zumindest keine Umkippgefahr besteht, ist er einfach nicht schön. Dennoch darf er gerne als guilty pleasure ganz hinten im Regal bleiben.
1 Antwort
ForrestFunk vor 2 Jahren
2
Der ist echt nicht schlecht und auch ziemlich einzigartig. Hab ihn Mir kürzlich auch noch geholt. Wer weiß, wie lange er überhaupt noch auftreibbar ist. Spätestens danach wird ihm nachgetrauert werden.

