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Der Sanfte
Rezensionsstil: [Duftbeschreibung] [Bildhaft/Metaphernreich]
Honigdüfte hatte ich schon viele unter der Nase – und bekomme doch nie genug von ihnen. Es gibt sie ja auch in so vielen Facetten: blumig, gourmandig, würzig und und und.
Heute haben wir mit Nectar von Etro einen blumigen Vertreter.
Der Auftakt beginnt jedoch erstmal deutlich zitrisch, wobei die Bitterorange mit ihren angenehm herben Unternoten und einer schönen Natürlichkeit den Ton angibt.
Für den weiteren Duftverlauf stellen wir uns einen sonnigen Sonntag vor. Die Zitrusfrüchte laden zum entspannten Nachmittagstee. Zuerst schaut die Orangenblüte vorbei, ist aber am Anfang noch recht schüchtern. Sie wird später sicher ihren Platz finden, aber in den Mittelpunkt drängt sie sich nicht.
Auch der Honig, der zweite Gast, braucht ein bisschen, um mit der Runde warm zu werden – doch dann plaudert er fröhlich mit allen Gästen und bleibt bis zum Schluss, selbst dann noch, als die Zitrusfrüchte schon längst weg sind.
Der Moschus ist in dieser illustren Runde der Rüpel. Er platzt nach der ersten Stunde rein, posaunt ein bisschen rum und verschwindet dann genauso schnell wieder, wie er gekommen ist.
Da es nun wieder ruhig ist, entspannen sich alle anderen, und der Duft wird weich und sanft mit einer angenehmen blumigen Süße, die trotzdem stilvoll zurückhaltend bleibt.
Ambrox hat die Einladung gelesen, den Termin aber vergessen – das dürfte alle freuen, die auf diesen Riechstoff empfindlich reagieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Nectar ist kein Duft, der laut und schrill ist, sondern von der sanften Sorte. Er nimmt sich Zeit, baut langsam auf und ist zwar auch kein 'Umarmungsduft' bleibt aber trotzdem zurückhaltend. Wer zarte Orangenblüte mag, mit einem Schuss warmem Honig, bekommt hier einen sehr tragbaren, stimmungsvollen Duftbegleiter – besonders für Tage, an denen man nicht glänzen, sondern einfach nur gut riechen will.
Honigdüfte hatte ich schon viele unter der Nase – und bekomme doch nie genug von ihnen. Es gibt sie ja auch in so vielen Facetten: blumig, gourmandig, würzig und und und.
Heute haben wir mit Nectar von Etro einen blumigen Vertreter.
Der Auftakt beginnt jedoch erstmal deutlich zitrisch, wobei die Bitterorange mit ihren angenehm herben Unternoten und einer schönen Natürlichkeit den Ton angibt.
Für den weiteren Duftverlauf stellen wir uns einen sonnigen Sonntag vor. Die Zitrusfrüchte laden zum entspannten Nachmittagstee. Zuerst schaut die Orangenblüte vorbei, ist aber am Anfang noch recht schüchtern. Sie wird später sicher ihren Platz finden, aber in den Mittelpunkt drängt sie sich nicht.
Auch der Honig, der zweite Gast, braucht ein bisschen, um mit der Runde warm zu werden – doch dann plaudert er fröhlich mit allen Gästen und bleibt bis zum Schluss, selbst dann noch, als die Zitrusfrüchte schon längst weg sind.
Der Moschus ist in dieser illustren Runde der Rüpel. Er platzt nach der ersten Stunde rein, posaunt ein bisschen rum und verschwindet dann genauso schnell wieder, wie er gekommen ist.
Da es nun wieder ruhig ist, entspannen sich alle anderen, und der Duft wird weich und sanft mit einer angenehmen blumigen Süße, die trotzdem stilvoll zurückhaltend bleibt.
Ambrox hat die Einladung gelesen, den Termin aber vergessen – das dürfte alle freuen, die auf diesen Riechstoff empfindlich reagieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Nectar ist kein Duft, der laut und schrill ist, sondern von der sanften Sorte. Er nimmt sich Zeit, baut langsam auf und ist zwar auch kein 'Umarmungsduft' bleibt aber trotzdem zurückhaltend. Wer zarte Orangenblüte mag, mit einem Schuss warmem Honig, bekommt hier einen sehr tragbaren, stimmungsvollen Duftbegleiter – besonders für Tage, an denen man nicht glänzen, sondern einfach nur gut riechen will.
1 Antwort

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Auch wenn Etro nicht meins ist, der Runde hab ich gerne beigewohnt.