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Licht oder Schatten: Neuinterpretation der Ouddüfte
Heute widme ich mich dem Oud in White, einer spannenden und uniquen Neuinterpretation, entgegengesetzt der üblichen Ouddüfte.
Oud gewann für mich im Laufe der Parfumreise, aufgrund der unglaublich vielfältigen Facetten, zweifelsohne mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund bin ich immer auf der Suche nach neuen Komposition, die das Thema Oud aufgreifen.
Die übliche Pyramide aus den Mainplayern Rose/Oud ist gewiss bekannt und der Markt mittlerweile gesättigt. Dies soll keineswegs abwertend interpretiert werden, denn ich Liebe meine Rose/Oud-Düfte unbestritten. Der Oud in White weckte mein Interesse aufgrund der einzigartigen Duftpyramide und der gegensätzlichen Duftkomponenten.
Oud in White startet mit einer unreifen Birne, begleitet von einer subtil fruchtigen Himbeere. Die Birne ist nicht, wie in anderen Birnendüften überreif oder pappsüß - sie beherbergt eine gewisse Frische mit grünen Allüren.
Die Himbeere gesellt sich unaufdringlich in den Hintergrund und verleiht dem Duft die notwendige Fruchtigkeit.
Gepaart mit dem scharf, zitrisch, grünen Ingwer, schwingt eine gewisse Leichtigkeit, Vitalität und Transparenz mit.
Das erwartete echte kambodschanische Oud, gibt direkt von Beginn den Ton an. Dies ist kein animalisches Kuhstall-Stinke-Oud, sondern dunkel, ledrig mit einem rauchig, balsamischen Unterton.
In Kombination mit der hell blumigen Jasminnote, strahlt der Duft eine gewisse clean, saubere und elegante Duftaura aus.
In der Luft erinnert mich die Gesamtkomposition, an eine einladende & wohlduftende Hotellobby im arabischen Raum. Diese Spa-Vibes werden vermutlich durch den zitrisch, frischen und leicht grünen Ingwer suggeriert.
Im weiteren Verlauf treten die fruchtigen Noten in den Hintergrund und es bleibt eine unique und harmonische Magie aus hell blumigen Noten, in Verbindung mit einem rauchig, ledriger werdenden Oud.
Im Drydown treten cremiges Sandelholz sowie harziges Labdanum präsenter in den Vordergrund und bilden gemeinsam mit dem Oud eine leicht süß, harzig und ledrige Duftaura.
Der Duft ist super spannend und einzigartig, da er beide Welten miteinander verschmelzen lässt. Ein harmonischer Kontrast aus hell, cleanen Noten durch Jasmin und einer zitrisch grünen Ingwerfrische. Das rauchig, ledrige Oud fungiert wunderbar als Antagonist.
Die „Oudfrische“ erinnert mich weit entfernt an den Alhambra Oud, jedoch stellt dieser Duft keinesfalls eine Nachahmung oder Ähnlichkeiten dar.
Diese DNA besitzt ein gewisses Alleinstellungsmerkmal und ist für einen echten Oudduft für westliche Nasen durchaus gefällig.
Mal abgesehen der Tatsache, dass echtes kambodschanisches Oud verwendet wurde - wenn vermutlich auch nur gering.
Die Haltbarkeit und Sillage sind absolut monströs. Nach 20h, am darauffolgenden Tag, wurde mein Duft kommentiert - wohlgemerkt mit 4 Spühern vom Vortag.
In den ersten 8h ist er selbst deutlich präsent wahrnehmbar, irgendwann tritt natürlich die typische Duftblindheit ein.
Er strahlt eine gewisse Stärke und Dominanz aus, die aufgrund der Frische nie überladen oder harsch wirkt.
Angesichts der durchweg blumigen Akzente, sehe ich den Duft als unisex, jedoch mit leichter Tendenz zum maskulinen an.
Wer die Nase, von den üblichen Verdächtigen der Rose/Oud-Düfte voll hat, sollte sich dieses Meisterwerk dringend zu Gemüte führen.
Oud gewann für mich im Laufe der Parfumreise, aufgrund der unglaublich vielfältigen Facetten, zweifelsohne mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund bin ich immer auf der Suche nach neuen Komposition, die das Thema Oud aufgreifen.
Die übliche Pyramide aus den Mainplayern Rose/Oud ist gewiss bekannt und der Markt mittlerweile gesättigt. Dies soll keineswegs abwertend interpretiert werden, denn ich Liebe meine Rose/Oud-Düfte unbestritten. Der Oud in White weckte mein Interesse aufgrund der einzigartigen Duftpyramide und der gegensätzlichen Duftkomponenten.
Oud in White startet mit einer unreifen Birne, begleitet von einer subtil fruchtigen Himbeere. Die Birne ist nicht, wie in anderen Birnendüften überreif oder pappsüß - sie beherbergt eine gewisse Frische mit grünen Allüren.
Die Himbeere gesellt sich unaufdringlich in den Hintergrund und verleiht dem Duft die notwendige Fruchtigkeit.
Gepaart mit dem scharf, zitrisch, grünen Ingwer, schwingt eine gewisse Leichtigkeit, Vitalität und Transparenz mit.
Das erwartete echte kambodschanische Oud, gibt direkt von Beginn den Ton an. Dies ist kein animalisches Kuhstall-Stinke-Oud, sondern dunkel, ledrig mit einem rauchig, balsamischen Unterton.
In Kombination mit der hell blumigen Jasminnote, strahlt der Duft eine gewisse clean, saubere und elegante Duftaura aus.
In der Luft erinnert mich die Gesamtkomposition, an eine einladende & wohlduftende Hotellobby im arabischen Raum. Diese Spa-Vibes werden vermutlich durch den zitrisch, frischen und leicht grünen Ingwer suggeriert.
Im weiteren Verlauf treten die fruchtigen Noten in den Hintergrund und es bleibt eine unique und harmonische Magie aus hell blumigen Noten, in Verbindung mit einem rauchig, ledriger werdenden Oud.
Im Drydown treten cremiges Sandelholz sowie harziges Labdanum präsenter in den Vordergrund und bilden gemeinsam mit dem Oud eine leicht süß, harzig und ledrige Duftaura.
Der Duft ist super spannend und einzigartig, da er beide Welten miteinander verschmelzen lässt. Ein harmonischer Kontrast aus hell, cleanen Noten durch Jasmin und einer zitrisch grünen Ingwerfrische. Das rauchig, ledrige Oud fungiert wunderbar als Antagonist.
Die „Oudfrische“ erinnert mich weit entfernt an den Alhambra Oud, jedoch stellt dieser Duft keinesfalls eine Nachahmung oder Ähnlichkeiten dar.
Diese DNA besitzt ein gewisses Alleinstellungsmerkmal und ist für einen echten Oudduft für westliche Nasen durchaus gefällig.
Mal abgesehen der Tatsache, dass echtes kambodschanisches Oud verwendet wurde - wenn vermutlich auch nur gering.
Die Haltbarkeit und Sillage sind absolut monströs. Nach 20h, am darauffolgenden Tag, wurde mein Duft kommentiert - wohlgemerkt mit 4 Spühern vom Vortag.
In den ersten 8h ist er selbst deutlich präsent wahrnehmbar, irgendwann tritt natürlich die typische Duftblindheit ein.
Er strahlt eine gewisse Stärke und Dominanz aus, die aufgrund der Frische nie überladen oder harsch wirkt.
Angesichts der durchweg blumigen Akzente, sehe ich den Duft als unisex, jedoch mit leichter Tendenz zum maskulinen an.
Wer die Nase, von den üblichen Verdächtigen der Rose/Oud-Düfte voll hat, sollte sich dieses Meisterwerk dringend zu Gemüte führen.