Potiche Les Voiles Dépliées 2011
7
Top Rezension
...ein olfaktorisches Schmuckstückchen
Als Liebhaberin der seltenen Gattung unblumiger "Puderdüfte" ist mir "Potiche" - trotz Flieder, Mimose & Co. - überraschend sympathisch.
Die hier enthaltenen Blumennoten wirken nämlich so raffiniert zusammen, dass der typische Eindruck von "Blumigkeit" zur Gänze ausbleibt. Was sich stattdessen herausbildet, ist ein deutlich akzentuirter, zugleich aber nobel-dezenter Charakter von reiner, nahezu "unparfumierter", cremig-dichter Pudrigkeit.
Die bergamottige Kopfnote, die den Eindruck von Muffigkeit gekonnt verhindert, verfliegt im Nu...gleich darauf breitet sich eine trockene Butter-Keks-Note aus...etwas Vanille-Tabak mischt sich darunter...die Duftaura eines hözernernen Schaukelstuhls und einer wollenen Decke gibt das ihrige dazu...
Daraus bildet sich ein körpernaher, leiser, Duft, der einerseits sehr vertraut ist, als "Parfum" jedoch eher ungewohnt erscheint: ein kleines, beinahe unscheinbares Schmuckstückchen...
Mit "Potiche" - wie auch mit den anderen Düften der Reihe "Les Voiles Dépliées" - gelingt es Enrico Brucella, sein pittoreskes Duftkonzept einwandfrei zu realisieren, ohne auf der Ebene der bloßen Konzept-Umsetzung steckenzubleiben.
Im Gegensatz zu anderen konzeptionell-gelungenen, jedoch sehr abstrakten, beinahe "leblosen" Duft-Kunststücken, bestechen diese Werke durch ihre Fähigkeit, das dahinterstehende Konzept unmittelbar olfaktorisch erfahrbar zu machen.
So bringt uns auch "Potiche" mit all dem in Verbindung, was anscheinend auch vom Parfumeur intendiert wurde: tatsächlich sind es die "kleinen", bescheidenen, alltäglichen Wohlgerüche, die Heimeligkeit und Geborgenheit vermitteln...
Die hier enthaltenen Blumennoten wirken nämlich so raffiniert zusammen, dass der typische Eindruck von "Blumigkeit" zur Gänze ausbleibt. Was sich stattdessen herausbildet, ist ein deutlich akzentuirter, zugleich aber nobel-dezenter Charakter von reiner, nahezu "unparfumierter", cremig-dichter Pudrigkeit.
Die bergamottige Kopfnote, die den Eindruck von Muffigkeit gekonnt verhindert, verfliegt im Nu...gleich darauf breitet sich eine trockene Butter-Keks-Note aus...etwas Vanille-Tabak mischt sich darunter...die Duftaura eines hözernernen Schaukelstuhls und einer wollenen Decke gibt das ihrige dazu...
Daraus bildet sich ein körpernaher, leiser, Duft, der einerseits sehr vertraut ist, als "Parfum" jedoch eher ungewohnt erscheint: ein kleines, beinahe unscheinbares Schmuckstückchen...
Mit "Potiche" - wie auch mit den anderen Düften der Reihe "Les Voiles Dépliées" - gelingt es Enrico Brucella, sein pittoreskes Duftkonzept einwandfrei zu realisieren, ohne auf der Ebene der bloßen Konzept-Umsetzung steckenzubleiben.
Im Gegensatz zu anderen konzeptionell-gelungenen, jedoch sehr abstrakten, beinahe "leblosen" Duft-Kunststücken, bestechen diese Werke durch ihre Fähigkeit, das dahinterstehende Konzept unmittelbar olfaktorisch erfahrbar zu machen.
So bringt uns auch "Potiche" mit all dem in Verbindung, was anscheinend auch vom Parfumeur intendiert wurde: tatsächlich sind es die "kleinen", bescheidenen, alltäglichen Wohlgerüche, die Heimeligkeit und Geborgenheit vermitteln...

