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Patchouly Luna's Nemesis von Parfume Noire

Patchouly Luna's Nemesis

Minigolf
29.01.2026 - 18:58 Uhr
1
9.5Duft 9Haltbarkeit 8Sillage 10Flakon

Mondlicht und Nachtwolken

Wer so bestimmte Bücher und Filme kennt, die "dunkle Spannung" generieren, unheimliche Landschaften, Häuser, Schlösser und Räume beschreiben, in denen es wohl spuken mag, doch nie "blutig" oder brutal werden, weiß wohl, wie dieser klasse Duft einzuschätzen ist. Er wohnt in seinem völlig schlichten Flakon mit abschraubbarem Sprüher. Man sieht ihm nichts von außen an, doch beim ersten Spritzer daraus lässt er die Gespenster tanzen.
Ein altes Gemäuer, ein schmiedeeisernes großes Tor im ebensolchen, leicht rostigen Umgeländer, von Efeu berankt. Dahinter ein halb verwilderter Garten mit knorrigen alten Bäumen. Darüber ein Nachthimmel, über den Vollmond ziehen Wolkenfetzen hinweg. Die jedes Mal fahl zu glühen scheinen, wenn sie den Mond passieren. Windböen lassen es in der Umgebung unheimlich säuseln, manchmal knacken Zweige.
Man glaubt, beobachtet zu werden von zwei unsichtbaren Augen. Und weiß nie, wo was lauern könnte. Immer in leiser Furcht vor dem Unbekannten, das in diesen morbiden Frieden eindringen könnte. Doch immer duftet es erdig, feucht-laubig, herbsüß-harzig, dunkel-holzig. Immer angenehm für "Freunde der Nacht". Wirklich "böse" kann hier wohl kaum etwas sein. Nur spannungsvoll, wohlig furchtsam, mitunter gespenstisch... Ruft da nicht irgendwo eine Nachteule!? Blinken da nicht zwei wachsame Augen im Mondlicht auf?... Im alten Palais und in seinem verwilderten Garten scheinen die Ahnen eines alten Grafen zu tanzen.....
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