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Zum Niederknien?
Weihrauch muss man mögen - wie fast kein anderes Thema wecken Düfte Emotionen und Erinnerungen in uns: Die Stoffsitze in Opas Auto in der Sommerhitze, während er zum Fenster raus raucht... Omas Küche, während sie den Sonntagsbraten vorbereitet... Das Weihrauchfass in der Sonntagsmesse, wenn man dort kniet und an den o.g. Braten denkt...
Früher war es bei uns eine unausgesprochene Regel, Samstagabend oder Sonntagfrüh zum Gottesdienst zu gehen. Dabei kam man natürlich mit Weihrauch in Kontakt und alles in allem verbinde ich positive Erinnerungen damit, auch wenn ich mich inzwischen weder als besonders religiös noch als regelmäßigen Kirchgänger bezeichnen würde.
Mortel ist für mich ein klarer, kühler Vertreter dieser Richtung. Mit einer leichten Würze und dezenten Süße kommt er linear und beinahe schon medidativ. Er ist nahezu rund ums Jahr tragbar: In der kalten Jahreszeit kann er mit weihnachtlichen Assoziationen punkten, wenn es wämer wird, mit seiner klaren, kühlen Linie. Einzig an heißen Sommertagen dürfte er fehl am Platz wirken.
Da der Weihrauch hier allerdings ganz klar im Vordergrund steht, von der Kopfnote bis zum Drydown, sollte man ihn entweder sparsam dosieren oder vorwiegend zum eigenen Vergnügen tragen.
Aus meiner Sicht ein Duft zum Niederknien, nicht weil es sich um ein unsagbares Meisterwerk der Nischenkunst handelt, sondern weil man damit einfach mal zur Ruhe kommen und durchatmen kann. Manchmal sind es eben die einfachen Dinge...
Früher war es bei uns eine unausgesprochene Regel, Samstagabend oder Sonntagfrüh zum Gottesdienst zu gehen. Dabei kam man natürlich mit Weihrauch in Kontakt und alles in allem verbinde ich positive Erinnerungen damit, auch wenn ich mich inzwischen weder als besonders religiös noch als regelmäßigen Kirchgänger bezeichnen würde.
Mortel ist für mich ein klarer, kühler Vertreter dieser Richtung. Mit einer leichten Würze und dezenten Süße kommt er linear und beinahe schon medidativ. Er ist nahezu rund ums Jahr tragbar: In der kalten Jahreszeit kann er mit weihnachtlichen Assoziationen punkten, wenn es wämer wird, mit seiner klaren, kühlen Linie. Einzig an heißen Sommertagen dürfte er fehl am Platz wirken.
Da der Weihrauch hier allerdings ganz klar im Vordergrund steht, von der Kopfnote bis zum Drydown, sollte man ihn entweder sparsam dosieren oder vorwiegend zum eigenen Vergnügen tragen.
Aus meiner Sicht ein Duft zum Niederknien, nicht weil es sich um ein unsagbares Meisterwerk der Nischenkunst handelt, sondern weil man damit einfach mal zur Ruhe kommen und durchatmen kann. Manchmal sind es eben die einfachen Dinge...