
Olfarte
26 Rezensionen

Olfarte
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Eine olfaktorische Bildbeschreibung
Ophelia ist ein Kunstparfum im wahrsten Sinne des Wortes:
Ophelia, die tragische Figur aus William Shakespeares Hamlet, fasziniert Künstler seit Jahrhunderten. Und dieses Parfum ist für mich eine Duft - Interpretation des Ölgemäldes Ophelia von John Everett Millais, das in London in der Tate Gallery hängt (Manuel Attardi, der nach seinem Abschluss an der Brera Academy of Fine Arts nach London gezogen ist, ist das Meisterwerk von Sir John Everett Millais gut bekannt).
Auf dem Gemälde, das zu den bedeutendsten des 19. Jahrhunderts gehört, ist Ophelia in einem Fluss treibend kurz vor ihrem Tod dargestellt. Das Bild ist bekannt für seine detailgenaue Darstellung der Vegetation (Millais stellte mehr als dreißig verschiedene Arten von Blumen und Pflanzen dar). Dieser Detailreichtum in der Flora und Fauna betont den Kontrast zwischen der Schönheit und Lebendigkeit der Natur und der Trauer über Ophelias Schicksal.
Die ihren Händen entgleitenden Blumen sind stark mit Shakespeare's Hamlet verbunden: In der Tragödie verteilt Ophelia vor ihrem Tod Blumen an verschiedene Hofmitglieder, wobei jede Blume eine eigene Bedeutung hat. In Millais Gemälde sind die Pflanzen so ausgewählt, dass sie sowohl diese Assoziationen reflektieren, als auch übergeordnete Themen von Liebe, Wahnsinn und Tod symbolisieren.
Grün - blumig - aquatisch würde ich das Parfum beschreiben, aber auch würzig und dezent holzig.
Ophelia startet grün würzig mit intensiver Lavendelnote und deutlicher Aquatik. Schon bald gesellen sich die vielfältigen Blüten dazu und es wird blumig süß, bleibt dabei aber frisch und aromatisch. Im weiteren Verlauf gewinnt der Duft an Wärme und wird weicher und ruhiger. Patchouli ist klar erkennbar aber kunstvoll eingebettet. Schließlich wird der Duft dezent holzig und erdig (was ich auf den Seetang zurückführe).
Ophelia ist ein Parfum mit einem deutlichen Verlauf aber ohne jegliche Brüche. Alles fließt.
Die Haltbarkeit empfinde ich als gut, die Sillage ebenso.
Ophelia, die tragische Figur aus William Shakespeares Hamlet, fasziniert Künstler seit Jahrhunderten. Und dieses Parfum ist für mich eine Duft - Interpretation des Ölgemäldes Ophelia von John Everett Millais, das in London in der Tate Gallery hängt (Manuel Attardi, der nach seinem Abschluss an der Brera Academy of Fine Arts nach London gezogen ist, ist das Meisterwerk von Sir John Everett Millais gut bekannt).
Auf dem Gemälde, das zu den bedeutendsten des 19. Jahrhunderts gehört, ist Ophelia in einem Fluss treibend kurz vor ihrem Tod dargestellt. Das Bild ist bekannt für seine detailgenaue Darstellung der Vegetation (Millais stellte mehr als dreißig verschiedene Arten von Blumen und Pflanzen dar). Dieser Detailreichtum in der Flora und Fauna betont den Kontrast zwischen der Schönheit und Lebendigkeit der Natur und der Trauer über Ophelias Schicksal.
Die ihren Händen entgleitenden Blumen sind stark mit Shakespeare's Hamlet verbunden: In der Tragödie verteilt Ophelia vor ihrem Tod Blumen an verschiedene Hofmitglieder, wobei jede Blume eine eigene Bedeutung hat. In Millais Gemälde sind die Pflanzen so ausgewählt, dass sie sowohl diese Assoziationen reflektieren, als auch übergeordnete Themen von Liebe, Wahnsinn und Tod symbolisieren.
Grün - blumig - aquatisch würde ich das Parfum beschreiben, aber auch würzig und dezent holzig.
Ophelia startet grün würzig mit intensiver Lavendelnote und deutlicher Aquatik. Schon bald gesellen sich die vielfältigen Blüten dazu und es wird blumig süß, bleibt dabei aber frisch und aromatisch. Im weiteren Verlauf gewinnt der Duft an Wärme und wird weicher und ruhiger. Patchouli ist klar erkennbar aber kunstvoll eingebettet. Schließlich wird der Duft dezent holzig und erdig (was ich auf den Seetang zurückführe).
Ophelia ist ein Parfum mit einem deutlichen Verlauf aber ohne jegliche Brüche. Alles fließt.
Die Haltbarkeit empfinde ich als gut, die Sillage ebenso.
Aktualisiert am 12.02.2026 - 14:14 Uhr
2 Antworten



Kopfnote
aquatische Noten
Fenchel
Lavendel Absolue
Rosenholz
Rosmarin
Herznote
Gartennelke
Hyazinthe
Jasmin
Narzisse
Orchidee
Rose
Stoff
Basisnote
Immortelle
Iris Concrete
Patchouli
Sandelholz
Seetang Absolue
Parfumjule




