
Parfumjule
1 Rezension

Parfumjule
1
Die Vermählung des Uranos mit der Gäa
Zu Schulzeiten war griechische Mythologie so faszinierend für mich, dass ich sogar einmal die kompletten Pfingstferien versuchte einen Stammbaum der Götter auf mehr als 10 aneinander geklebten DIN A 3 zu rekonstruieren, ich bin in der 3. Generation gescheitert, die Olympier waren zu umtriebig.
So weit brauche ich hier gar nicht zu gehen, Uranos und Gäa, entsprungen dem Chaos, der absoluten Leere, waren der Anbeginn der Welt, wenn ich mich noch richtig erinnere. Gäa ist die Erde, Uranos der Himmel, später vereint als Paar bekamen sie Kinder, die die Welt vervollständigten.
Hier ist Uranos zu Beginn noch ganz wild und ungezähmt. Er zeigt als Himmelsgott seine ungezügelte und aufbrausende Art. Der Sturm, den er vor seinem ersten Gewitter aufbrausen lässt, bringt unangenehme Aldehyde. Sie erinnern an ozongeschwängerte, metallisch belastete Luft. Die Kamille ist medizinisch krautig, das Neroli ist leicht bitter. Es steckt keine Sonne und Leichtigkeit in dem Duft.
Im zweiten Akt entlädt sich der Himmel, Regen fällt auf seine Schwester und Mutter seiner Kinder. Feuchte Erde, leicht muffiges und doch stark synthetisch wirkendes Geosmin, ermöglicht es, die ersten Blumen wachsen zu lassen. Sie starten kühl reserviert, der Sonnengott Helios existiert noch nicht, ihre volle Pracht ist noch undenkbar. Die Rose ist nur ein Abklatsch ihrer selbst, den Jasmin nehme ich gar nicht wahr, die Mimose ist unterkühlt.
Nach diesem ersten stürmischen Kontakt des Himmels und der Erde kehrt endlich etwas Ruhe ein. Der modrige Akzent zieht sich zurück. Trockenes Holz, vom gerade geborenen Okeanos angespült, bringt in Verbindung mit Moschus und Weihrauch Ruhe und die ersten warmen Noten.
Seid gnädig mit mir, das ist meine erste Rezension. Sie entstand nur, weil ich diese Geschichte aus meinem Kopf nicht in ein kurzes Statement pressen konnte.
So weit brauche ich hier gar nicht zu gehen, Uranos und Gäa, entsprungen dem Chaos, der absoluten Leere, waren der Anbeginn der Welt, wenn ich mich noch richtig erinnere. Gäa ist die Erde, Uranos der Himmel, später vereint als Paar bekamen sie Kinder, die die Welt vervollständigten.
Hier ist Uranos zu Beginn noch ganz wild und ungezähmt. Er zeigt als Himmelsgott seine ungezügelte und aufbrausende Art. Der Sturm, den er vor seinem ersten Gewitter aufbrausen lässt, bringt unangenehme Aldehyde. Sie erinnern an ozongeschwängerte, metallisch belastete Luft. Die Kamille ist medizinisch krautig, das Neroli ist leicht bitter. Es steckt keine Sonne und Leichtigkeit in dem Duft.
Im zweiten Akt entlädt sich der Himmel, Regen fällt auf seine Schwester und Mutter seiner Kinder. Feuchte Erde, leicht muffiges und doch stark synthetisch wirkendes Geosmin, ermöglicht es, die ersten Blumen wachsen zu lassen. Sie starten kühl reserviert, der Sonnengott Helios existiert noch nicht, ihre volle Pracht ist noch undenkbar. Die Rose ist nur ein Abklatsch ihrer selbst, den Jasmin nehme ich gar nicht wahr, die Mimose ist unterkühlt.
Nach diesem ersten stürmischen Kontakt des Himmels und der Erde kehrt endlich etwas Ruhe ein. Der modrige Akzent zieht sich zurück. Trockenes Holz, vom gerade geborenen Okeanos angespült, bringt in Verbindung mit Moschus und Weihrauch Ruhe und die ersten warmen Noten.
Seid gnädig mit mir, das ist meine erste Rezension. Sie entstand nur, weil ich diese Geschichte aus meinem Kopf nicht in ein kurzes Statement pressen konnte.



Kopfnote
Aldehyde
Kamille
Neroli
Priprioca
Sclarene
Herznote
Iris
Mimose
Rosenoxid
Jasmin
Paramela
Basisnote
Ambra
Moschus
Treibholz
Weihrauch
Cypriol
Olfarte





