Avenue Montaigne The Nose Behind 2022
18
Top Rezension
Ein Spaziergang auf der Avenue Montaigne
Als ich Avenue Montaigne zum ersten Mal aufsprühte, war es, als würde jemand eine schwere Samtvorhänge zur Seite ziehen und mich in ein elegantes Pariser Appartement führen. Die Luft war erfüllt von Iris kühl, pudrig, fast aristokratisch und einem Hauch frischer Frucht, wie eine Schale Birnen und Pfirsiche auf einem alten Mahagonitisch.
Nach den ersten Minuten wurde der Duft wärmer, fast wie der Moment, in dem man in einem Ledersessel versinkt und die Nachmittagssonne durch die Fenster fällt. Leder, Zedernholz und ein feines grünes Flirren gaben dem Ganzen Struktur, als wolle der Duft sagen: „Ich bin nicht hier, um dir zu gefallen du musst mich kennenlernen.“
Die Basis aus Vanille, Tonkabohne und Amber kam schleichend, fast heimlich. Plötzlich war da diese Wärme, weich und umarmend, die der kühlen Iris einen romantischen Gegenpart gab. Stunden später fand ich den Duft noch auf meinem Mantel, und jedes Mal, wenn ich ihn wahrnahm, hatte ich wieder dieses Bild von Paris in meinem Kopf der Avenue Montaigne, mit ihren eleganten Boutiquen, den goldenen Herbstblättern und einem leisen Gefühl von Luxus, den man nicht kaufen, sondern nur erleben kann.
Für mich ist Avenue Montaigne kein Alltagsduft. Er verlangt nach Raum, nach einem Moment, in dem man bewusst in seine Welt eintaucht. Aber wenn man ihn trägt, hat man das Gefühl, ein bisschen höher zu stehen nicht aus Arroganz, sondern aus stiller, selbstbewusster Eleganz.
Berkan
Nach den ersten Minuten wurde der Duft wärmer, fast wie der Moment, in dem man in einem Ledersessel versinkt und die Nachmittagssonne durch die Fenster fällt. Leder, Zedernholz und ein feines grünes Flirren gaben dem Ganzen Struktur, als wolle der Duft sagen: „Ich bin nicht hier, um dir zu gefallen du musst mich kennenlernen.“
Die Basis aus Vanille, Tonkabohne und Amber kam schleichend, fast heimlich. Plötzlich war da diese Wärme, weich und umarmend, die der kühlen Iris einen romantischen Gegenpart gab. Stunden später fand ich den Duft noch auf meinem Mantel, und jedes Mal, wenn ich ihn wahrnahm, hatte ich wieder dieses Bild von Paris in meinem Kopf der Avenue Montaigne, mit ihren eleganten Boutiquen, den goldenen Herbstblättern und einem leisen Gefühl von Luxus, den man nicht kaufen, sondern nur erleben kann.
Für mich ist Avenue Montaigne kein Alltagsduft. Er verlangt nach Raum, nach einem Moment, in dem man bewusst in seine Welt eintaucht. Aber wenn man ihn trägt, hat man das Gefühl, ein bisschen höher zu stehen nicht aus Arroganz, sondern aus stiller, selbstbewusster Eleganz.
Berkan

