Lasst euch nicht vom Flakon Design in die irre führen. Der Duft ist mehr als Facettenreich. Alleine der Blick auf die Ingredients reicht aus um zu verstehen, dass der Duft seine Zeit braucht um aufzugehen. Miami South Beach hätte genauso gut Dry Down Beach heißen können.
Der Auftakt ist schwierig. Direkt nach dem Aufsprühen eine unangenehme Note, animalisch, säuerlich, fast schon körperlich, gepaart mit fruchtiger Süße. Das kann abschrecken und wirkt kurzzeitig fehl am Platz.
Doch der Drydown rettet alles. Der Duft wird weich, sauber und nostalgisch. Er erinnert mich an türkische Migros-Gänge: Latschen an den Füßen, Eistee-Auswahl vor mir, daneben die Waschmittelabteilung. Sauber, warm, vertraut.
Kein einfacher Duft und nichts für Ungeduldige. Wer den Einstieg übersteht, wird mit einem ungewöhnlich atmosphärischen Drydown belohnt.
ganz deiner Meinung.
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