So, wie der Name vermuten lässt
Die Kopfnote enthält sanfte aber tiefgründige Blüten und Beeren, wobei auch hier schon die Vanille trumpft. Die Rosen- und Beerennuancen vermag ich zu riechen, subtilen Lavendel ebenfalls.
Nach etwa 20 Minuten hat sich der Duft gelegt und riecht so wie Vanillekipferl. Blüten kann ich nachwievor wahrnehmen, wenn auch schwächer ausgeprägt (Es sind auch andere Blüten als in der Kopfnote, ich kann aber nicht genau sagen welche. Ich gehe davon aus, dass es Jasmin ist). Auch an einen warmen Kakao mit viel Sahne erinnert er mich.
Kein synthetischer oder anderweitig gepanschter Eindruck. Generell ist der Duft sehr abgerundet und riecht teurer, als er ist. Die Haltbarkeit ist überraschend gut, gerade für Zara. Würde sagen, dass er für etwa 6 Stunden hält.
Wer also Vanillekipferl mag und die damit einhergehende recht ausgeprägte Süße einstecken kann findet hier ein hervorragendes P/L-Verhältnis. Nebras, den S. V. nachempfinden soll, habe ich zwar noch nicht probiert, dieser ist allerdings unisex. Ich finde schon, dass man Sensual Vanilla auch als Mann tragen kann (die gourmand Vergleiche wie Vanillekipferl springen mich nicht als immanent feminin an), selbst wenn er auf keinen Fall in das reguläre maskuline Schema fällt.
Den rauchigen, grauen Flakon mit Goldfolie und goldener Kappe finde ich ansprechend. Der Zerstäuber ist auch gut und besser als von Zara gewohnt.