Ein stiller Raum. Draußen fallen die ersten Blätter, drinnen liegt noch Wärme in der Luft, aber nicht von Menschen, sondern von Dingen: Papier, Füllhalter, Stoff, alte Bücher.
Ein Hauch von Süße begrüßt, die Bergamotte wirkt wie ein flüchtiger Blick über die Schulter. Dann folgt die Tusche, vertraut und fremd zugleich. Der Geruch von Stunden, in denen Finger blau getüncht waren und Gedanken flossen.
Und dazwischen ein seltsames Flackern. Etwas Räucherndes, fast wie Speck, eine seltsame Erinnerung daran … ungeplant, und unpassend und gerade deshalb so einprägsam.
Die Basis fließt wie Dampf über Haut; wolkig, weich, vanillig, zart umhüllt von Moschus, der sich wie ein Lieblingsmantel legt, der so unzählig getragen und schon so vieles gesehen hat, aber noch immer sitzt wie am ersten Tag.
Le Messager spricht nicht, er zeichnet. In Tinte, nicht in Worten. Subtil, eigenwillig und ein wenig experimentell.