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Top Rezension
Beste "Fahrenheit"-Variation: Ledrig-rauchiger Orientausflug
Man gehe mir weg mit diesen ganzen seichten Versuchen, "Fahrenheit" (überflüssigerweise) sommertauglich zu machen ("Summer", "0 Degrée", "Aqua") bzw. die Duft-DNA mit synthetisch-süßen Bonbonablegern ("Parfum") zu ruinieren.
Hier ist es tatsächlich wirklich mal gelungen, einen in sich stimmigen Duft zu schaffen, der a) die Kern-DNA bewahrt und gleichzeitig b) neue olfaktorische Gefilde erschließt.
"Fahrenheit Absolute" beginnt leicht rauchig und süßlich-würzig, durchaus in der Nähe zum Sakralen durch Myrrhe und Weihrauch, beide elegant und rund verarbeitet.
Das typische Veilchen wird bereits nach wenigen Minuten sichtbar und zeigt, woher der Grundgedanke des Duftes stammt.
Das Sakral-Rauchige macht dem Herzen relativ rasch Platz, ohne sich dabei völlig zurückzuziehen. Deutliche Ledertöne spielen sich in den Vordergrund, dunkel gehalten, dabei weich und angenehm, und rahmen das blumig-herbe Veilchen.
Das Oud der Basis zeigt sich nur sehr dezent, etwas harzig-rauchig vielleicht, jedenfalls deutlich bescheidener eingesetzt als in klassischen Oud-Düften.
Das Ledrige bleibt neben der feinen, leicht mythischen Rauchigkeit bestimmendes Element, der Duft entwickelt sich dabei zusehends balsamischer, weicher, dabei immer einen Restansatz orientalischer Süße wahrend.
Wirklich ein runder, harmonischer Orientale, der seine "Fahrenheit"-Wurzeln nicht verleugnet, sondern in ein stimmiges morgenländisches Konzept integriert.
Hier ist es tatsächlich wirklich mal gelungen, einen in sich stimmigen Duft zu schaffen, der a) die Kern-DNA bewahrt und gleichzeitig b) neue olfaktorische Gefilde erschließt.
"Fahrenheit Absolute" beginnt leicht rauchig und süßlich-würzig, durchaus in der Nähe zum Sakralen durch Myrrhe und Weihrauch, beide elegant und rund verarbeitet.
Das typische Veilchen wird bereits nach wenigen Minuten sichtbar und zeigt, woher der Grundgedanke des Duftes stammt.
Das Sakral-Rauchige macht dem Herzen relativ rasch Platz, ohne sich dabei völlig zurückzuziehen. Deutliche Ledertöne spielen sich in den Vordergrund, dunkel gehalten, dabei weich und angenehm, und rahmen das blumig-herbe Veilchen.
Das Oud der Basis zeigt sich nur sehr dezent, etwas harzig-rauchig vielleicht, jedenfalls deutlich bescheidener eingesetzt als in klassischen Oud-Düften.
Das Ledrige bleibt neben der feinen, leicht mythischen Rauchigkeit bestimmendes Element, der Duft entwickelt sich dabei zusehends balsamischer, weicher, dabei immer einen Restansatz orientalischer Süße wahrend.
Wirklich ein runder, harmonischer Orientale, der seine "Fahrenheit"-Wurzeln nicht verleugnet, sondern in ein stimmiges morgenländisches Konzept integriert.

