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Top Rezension
Schwarzes Echo
Es war ein kalter Winterabend in der Stadt. Ich hatte mich in einen schweren Mantel gehüllt, die Straßenlaternen spiegelten sich im nassen Asphalt, und der Atem hing wie Rauchwolken in der Luft.
Bevor ich die Tür verließ, sprühte ich Black Caviar auf mein Handgelenk nur zwei Spritzer, denn mehr hätte den Raum gefüllt wie ein Orchester im Fortissimo.
Schon im Treppenhaus stieg mir dieser salzige, herbe Akkord entgegen fast so, als würde man über eine Klippe am Meer stehen, während die Gischt ins Gesicht schlägt. Doch darunter lauerte sofort etwas Dunkleres: Leder, Oud, diese tiefe animalische Wärme, die einem das Gefühl gibt, nicht mehr nur Zuschauer, sondern Akteur zu sein.
Im Taxi bemerkte der Fahrer den Duft sofort. Er sah kurz in den Rückspiegel, lächelte und meinte: „Das riecht… nach Macht.“ Ich musste grinsen, denn genau so fühlte es sich an als hätte man einen unsichtbaren Mantel aus Autorität übergestreift.
Später, auf der Veranstaltung, schwebte dieser Duft um mich wie ein Schatten. Manche hielten Abstand, andere wurden magisch angezogen, neugierig, fast herausfordernd. Black Caviar teilte die Menschen in zwei Lager: Faszination oder Überforderung. Doch genau darin lag die Stärke es war kein Duft, der gefallen wollte, sondern einer, der Präsenz forderte.
Als ich nachts zurückkam, hing er immer noch an meinem Mantel, tief, rauchig, unerschütterlich. Und ich wusste: Diesen Abend würde man nicht so leicht vergessen genauso wenig wie den Duft.
Bevor ich die Tür verließ, sprühte ich Black Caviar auf mein Handgelenk nur zwei Spritzer, denn mehr hätte den Raum gefüllt wie ein Orchester im Fortissimo.
Schon im Treppenhaus stieg mir dieser salzige, herbe Akkord entgegen fast so, als würde man über eine Klippe am Meer stehen, während die Gischt ins Gesicht schlägt. Doch darunter lauerte sofort etwas Dunkleres: Leder, Oud, diese tiefe animalische Wärme, die einem das Gefühl gibt, nicht mehr nur Zuschauer, sondern Akteur zu sein.
Im Taxi bemerkte der Fahrer den Duft sofort. Er sah kurz in den Rückspiegel, lächelte und meinte: „Das riecht… nach Macht.“ Ich musste grinsen, denn genau so fühlte es sich an als hätte man einen unsichtbaren Mantel aus Autorität übergestreift.
Später, auf der Veranstaltung, schwebte dieser Duft um mich wie ein Schatten. Manche hielten Abstand, andere wurden magisch angezogen, neugierig, fast herausfordernd. Black Caviar teilte die Menschen in zwei Lager: Faszination oder Überforderung. Doch genau darin lag die Stärke es war kein Duft, der gefallen wollte, sondern einer, der Präsenz forderte.
Als ich nachts zurückkam, hing er immer noch an meinem Mantel, tief, rauchig, unerschütterlich. Und ich wusste: Diesen Abend würde man nicht so leicht vergessen genauso wenig wie den Duft.

