Red Giorgio Beverly Hills 1989 Eau de Toilette
9
Top Rezension
Auffallen ist Alles!
Die Farbe Rot ist nun mal nichts für graue Mäuse. Rot ist ein Statement, Lebensfreude, Alarm, Hitze.
Rot ist aber auch die Liebe.
Giorgio Beverly Hills ist besser als sein Ruf. Er wird zwar oft in einem Atemzug mit Red Door von Arden genannt, ist aber wesentlich besser und nicht annähernd so synthetisch-süss. Als typisches Kind der 80er hat er natürlich ein bisschen zuviel von allem, aber geschickt aufeinander abgestimmt. Sein Vorgänger, der berühmt-berüchtigte Giorgio aus dem sonnigen Beverly Hills, war damals bahnbrechend, und Red stand immer ein wenig in seinem Schatten. Es wird Zeit, dass er mal hervorkommt, bevor es zu spät ist.
Red lernte ich spät kennen, erst Ende der 90er, da war er schon ca 10 Jahre auf dem Markt. Ich weiss nicht mehr, wo und warum, aber ich kaufte eine Geschenkpackung mit mehreren Produkten, nachdem ich einmal flüchtig den Duft getestet hatte. Die Körperpflegelinie war damals sehr reichhaltig, Seife, Puder, dry body oil, Puderdeostick und die merkwürdigsten Dinge gab es von Red. Und sie waren verdammt gut, ich vermisse sie!
Die Kopfnote ist schon opulent, viele süsse Blumendüfte liegen im Clinch miteinander, danach klärt es sich etwas auf und wird wunderschön, pudrig, leicht holzig, cremig-blumig. Die Basisnote ist balsamisch-weich. Die Haltbarkeit und Sillage sind gewaltig. Das schönste am Duft ist der lange drydown, pudrige Blüten bis zum letzten Moment.
Warnung: West Coast Fragrance - more is more, sparsam dosieren!
Allerdings würde ich niemals mit Red beduftet an einem Tag wie dem heutigen den Rodeo Drive entlang flanieren, das käme einer Geruchsbelästigung gleich. Red ist nur etwas für kühle Tage oder abends.
Rot ist aber auch die Liebe.
Giorgio Beverly Hills ist besser als sein Ruf. Er wird zwar oft in einem Atemzug mit Red Door von Arden genannt, ist aber wesentlich besser und nicht annähernd so synthetisch-süss. Als typisches Kind der 80er hat er natürlich ein bisschen zuviel von allem, aber geschickt aufeinander abgestimmt. Sein Vorgänger, der berühmt-berüchtigte Giorgio aus dem sonnigen Beverly Hills, war damals bahnbrechend, und Red stand immer ein wenig in seinem Schatten. Es wird Zeit, dass er mal hervorkommt, bevor es zu spät ist.
Red lernte ich spät kennen, erst Ende der 90er, da war er schon ca 10 Jahre auf dem Markt. Ich weiss nicht mehr, wo und warum, aber ich kaufte eine Geschenkpackung mit mehreren Produkten, nachdem ich einmal flüchtig den Duft getestet hatte. Die Körperpflegelinie war damals sehr reichhaltig, Seife, Puder, dry body oil, Puderdeostick und die merkwürdigsten Dinge gab es von Red. Und sie waren verdammt gut, ich vermisse sie!
Die Kopfnote ist schon opulent, viele süsse Blumendüfte liegen im Clinch miteinander, danach klärt es sich etwas auf und wird wunderschön, pudrig, leicht holzig, cremig-blumig. Die Basisnote ist balsamisch-weich. Die Haltbarkeit und Sillage sind gewaltig. Das schönste am Duft ist der lange drydown, pudrige Blüten bis zum letzten Moment.
Warnung: West Coast Fragrance - more is more, sparsam dosieren!
Allerdings würde ich niemals mit Red beduftet an einem Tag wie dem heutigen den Rodeo Drive entlang flanieren, das käme einer Geruchsbelästigung gleich. Red ist nur etwas für kühle Tage oder abends.

