Und zwar bis in die oberste Schicht der Atmosphäre. Taucht ein in kühles Blau, Eisnebel diffundieren vorbei an der hellen Sonne weiter draußen im All. Es gibt weder unten noch oben, ein freies Schweben in Schwerelosigkeit.
Solche fast schon "schwülstige" Worte finde ich nicht zufällig für einen ganz und gar nicht schwülstigen Duft. Er hat genau jene Lavendelnoten, die ich mit diesem tiefen Blau verbinde, das schon ganz leicht ins Violette driftet. Und obenauf die sonnigen Gerüche von allerlei Zitrusfrüchten schweben.
Etliche Kräuter, wie Thymian, Rosmarin, Salbei und Minze lassen es zutiefst frisch wirken.
Und doch verbindet etwas, in astronomischen Größen gemessen, gar nicht Fernes, mit dem Heimatplaneten, auf dem wir leben. Holzige Aromen, die sich mit der Höhenluft vermengen, grüne Moose, die die Rinde der Bäume zieren. Und frische, helle Düfte, wie die eines Frühlingstages.
Gerade diese Mischung ist es, das seelische Tiefenwirksamkeit zu besitzen scheint, beruhigend, Ängste lösend, aufmunternd und Freiheit beinhaltend. Ebenso auch "erdend" und beständig.
Wie "Den Kopf im Himmel- die Füße auf der Erde" zu haben. Wundervoll!
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