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Top Rezension
"Dark Vinyl Musk" mit mehr Sex und für Menschen mit deutlich dickerer Brieftasche
Ich neige ja dazu, sehr ausschweifende und metaphorisch geladene Rezensionen zu verfassen; diesmal wird das wohl eher sachlich ablaufen.
Nachdem ich als großer Fan der ersten Private Blend Düfte der festen Meinung war, mir auf absehbare Zeit keinen der neueren Tom Fords mehr zuzulegen, waren meine Erwartungen an diese Duftveröffentlichung auch eher gering.
Ganz im Stil von Tom Ford dachte ich es handle sich, wie in den letzten paar Jahren, um einen zwar wirkungsvollen, eher reißerischen Namen und abseits des Marketings und des unverschämten Preises um wahrscheinlich wenig Originalität beim Duft selbst.
Black Lacquer kehrt in der Tat merklich zurück zu den Wurzeln der Private Blend Reihe. Originalität kann man ihm durchaus zugestehen, auch wenn der ganze Hype und das Getue, als ob Tom Ford nun das Duftrad neu erfunden hätte, meiner bescheidenen Meinung nach ziemlich überzogen sind.
Eine nicht wegzudiskutierende Ähnlichkeit zu Dark Vinly Musk besteht nämlich durchaus. In der Basis wird diese sogar noch deutlicher. Black Lacqeur mutet allerdings weitaus edler und etwas süßlich-anrüchiger an als Dark Vinly Musk, der eher oldschool wirkt und das Bild vom Plattenkoffer auf dem Dachboden zeichnet. Der selbe Grund-Duftgedanke ist aber schon deutlich wahrnehmbar.
Trotzdem: Black Lacqeur ist ein wirklich richtig guter, auch trotz der Vergleiche zu Dark Vinyl Musk eigenständiger und ja, auch origineller Duft. Das Bild zwischen Vinyl und schwarzem Flüssiglack, rauchig, süßlich und definitiv etwas sexuell ist extrem gut geglückt. Ein Statement ist er mit Sicherheit auch.
Seit (imo) wirklich langer Zeit mal wieder ein richtig guter Tom Ford Duft.
Einen Minuspunkt muss ich aber für die Preispolitik geben, denn mittlerweile 350,- für 50ml sind schon eine echte Ansage...
Nachdem ich als großer Fan der ersten Private Blend Düfte der festen Meinung war, mir auf absehbare Zeit keinen der neueren Tom Fords mehr zuzulegen, waren meine Erwartungen an diese Duftveröffentlichung auch eher gering.
Ganz im Stil von Tom Ford dachte ich es handle sich, wie in den letzten paar Jahren, um einen zwar wirkungsvollen, eher reißerischen Namen und abseits des Marketings und des unverschämten Preises um wahrscheinlich wenig Originalität beim Duft selbst.
Black Lacquer kehrt in der Tat merklich zurück zu den Wurzeln der Private Blend Reihe. Originalität kann man ihm durchaus zugestehen, auch wenn der ganze Hype und das Getue, als ob Tom Ford nun das Duftrad neu erfunden hätte, meiner bescheidenen Meinung nach ziemlich überzogen sind.
Eine nicht wegzudiskutierende Ähnlichkeit zu Dark Vinly Musk besteht nämlich durchaus. In der Basis wird diese sogar noch deutlicher. Black Lacqeur mutet allerdings weitaus edler und etwas süßlich-anrüchiger an als Dark Vinly Musk, der eher oldschool wirkt und das Bild vom Plattenkoffer auf dem Dachboden zeichnet. Der selbe Grund-Duftgedanke ist aber schon deutlich wahrnehmbar.
Trotzdem: Black Lacqeur ist ein wirklich richtig guter, auch trotz der Vergleiche zu Dark Vinyl Musk eigenständiger und ja, auch origineller Duft. Das Bild zwischen Vinyl und schwarzem Flüssiglack, rauchig, süßlich und definitiv etwas sexuell ist extrem gut geglückt. Ein Statement ist er mit Sicherheit auch.
Seit (imo) wirklich langer Zeit mal wieder ein richtig guter Tom Ford Duft.
Einen Minuspunkt muss ich aber für die Preispolitik geben, denn mittlerweile 350,- für 50ml sind schon eine echte Ansage...

