Mein erster Eindruck vom Gebräu beamt mich direkt zurück, inmitten einer feuchtfröhlichen Runde redseeliger Ex-Kolleginnen und Labertrullas, auf die Weihnachtsfeier 2008. Ob man wollte, oder nicht, oben genannter Feigenlikör auf Wodkabasis musste albern geklopft, geschüttelt und gekippt werden. Immernoch besser als dieser Tequila-Sport mit Salz und Zitrone.. "Hach ja, was haben wir gelacht!" Und was hatten wir für fiese Kopfschmerzen am Tag danach von diesem widerlich, süßen Zeug. - Exakt dieser Kopfschmerz setzt bei 'Elle' noch am selben Tag ein. Die kandierten Früchte, Äpfel und Kirschen, wurden mit Ylang-Ylang zusammen geklebt (ich hab's gerade nochmal verglichen mit dem Weichspüler hier nebenan). Mehr rieche ich nicht, weitere Zutaten kommen durch die BonBon-Wand nicht durch. Der erste Xerjoff, der aus meiner Sicht, dahingerotzt ist.
Vergleichbare Tropfen: Lolita Lempicka - Fleur Défendue, dem ich zum heutigen Zeitpunkt die gleiche Prozentwertung geben würde.