Collection Orientale - Noble Leather Yves Saint Laurent 2013
6
Hilfreiche Rezension
Ledersitze??
Mit Lederdüften kenne ich mich persönlich noch nicht so besonders aus, also habe ich daher bei einem (weiteren) Besuch bei den, wie die meisten es hier nennen, Türkisen, Noble Leather von YSL entdeckt, welches in einem wirklich edel aussehenden Flakon gefüllt war.
Nun, aufgesprüht kam mir ein Duft entgegen, was im Grunde nichts anderes war, als eben Leder, wie man sie manchmal auch bei Möbelgeschäften wahrnimmt, wenn man sich dort auf die Ledersitze hinhockt. Doch das Leder in diesem Parfüm riecht natürlich weitaus besser, etwas stärker und schwerer. Am Anfang hatte ich das Gefühl, nur rein das Leder heraus zu riechen. Erst hinterher kamen nach und nach weitere Duftnoten dazu, wobei das Leder aber stets im Vordergrund stand.
Zunächst nimmt man nach dem Leder den Patchouli wahr, bevor der Duft allmählich milder wird. Den hier beschriebenen Früchteakkord nehme ich nicht ganz wahr, vielleicht ist dieser aber dafür verantwortlich, dass es später süßlicher wird, die Früchte kann ich aber nicht bestimmen. Dann kommt ein wenig Tabak-Duft dazu, der allerdings bald schon wieder verschwindet.
Für einen Moment riecht es meiner Meinung nach sogar nach Lakritze, und zwar etwa so ähnlich wie die schwarzen Haribo Lakritzschnecken, bevor der Ledergeruch schwächer wird und die Vanille gegen Ende so langsam in den Vordergrund hervortritt. Am Ende sind das Leder und die Vanille in etwa gleich stark bzw. schwach und werden zu etwa 50:50 wahrgenommen, auf eine sehr milde und gemütliche Art und Weise.
Die Haltbarkeit dieses Duftes ist sehr lange. Während die Kopfnote wie bei den meisten Parfüms mehr oder weniger schnell zur Herznote übergreift, verbleibt es dann in dieser Herznote erst einmal eine geraume Zeit. Die Basisnote (den ab dann verbliebenen leichten Ledergeruch und die zunächst etwas stärkere Vanille) kann man noch am nächsten morgen wahrnehmen. Die Sillage ist ebenfalls sehr hoch, so dass der Duft schnell, aber nicht aufdringlich wahrgenommen wird. Der Duft ist als Unisex gekennzeichnet, doch ich finde, dass er zu Herren passender ist, als für Damen. Denn der starke Lederduft wirkt einfach männlicher. Der Tabak, der für eine Zeitlang einsetzt, passt ebenfalls besser zu Männern als zu Frauen.
Das Flakon finde ich sehr edel gestaltet. Ein goldenes, viereckiges Flakon mit einem Ornament-Rahmen aus sich wiederholenden YSL-Buchstaben als Muster. Dazu ein viereckiger, schwarzer Deckel, simpel anmutend, aber optisch perfekt passend zum Flakon.
Eventuell ist der anfangs starke Lederduft nicht jedermanns Sache bzw. können einige damit nichts anfangen (Zitat meines Bruders: „Wenn du Leder riechen willst, dann geh in die Garage, öffne die Autotür und rieche an den Ledersitzen!“). Doch Noble Leather ist für mich ein schöner Duft, der anfangs vielleicht einen Tick zu stark zu sein scheint, dann aber die richtige Ausstrahlung findet und nicht einfach ledrig riecht, sondern wirklich nach schönem Leder duftet.
Nun, aufgesprüht kam mir ein Duft entgegen, was im Grunde nichts anderes war, als eben Leder, wie man sie manchmal auch bei Möbelgeschäften wahrnimmt, wenn man sich dort auf die Ledersitze hinhockt. Doch das Leder in diesem Parfüm riecht natürlich weitaus besser, etwas stärker und schwerer. Am Anfang hatte ich das Gefühl, nur rein das Leder heraus zu riechen. Erst hinterher kamen nach und nach weitere Duftnoten dazu, wobei das Leder aber stets im Vordergrund stand.
Zunächst nimmt man nach dem Leder den Patchouli wahr, bevor der Duft allmählich milder wird. Den hier beschriebenen Früchteakkord nehme ich nicht ganz wahr, vielleicht ist dieser aber dafür verantwortlich, dass es später süßlicher wird, die Früchte kann ich aber nicht bestimmen. Dann kommt ein wenig Tabak-Duft dazu, der allerdings bald schon wieder verschwindet.
Für einen Moment riecht es meiner Meinung nach sogar nach Lakritze, und zwar etwa so ähnlich wie die schwarzen Haribo Lakritzschnecken, bevor der Ledergeruch schwächer wird und die Vanille gegen Ende so langsam in den Vordergrund hervortritt. Am Ende sind das Leder und die Vanille in etwa gleich stark bzw. schwach und werden zu etwa 50:50 wahrgenommen, auf eine sehr milde und gemütliche Art und Weise.
Die Haltbarkeit dieses Duftes ist sehr lange. Während die Kopfnote wie bei den meisten Parfüms mehr oder weniger schnell zur Herznote übergreift, verbleibt es dann in dieser Herznote erst einmal eine geraume Zeit. Die Basisnote (den ab dann verbliebenen leichten Ledergeruch und die zunächst etwas stärkere Vanille) kann man noch am nächsten morgen wahrnehmen. Die Sillage ist ebenfalls sehr hoch, so dass der Duft schnell, aber nicht aufdringlich wahrgenommen wird. Der Duft ist als Unisex gekennzeichnet, doch ich finde, dass er zu Herren passender ist, als für Damen. Denn der starke Lederduft wirkt einfach männlicher. Der Tabak, der für eine Zeitlang einsetzt, passt ebenfalls besser zu Männern als zu Frauen.
Das Flakon finde ich sehr edel gestaltet. Ein goldenes, viereckiges Flakon mit einem Ornament-Rahmen aus sich wiederholenden YSL-Buchstaben als Muster. Dazu ein viereckiger, schwarzer Deckel, simpel anmutend, aber optisch perfekt passend zum Flakon.
Eventuell ist der anfangs starke Lederduft nicht jedermanns Sache bzw. können einige damit nichts anfangen (Zitat meines Bruders: „Wenn du Leder riechen willst, dann geh in die Garage, öffne die Autotür und rieche an den Ledersitzen!“). Doch Noble Leather ist für mich ein schöner Duft, der anfangs vielleicht einen Tick zu stark zu sein scheint, dann aber die richtige Ausstrahlung findet und nicht einfach ledrig riecht, sondern wirklich nach schönem Leder duftet.

