Einer der Düfte, der mir die Welt der rauchigen Kompositionen eröffnet hat. Für mich einer der schönsten Begleiter an nebligen, mystischen Herbsttagen. Deshalb wird es Zeit, ihm endlich auch eine kurze Rezension zu widmen:
WAM ist für mich ein dunkler Wald, in dem nachts die Feuer der Birken erwachen. Wer hier eine Rauchvergiftung erwarte sucht vergebens. Der Rauch ist geprägt von harzigen und ledernden Noten. Sie steigen auf, während der Wald weiter lodert. Unter ihnen erheben sich Tuberose und Rose, sie wachsen aus der tiefsten Dunkelheit und leuchten hell in dieser Nacht. Und ehe man sich am Anblick der Blüten verliert, legt sich eine Decke aus Vanille über alles. Sie macht den Rauch zahm, beinahe balsamisch.
In diesem Birkenwald muss man nicht frieren, er schenkt eine warme, kuschelige, balsamische Geborgenheit. Kein Wunder, dass sich hier die Biber so wohlfühlen! Auch ich will diesen Traum nicht verlassen, in dem die Finsternis mit den hellen und sanften Noten ein Bündnis geschlossen hat.
Die Eröffnung des Duftes hat mir am besten gefallen.