Mysterium ist genau das, was der Name verspricht: ein Duft voller Geheimnisse – nur dass man hier nicht lange rätseln muss, warum er so verdammt gut riecht! Wer den Tony Iommi Monkey Special von Xerjoff kennt (und vielleicht enttäuscht wurde), der sollte hier mal ganz genau schnuppern.
Denn ja – Mysterium ähnelt dem Xerjoff-Kracher sehr stark, aber er macht schlichtweg mehr draus: Die fruchtige Eröffnung mit Passionsfrucht und Zimt knallt gleich richtig rein, ohne zu übertreiben. Dann geht es weiter mit einem leicht düsteren Herz aus Rose, Leder und Weihrauch, das an einen nächtlichen Spaziergang durch einen mystischen Obstgarten erinnert – aber in cool. Und die Basis mit Patchouli, Labdanum und Sandelholz rundet das Ganze mit einer cremigen, leicht rauchigen Wärme ab.
Im direkten Vergleich wirkt der Xerjoff Monkey Special fast ein bisschen muffig – als hätte er einen schlechten Tag erwischt oder zu lange in der Sonne gelegen. Mysterium hingegen bleibt fruchtig ledrig, dreckig und ausgewogen.
Er hat einfach diesen „Wow-Effekt“, den man sich von einem teureren Nischenduft wünschen würde.
Haltbarkeit? Top. Sillage? Präsenz ohne Aufdringlichkeit. Preis-Leistung? Ganz klar ein Geheimtipp!
Wer Tony Iommi mag, aber keine Lust auf gekipptes Patchouli und den Xerjoff-Preis hat , greift hier zu. Mysterium ist nicht nur eine Alternative, sondern eine echte Verbesserung.
Du beschreibst den Duft als frisch und sauber, aber dann taugt er ja gar nicht als Alternative zum Xerjoff. Der Tony Iommi vermittelt diese dreckig-wilden Rockstar-Vibes, die bisher kein andere Duft hinbekommt.
Dankeschön