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Hilfreiche Rezension
Wolf im Nebelwald
Die Mongolei besteht zu großen Teilen aus Steppe, der Gobi-Wüste und Gebirge. Doch die heutige Geschichte, und der heutige Duft, entführt uns in die Wälder der Mongolei. Endlos dunkel und verworren liegt dieser von Schatten durchzogene Wald vor dem jungen Mann. Er weiß, dass er diesen Wald durchqueren muss. um das befreundete Dorf zu erreichen.
Nebelschwaden wandern über knorrige Wurzeln. die dicken Baumstämme reihen sich aneinander wie ein endloses Labyrinth aus Säulen. Eine leise Furcht ergreift den jungen Mann. Der Geruch von scharfen Harzen, dichtem Rauch und einer sehr tierischen Note steigt ihm in die Nase. Je weiter ihn seine Schritte in den Wald tragen, desto unübersichtlicher wird die Umgebung.
Durch die Nebelschwaden reicht sein Blick höchstens zwanzig Meter in die Dunkelheit. Der Wald lebt um ihn herum. Rascheln, Knacken, ab und an ein Laut, den er nicht zuordnen kann. Eine reizende Mischung aus Furcht und Neugierde lässt ihn immer tiefer in einen fast traumartigen Zustand verfallen. Realität und Vorstellungskraft verschwimmen derart, dass der junge Mann das Gefühl bekommt, als würde ihm etwas folgen. Keine Gefahr, keine Jagd, sondern ein stiller Beobachter. Der Geruch von tierischem Fell wird intensiver. mischt sich unter die rauchig-harzigen Noten des Waldes.
Schließlich hält er an einer kleinen Lichtung, wo das Moos den Boden weich bettet. Er setzt sich erschöpft, das Herz schlägt schneller, doch die Stille des Waldes drückt sich gegen ihn wie ein schwerer Mantel. Da bemerkt er, dass er nicht allein ist. Neben ihm, fast spürt er seinen Atem, sitzt ein Wolf. Schwarzes Fell, Augen, die wie glühende Kohlen durch den Nebel brennen. Kein Knurren, kein Angriff, nur ein Wachender, dessen bloße Nähe ein uraltes Band aufruft. Der junge Mann spürt, dass der Wolf ihn nicht vertreiben, sondern begleiten wird.
Ein Wächter, der ihn durch die Dunkelheit des Waldes führen soll.
Dieser Duft hat wirklich einen brutalen Antritt. Ich nehme viel Animalik wahr, dazu Rauch, dunkelharzige Noten und warme, würzige Anklänge. Die animalische Komponente verliert nur sehr langsam an Intensität und bleibt über den gesamten Verlauf bestehen. Das Thailändische Oud zeigt sich meiner Nase sehr kräftig und animalisch. Das Leder wirkt nicht wie fertig gegerbtes Leder, sondern wie frisches Fell. Eine Kaffee-Note ist ebenfalls wahrzunehmen, bleibt jedoch im Hintergrund hinter den dominanten Noten. Im weiteren Verlauf wird der Duft weihrauchiger und die harzig-warme Tiefe gewinnt an Bedeutung, Alles in allem ist es ein sehr starker und wohl auch polarisierender Duft, perfekt für die kalten Tage und zum Genießen zu Hause.
Nebelschwaden wandern über knorrige Wurzeln. die dicken Baumstämme reihen sich aneinander wie ein endloses Labyrinth aus Säulen. Eine leise Furcht ergreift den jungen Mann. Der Geruch von scharfen Harzen, dichtem Rauch und einer sehr tierischen Note steigt ihm in die Nase. Je weiter ihn seine Schritte in den Wald tragen, desto unübersichtlicher wird die Umgebung.
Durch die Nebelschwaden reicht sein Blick höchstens zwanzig Meter in die Dunkelheit. Der Wald lebt um ihn herum. Rascheln, Knacken, ab und an ein Laut, den er nicht zuordnen kann. Eine reizende Mischung aus Furcht und Neugierde lässt ihn immer tiefer in einen fast traumartigen Zustand verfallen. Realität und Vorstellungskraft verschwimmen derart, dass der junge Mann das Gefühl bekommt, als würde ihm etwas folgen. Keine Gefahr, keine Jagd, sondern ein stiller Beobachter. Der Geruch von tierischem Fell wird intensiver. mischt sich unter die rauchig-harzigen Noten des Waldes.
Schließlich hält er an einer kleinen Lichtung, wo das Moos den Boden weich bettet. Er setzt sich erschöpft, das Herz schlägt schneller, doch die Stille des Waldes drückt sich gegen ihn wie ein schwerer Mantel. Da bemerkt er, dass er nicht allein ist. Neben ihm, fast spürt er seinen Atem, sitzt ein Wolf. Schwarzes Fell, Augen, die wie glühende Kohlen durch den Nebel brennen. Kein Knurren, kein Angriff, nur ein Wachender, dessen bloße Nähe ein uraltes Band aufruft. Der junge Mann spürt, dass der Wolf ihn nicht vertreiben, sondern begleiten wird.
Ein Wächter, der ihn durch die Dunkelheit des Waldes führen soll.
Dieser Duft hat wirklich einen brutalen Antritt. Ich nehme viel Animalik wahr, dazu Rauch, dunkelharzige Noten und warme, würzige Anklänge. Die animalische Komponente verliert nur sehr langsam an Intensität und bleibt über den gesamten Verlauf bestehen. Das Thailändische Oud zeigt sich meiner Nase sehr kräftig und animalisch. Das Leder wirkt nicht wie fertig gegerbtes Leder, sondern wie frisches Fell. Eine Kaffee-Note ist ebenfalls wahrzunehmen, bleibt jedoch im Hintergrund hinter den dominanten Noten. Im weiteren Verlauf wird der Duft weihrauchiger und die harzig-warme Tiefe gewinnt an Bedeutung, Alles in allem ist es ein sehr starker und wohl auch polarisierender Duft, perfekt für die kalten Tage und zum Genießen zu Hause.
4 Antworten
Floyd vor 4 Monaten
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In dieser Wüste hab ich mich auch gern verloren.
Skydiver19 vor 4 Monaten
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...und ein Duft, der perfekt fürs innere Reisen ist und der Geschichten zu erzählen weiß. Und Du hast Deine Reise sehr greif- und nachfühlbar mitgeteilt. In solchen natürlichen, einsamen Umgebungen betreten wir tatsächlich eine andere Welt, nicht nur im Außen, auch im Innern spüren wir neue weite Räume. Bin Dir gerne gefolgt auf Deiner Duftwanderung.
ElAttarine vor 4 Monaten
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Ein uraltes Band ja... Toll und fesselnd beschrieben wieder von Dir! Ich mag den gerne, find ihn gar nicht soo heftig animalisch.
JonathanLeo8 vor 4 Monaten
Ich glaub deine Nase ist schon ein bisschen geübter als meine. Aber habe von anderen auch schon gehört dass sie die animalik nicht so stark wahrnehmen.😊

