Käufe über Links auf unserer Website, etwa dem eBay Partner Network, können uns Provision einbringen.

Varuek
วฤค
2021

8.4 / 10 100 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Prin für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2021. Der Duft ist würzig-animalisch. Die Haltbarkeit ist überdurchschnittlich. Es wird noch produziert.
Vergleich
Ähnliche Düfte
Käufe über Links auf unserer Website, etwa dem eBay Partner Network, können uns Provision einbringen.

Duftrichtung

Würzig
Animalisch
Holzig
Harzig
Ledrig

Duftnoten

LederLeder AmberAmber KiefernteerKiefernteer LabdanumLabdanum TeakholzTeakholz thailändisches Oudthailändisches Oud BibergeilBibergeil BienenwachsBienenwachs Kaffee AbsolueKaffee Absolue LorbeerblattLorbeerblatt MyrrheMyrrhe schwarzer Pfefferschwarzer Pfeffer WeihrauchWeihrauch Indische NardeIndische Narde MoosMoos PatchouliPatchouli ZimtZimt FellFell

Parfümeur

Bewertungen
Duft
8.4100 Bewertungen
Haltbarkeit
8.479 Bewertungen
Sillage
7.978 Bewertungen
Flakon
7.661 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
6.743 Bewertungen
Eingetragen von Chizza · letzte Aktualisierung am 30.12.2025.
Quellenbasiert & geprüft

Duftet ähnlich

Womit der Duft vergleichbar ist
Varanasi von Meo Fusciuni
Varanasi
Bois Mystérieux / Songe d'un Bois d'Été von Guerlain
Bois Mystérieux
M7 (2011) / M7 Oud Absolu von Yves Saint Laurent
M7 (2011)
Arsalan von Prin
Arsalan

Rezensionen

5 ausführliche Duftbeschreibungen
8Duft 9Haltbarkeit 7Sillage
Marieposa

90 Rezensionen
Marieposa
Marieposa
Top Rezension 46  
Die Zeit der gemurmelten Legenden
Lang ist die Nacht im ungnädigen mongolischen Winter. Wenn der Frost die Wüsten von Delüün mit zarten Mustern überzieht und die Bergpässe des Altai unüberquerbar in rauem Sturm und Schnee versinken. Dann bricht sie an, die Zeit der gemurmelten Legenden.
Komm, und setze dich auf Flechten und Moos. Schmiege dein müdes Haupt an den warmen Bauch des weißen Ren, lausche meiner Stimme und dem süßen Odem des Tieres. Folge dem Flug der zischenden Funken bis an die rauchgeschwärzten Lederbahnen der Jurte.
Das Heulen jenseits der Zelte weckt das gelbe Glühen in meinen Augen. Leise verberge ich das Antlitz unter der Mütze aus Fell. Ich werde sie brauchen, wenn der eisige Wind sich rot glühend in meine Wangen beißt, bis der Tag anbricht, und wandernde Wolken ihre Schatten wieder werfen auf die karge Steppe. Wo der Adler kreist.
Süße den bitteren Trank in deinem Becher mit Harzen und einem letzten Tropfen dunklen Honigs. Schärfer und immer schärfer werden sie die Kaffeebohnen rösten, damit ihr Rauch noch aufsteigt zwischen den Geschichten, wenn längst nur noch heißes Wasser in den Bechern dampft. Doch dann werde ich hinausgeschlichen sein auf den geteerten Sohlen meiner Stiefel. Wenn das Gestern mit dem Heute verschmilzt. Wenn die Wölfin in mir erwacht.

**

„I wish to create stories that narrate into your imagination when you smell them. Create olfactory experiences and interpret the main idea under your own imagination”, schreibt Prin Lomros auf seiner Homepage und ich kann nur sagen, dass sein Konzept ganz hervorragend aufgeht. Zumindest bei mir. Keiner seiner Düfte, die ich bisher riechen durfte, ließ mich kalt, jeder erzählte mir eine Geschichte in intensiven Bildern, und im Fall von Varuek (= das Thai-Wort für „Wolf“) bin ich vollkommen verblüfft, wie nah meine Assoziationen an das herankommen, was Lomros tatsächlich mit dem Duft ausdrücken möchte: Er speist seine Idee, das Nomadenleben in der Mongolei olfaktorisch abzubilden, mit Fotografien aus dem 2016 erschienenen Bildband „Dark Heavens. Die Schamanen und Jäger der Mongolei“ des Fotografen und Dokumentarfilmers Hamid Sardar, der zwanzig Jahre lang mit Nomadenstämmen in der mongolischen Steppe lebte. Dabei entstanden beeindruckende Portraitaufnahmen, bei denen der Mensch immer im Zusammenhang mit Tier und Natur gedacht und natürlich auch dargestellt wird. Viele der Bilder, die die eher gedämpften Farben mongolischer Landschaften widerspiegeln, entfalten eine ganz eigene Dynamik, spielen gezielt mit Unschärfen und kontrastieren den begrenzten Blickwinkel der Kamera mit der fast schon beängstigenden Weite des Landes.

Der Duft beginnt mit einer für meine Nase haarsträubenden Raubtierkäfignote, die sich nach ungefähr fünf Minuten setzt. Dann wandelt sich Varuek und entführt in eine gemütliche Lederjurte, in der ein Oudfeuer prasselt, zimtwürziger Kaffee ein wenig überröstet wurde und Menschen und Tiere auf weichem Moos träumen. In der weiteren Entwicklung gewinnt der Duft durch ledriges Labdanum und die Süße von Myrrhe und dunklem Honig noch weiter an warm-weicher Dunkelheit, während draußen Wölfe heulen und Kiefernteer ein sanftes Knurren in der Nacht erklingen lässt.
Varuek weckt ein ähnliches Fremd-Vertraut-Gefühl in mir wie Ambilux, ist aber noch deutlich tiefer und dunkler – und ein kleines bisschen frage ich mich ja schon, ob bei regelmäßigem Gebrauch die namensgebende Wölfin in mir erwachen würde.
39 Antworten
10Duft 9Haltbarkeit 8Sillage
Yharnam79

81 Rezensionen
Yharnam79
Yharnam79
Top Rezension 18  
Zähnefletschen
Ich bin (offen) gestandener Fan der Prin-Düfte und der gesamten "Duftphilosophie".
Und da ich mir, was meine eigenen Duftgeschmack angeht, mittlerweile ziemlich sicher bin, habe ich auch tatsächlich (mal wieder) den mutigen Schritt gewagt und die beiden neuen Prins ungerochen geordert. Natürlich mit etwas schlechtem Gewissen, des Preises wegen und in der großen, großen Hoffnung, ich möge beide zumindest "okay" finden.

Ich habe in meinem Statement geschrieben, es ist ein wenig so, als hätten sich Sandor 70's, Peau de Bête und Aran zusammengetan. Die Oudnote in Varuek kommt zusätzlich der von Arsalan sehr nah.
Und wenn man die genannten Düfte mal beäugt, dann zeigt sich, dass das alles keine klassischen "Crowdpleaser" sind. Man kann sich dadurch evtl vorstellen, was einen bei Varuek erwartet...
Wer mit Prin bisher nichts anfangen konnte, wird das mit Varuek vermutlich auch nicht können.

Varuek (übersetzt: Wolf) haut mit Oud, Animalik und Biss nicht gerade zaghaft um sich.
Dunkel ist er. Dunkel und ernst.
Reviermarkierend und zähnefletschend.
Und gefährlich.
Oder beschützend?
Braun und dunkelgrün.

Sehr deutlich hat sich da das ein oder andere Tier kräftig im Moos gewälzt.
Unabsichtlich ausgebuddelt hat es dabei einen uralten Lederschuh.
Schwitzig, drückend und klebrig ist das Oud, and dem massenhaft Haare des Tierfells, Gräser und Blätter kleben geblieben sind.
Allerlei krautiges, moosiges Grünzeug (teils saftig, teils leicht angemodert) liegt überall auf dem an manchen Stellen staubtrockenen, an anderen Stellen matschigen Waldboden herum.
Und über allem wacht der Wolf mit seinem verzottelten, von der Jagd beschmutzten Fell.
Irgendwie angsteinflössend, irgendwie das genaue Gegenteil.
Mächtig und geheimnisvoll.
Das Tier schwitz, das feuchte Fell glänzt in der roten Sonne und das Oud zieht sich in balsamischen Fäden zu dicken Tropfen herunter bis auf das Moos.

Varuek ist ein schwieriger Duft, keine Frage.
Ich glaube, wer Prin an sich oder einfach der Art von Düften nichts abgewinnen kann, wird auch hier angewidert die Nase rümpfen.
Liebhaber solcher Düfte werden aber höchstwahrscheinlich ihre wahre Freude an ihm haben.
Ich freue mich, angesichts des Blindkaufs, dass ich zur zweiten Kategorie gehöre.

Einer der besten Düfte der gesamten Prin-Linie.
10 Antworten
8.5Duft 10Haltbarkeit 8Sillage
JonathanLeo8

28 Rezensionen
JonathanLeo8
JonathanLeo8
Hilfreiche Rezension 4  
Wolf im Nebelwald
Die Mongolei besteht zu großen Teilen aus Steppe, der Gobi-Wüste und Gebirge. Doch die heutige Geschichte, und der heutige Duft, entführt uns in die Wälder der Mongolei. Endlos dunkel und verworren liegt dieser von Schatten durchzogene Wald vor dem jungen Mann. Er weiß, dass er diesen Wald durchqueren muss. um das befreundete Dorf zu erreichen.

Nebelschwaden wandern über knorrige Wurzeln. die dicken Baumstämme reihen sich aneinander wie ein endloses Labyrinth aus Säulen. Eine leise Furcht ergreift den jungen Mann. Der Geruch von scharfen Harzen, dichtem Rauch und einer sehr tierischen Note steigt ihm in die Nase. Je weiter ihn seine Schritte in den Wald tragen, desto unübersichtlicher wird die Umgebung.

Durch die Nebelschwaden reicht sein Blick höchstens zwanzig Meter in die Dunkelheit. Der Wald lebt um ihn herum. Rascheln, Knacken, ab und an ein Laut, den er nicht zuordnen kann. Eine reizende Mischung aus Furcht und Neugierde lässt ihn immer tiefer in einen fast traumartigen Zustand verfallen. Realität und Vorstellungskraft verschwimmen derart, dass der junge Mann das Gefühl bekommt, als würde ihm etwas folgen. Keine Gefahr, keine Jagd, sondern ein stiller Beobachter. Der Geruch von tierischem Fell wird intensiver. mischt sich unter die rauchig-harzigen Noten des Waldes.

Schließlich hält er an einer kleinen Lichtung, wo das Moos den Boden weich bettet. Er setzt sich erschöpft, das Herz schlägt schneller, doch die Stille des Waldes drückt sich gegen ihn wie ein schwerer Mantel. Da bemerkt er, dass er nicht allein ist. Neben ihm, fast spürt er seinen Atem, sitzt ein Wolf. Schwarzes Fell, Augen, die wie glühende Kohlen durch den Nebel brennen. Kein Knurren, kein Angriff, nur ein Wachender, dessen bloße Nähe ein uraltes Band aufruft. Der junge Mann spürt, dass der Wolf ihn nicht vertreiben, sondern begleiten wird.
Ein Wächter, der ihn durch die Dunkelheit des Waldes führen soll.

Dieser Duft hat wirklich einen brutalen Antritt. Ich nehme viel Animalik wahr, dazu Rauch, dunkelharzige Noten und warme, würzige Anklänge. Die animalische Komponente verliert nur sehr langsam an Intensität und bleibt über den gesamten Verlauf bestehen. Das Thailändische Oud zeigt sich meiner Nase sehr kräftig und animalisch. Das Leder wirkt nicht wie fertig gegerbtes Leder, sondern wie frisches Fell. Eine Kaffee-Note ist ebenfalls wahrzunehmen, bleibt jedoch im Hintergrund hinter den dominanten Noten. Im weiteren Verlauf wird der Duft weihrauchiger und die harzig-warme Tiefe gewinnt an Bedeutung, Alles in allem ist es ein sehr starker und wohl auch polarisierender Duft, perfekt für die kalten Tage und zum Genießen zu Hause.
4 Antworten
10Duft 9Haltbarkeit 7Sillage
Xenomorph

20 Rezensionen
Xenomorph
Xenomorph
1  
Wecke die Wolfsnase in dir
Inmitten von Zelten aus Leder und Fellen lodert ein Feuer in den klaren Nachthimmel. Mit Kräutertinkturen gepflegte Pferde schnauben im Heu.
Ein unbekannter Tee, würzig, medizinisch angehaucht, leicht blumig, ein Hauch von Honig, entfacht eine weiche Glut im Bauch. Innen und außen verschwimmen in der Umarmung weihrauch- und oudgeschwängerter Luft, warm aber nicht stickig, zwischen den Zelten erden aromatische Erde und Moos das ekstatisch-meditative Aroma.
Im Takt der Trommeln flackern unsere Körper zwischen Lagerfeuerfunken und Sternen. Ist es irgendeine Zutat in diesem Tee oder einfach der hypnotische Trommelherzschlag? Jedenfalls verschlingen sich unsere Blicke miteinander und wir tanzen, als wären unsere Körper ein einziges Tier, in einer pulsierenden Aura aus Hautwärme, Leder, röstig-räuchernden Gewürzen und einer unwiderstehlichen leichten Süße, die aus den Schatten der Zeltklappen flüstert.
Später folgen wir dem Flüstern bis in die tiefsten Schatten unserer Kanten und Kurven, Wölfe im Dunkeln mit scharfen Sinnen und Zähnen. Spät in der Nacht sind die Trommeln zurückgetreten, nur noch ein meditatives Pulsduett. Immer noch ist die Atmosphäre durchwoben von Pflanzenaromen, Gewürzen, Holz, Leder, Räucherwerk, nun ruhenden Körpern. Mein waches Bewusstsein gleitet wie die Fäden des Duftteppichs durch meine Hände, gehalten von weichem Fell.
Wahnsinnig atmosphärischer Duft. Die (für Prin Lomros nicht ungewöhnlich) zahlreichen Duftfacetten erschaffen ein hautnahes Duftkino. Immer wieder wandelt sich der Schwerpunkt ein wenig, als ginge man von den Pferden vorbei am Feuer mit Teekessel zum Waldrand und weiter. Ich kann mich an den Eindrücken nicht sattriechen und bin entsprechend froh, dass Varuek über Nacht bleibt wie die Glut im Lagerfeuer. Ein Duft, der die Wolfsnase stimuliert!
0 Antworten
Christian240

1 Rezension
Christian240
Christian240
0  
Varuek der Wolf
Varuek-der Duft des Wolfes der bei Vollmond durch Nebel und dunkle Wälder streift.
Rauchiges Oud,feine Gewürze,wärmendes Leder,wilde animalische Noten,verschmelzen zu einer geheimnisvollen Symphonie von Macht,Instinkt und uralter Eleganz.Jeder Atemzug dieses parfums trägt die Urkraft der Natur,die Wildheit des Waldes und die faszinierend tiefe einer ungezämten Seele.Ein meisterhaft komponierter Duft von Prin.
0 Antworten

Statements

31 kurze Meinungen zum Parfum
46
51
Pelzig-geilerBiber in derber Lederjacke
Auf Paarungsjagd
Im MoosClub
Macht auf Macho mit Zigarette
Teerdunkler Rauch
Kratziger Pfefferhusten
51 Antworten
42
69
dunkle weite Labdanumhimmel
Tiere drängen im Gehege
Wölfe schleichen ums Teerlederzelt
Zimtlorbeerkaffee lange eingekocht
Felle
Geborgenheit
69 Antworten
34
52
Es war dunkel geworden.
Die Bäume warfen Schatten.Das Feuer knisterte,während Flammen wie endlose Spiegelneuronen durch den Äther züngelten.
52 Antworten
33
42
Kommissar Biber
raucht Teerzigarren
beim Morgenkaffee
in zimtbrauner Lederjacke
auf der Suche nach den Bösewichten*
42 Antworten
31
27
Allerleirauh
Im Nomadenzelt
Lehm schwelt unter Lederhaut
Kaffee röstet im Kiefernrauch
Die kostbaren Harze
Vom Tage weich
Steppenreich
27 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
Torten Radar

Bilder

2 Parfumfotos der Community

Beliebt von Prin

Mriga / มฤค von Prin Mongolian Mriga von Prin Saringkarn / ศฤงคาร von Prin Mandodari / มณโฑ von Prin Onthamara / อนธมาร von Prin Aran / อรัญ von Prin Nocturnal Poetry von Prin Anatolia Anatolia von Prin Rahassanai / รหัสนัย von Prin Homa von Prin Arsalan von Prin Mandodari Mandodari von Prin Ganja Kasturi von Prin Krissana / กฤษณา von Prin Oqachol / โอฆชล von Prin Indigo Night von Prin Eshu von Prin Burmite Honey von Prin Nilmalee / นิลมาลี von Prin Anatolia von Prin