19.01.2026 - 15:56 Uhr

Lauriemaurie
18 Rezensionen

Lauriemaurie
4
Es liegt was in der Luft...
Es ist der 19. März 2025. In Berlin stehen Menschen in der VIP-Schlange für Sabrina Carpenters Konzert. Alle bekommen ein rotes Armband, darauf steht ,,Cherry Baby", und dieses Armband riecht lautstark nach genau diesem Duft. Es folgen fünf Stunden lang vorne stehen, warten, frieren, reden, und dieser Geruch liegt die ganze Zeit in der Luft. Der VIP-Bereich war leider nicht gut organisiert. Er macht die Situation ein kleines bisschen angenehmer.
Ob man das Konzert am Ende mochte oder nicht, spielt fast keine Rolle. Der Duft hat sich festgesetzt. In der Erinnerung. In der Märzbrise. In der Berliner Sonne, die an dem Tag genau richtig stand, und durch die dicken Fenster der Uber-Arena schien. Eine Sabrina, die nicht einmal fünf Meter vor dir performt. Seitdem ist Cherry Baby für mich weniger ein klassisches Parfum als ein Geruch, der an einen Moment gebunden ist. Meine "Berliner Luft", sozusagen.
Das Armband hab ich noch.
Mit diesem Duft komme ich einfach nicht zu einem Ergebnis. Ich kann ihn nicht festnageln.
Ich weiß bis heute nicht so richtig, was ich da eigentlich rieche. Rotwein? Kirsche? Schokolade? Mit einer MENGE Orchideen. Irgendwie alles davon, und dann doch wieder nichts so richtig greifbar. Mal finde ich ihn spannend, mal nervt er mich einfach nur. Rieche ich die Erinnerung, oder den Duft an sich?
Dicke, saftige, eingelegte Kirschen mit Eis-Schokosauce auf Blumenfeld serviert.
Er kippt bei mir schnell von ,,interessant" zu ,,jetzt reichts". Nicht, weil er schlecht wäre, sondern weil er ständig Aufmerksamkeit fordert. Er ist laut, verspielt, ein bisschen überdreht. Ich stell mich manchmal ans Regal und schaue, ob ich ihn jetzt vielleicht mag.
Für mich fühlt er sich jung an, sehr jung, ein Duft für warme Tage, kurze Nächte und wenig Nachdenken.
Was feststeht: Er ist der perfekte Teenie-Sommerduft. Cherry Baby trägt für mich ganz klar den Sommer 2024 und frühes 2025 in sich, diese Zeit, in der Sabrina wie eine Bombe eingeschlagen ist. Währenddessen kam dieses rote Wunder auf den Markt.
Trotzdem greife ich manchmal zu ihm. Nicht aus Liebe, eher aus Neugier. Als würde ich prüfen wollen, ob sich meine Meinung diesmal endlich festlegt. Tut sie nicht. Nach fast zwei Jahren bin ich immer noch unentschlossen.
Was bleibt, ist ein Duft, der kein klares Gefühl hinterlässt, sondern eher ein Fragezeichen, und einen Moment der Erinnerung.
Ob man das Konzert am Ende mochte oder nicht, spielt fast keine Rolle. Der Duft hat sich festgesetzt. In der Erinnerung. In der Märzbrise. In der Berliner Sonne, die an dem Tag genau richtig stand, und durch die dicken Fenster der Uber-Arena schien. Eine Sabrina, die nicht einmal fünf Meter vor dir performt. Seitdem ist Cherry Baby für mich weniger ein klassisches Parfum als ein Geruch, der an einen Moment gebunden ist. Meine "Berliner Luft", sozusagen.
Das Armband hab ich noch.
Mit diesem Duft komme ich einfach nicht zu einem Ergebnis. Ich kann ihn nicht festnageln.
Ich weiß bis heute nicht so richtig, was ich da eigentlich rieche. Rotwein? Kirsche? Schokolade? Mit einer MENGE Orchideen. Irgendwie alles davon, und dann doch wieder nichts so richtig greifbar. Mal finde ich ihn spannend, mal nervt er mich einfach nur. Rieche ich die Erinnerung, oder den Duft an sich?
Dicke, saftige, eingelegte Kirschen mit Eis-Schokosauce auf Blumenfeld serviert.
Er kippt bei mir schnell von ,,interessant" zu ,,jetzt reichts". Nicht, weil er schlecht wäre, sondern weil er ständig Aufmerksamkeit fordert. Er ist laut, verspielt, ein bisschen überdreht. Ich stell mich manchmal ans Regal und schaue, ob ich ihn jetzt vielleicht mag.
Für mich fühlt er sich jung an, sehr jung, ein Duft für warme Tage, kurze Nächte und wenig Nachdenken.
Was feststeht: Er ist der perfekte Teenie-Sommerduft. Cherry Baby trägt für mich ganz klar den Sommer 2024 und frühes 2025 in sich, diese Zeit, in der Sabrina wie eine Bombe eingeschlagen ist. Währenddessen kam dieses rote Wunder auf den Markt.
Trotzdem greife ich manchmal zu ihm. Nicht aus Liebe, eher aus Neugier. Als würde ich prüfen wollen, ob sich meine Meinung diesmal endlich festlegt. Tut sie nicht. Nach fast zwei Jahren bin ich immer noch unentschlossen.
Was bleibt, ist ein Duft, der kein klares Gefühl hinterlässt, sondern eher ein Fragezeichen, und einen Moment der Erinnerung.
Aktualisiert am 11.02.2026 - 05:28 Uhr



Kopfnote
Kirsche
brauner Zucker
kandierter Apfel
Cosmopolitan-Cocktail
Pflaumennektar
Herznote
Vanilleorchidee
dunkle Schokolade
Pfingstrose
roter Mohn
Basisnote
Amber
Kaschmirholz
Moschus
Patchouli




CharlAmbre
Chnokfir
KairaCeres
Mariechen89
EdithLyri


















