Habe mir vor Kurzem Drakkar Noir sowie Dakar zugelegt und werde die beiden Düfte nachfolgend miteinander vergleichen.
Dakar soll dem Drakkar Noir nachempfunden sein. Er ist zitrisch, würzig und ist für mich ein eindeutig männlicher Duft. Die Ähnlichkeit der beiden Düfte würde ich, im Gegensatz zu meinen Vorrednern, höchstens auf 90 % schätzen. Sie sind sich relativ ähnlich, allerdings ist der Dakar frischer, zitrischer und grüner. Drakkar Noir hat eindeutigere Duschgel-Vibes, die allerdings weniger an Sauvage erinnern. Ich muss dazu sagen, dass ich den alten Drakkar Noir nicht kenne. Vielleicht war dieser weniger "duschgelig".
Dakar hat die deutlich bessere, aber immer noch keine gute Haltbarkeit. Der Duft hält geschätzt um die 4 Stunden. Drakkar Noir hält im Vergleich dazu maximal 2 Stunden und wird somit nicht erneut gekauft.
Den Dakar gibt es als Eau de Parfum und als Parfumöl. Das Öl riecht etwas erdiger als das EdP, sie sind sich aber äußerst ähnlich und beide sind super.
Habe mich ziemlich in den Dakar verliebt und fühle mich mit solcherart Düften mittlerweile deutlich wohler als mit den übermäßig süßen.
Endlich mal ein Parfumo, der das Duftverhalten der beiden Kanditen und explizit das heutige Drakkar Original wie ich empfindet. Natürlich ist alles subjektiv beim Duftempfinden. Aber die absolut indiskutable Haltbarkeit, die nur noch für mich „20cm“-Sillage des Drakkar, ist jedem ehrlichen Duftfreund der alten unveränderten Düfte übel aufgestoßen. Ich kaufe das Original nicht mehr! – Also RECHT hast Du mit den Zeilen! - ich bin ein Duft-Dino - hatte das große, große Glück, die alten Düfte mit "Wumms" & ihrer Würze in den „good old“ Duftzeiten der Siebziger & Achtziger noch völlig unreformuliert mit ihrer ganzen Pracht zu nutzen. Die hielten damals als AS (fast) einen Arbeitstag durch. Ein BRUT Original am Morgen um 7 Uhr nach der Rasur auf die jungen „Wängelchen“ aus dem Schüttflakon aufgetragen, war am Abend noch im Zug für die Frage gut, nach was ich so gut dufte. Ein DRAKKAR war ein Ereignis! Solche Düfte sucht man(n) heuer bezahlbar vergeblich- und die Alten gibt’s nicht mehr.