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Extrem trockener Aprikose-Tabak-Oud Duft
Ein wundervoll herb-süß-trockener Rausch zu Beginn, Aprikose kandiert, Aprikose mit Kern, Aprikosenlikör und Rum, Aprikose mit Narzisse, fehlt noch was? ;)
Die Aprikose stiehlt erstmal allem die Show, ist recht konzentriert, durch die direkte boozy Rum-Kompenente wirkt sie fast leicht künstlich, passt aber alles.
Nach 15 Minuten kommt erstmals merklich eine leicht rohe, natürliche Vanilleschote dazu, reiht sich aber nur anbei ein. Der Rum arbeitet hier in Kombination mit der Vanille weiter, die Boozyness geht dabei leicht verloren und es hat mehr von trockenen Resten im Glas am nächsten Tag.
25-35 Minuten und unter der Aprikose und der Vanille kommt ein sehr trockenes, noch nicht sonderlich animalisches, eher sehr trocken-holziges Oud dazu,.
Er ist nicht sonderlich komplex, später nach 60 Minuten + wird er noch trockener, leicht grasiger, klare Tabak-Anleihen machen sich breit, wahrscheinlich das Moos in Kombi mit dem Oud, das Moos darf man sich nicht als grünlich-feuchtes vorstellen, sondern eher ausgedorrtes ,an das ebenso trockene Oud angehangen. Weiterhin das Oud eher in Form sehr ausgetrockneter (wir erkennen langsam ein Muster...), alter Hölzer, fast nichts animalisches, was mir aber an sich gut gefällt.
Viel tut sich dann nicht mehr, ganz spät noch, 2-3h+, wird das Moos doch leichttt grünlicher.
Insgesamt sehr auf seine Hauptnoten Aprikose, Tabak-Oud konzentriert, wem das gefällt (wie mir), der kann hier glücklich werden. Für die Konzentration und Bewertung hält er bei mir wieder nicht sooo lang wie man erwarten könnte und hat auch insbesondere keine großartige, nur solide Projektion.
[auf der Haut getestet]
Die Aprikose stiehlt erstmal allem die Show, ist recht konzentriert, durch die direkte boozy Rum-Kompenente wirkt sie fast leicht künstlich, passt aber alles.
Nach 15 Minuten kommt erstmals merklich eine leicht rohe, natürliche Vanilleschote dazu, reiht sich aber nur anbei ein. Der Rum arbeitet hier in Kombination mit der Vanille weiter, die Boozyness geht dabei leicht verloren und es hat mehr von trockenen Resten im Glas am nächsten Tag.
25-35 Minuten und unter der Aprikose und der Vanille kommt ein sehr trockenes, noch nicht sonderlich animalisches, eher sehr trocken-holziges Oud dazu,.
Er ist nicht sonderlich komplex, später nach 60 Minuten + wird er noch trockener, leicht grasiger, klare Tabak-Anleihen machen sich breit, wahrscheinlich das Moos in Kombi mit dem Oud, das Moos darf man sich nicht als grünlich-feuchtes vorstellen, sondern eher ausgedorrtes ,an das ebenso trockene Oud angehangen. Weiterhin das Oud eher in Form sehr ausgetrockneter (wir erkennen langsam ein Muster...), alter Hölzer, fast nichts animalisches, was mir aber an sich gut gefällt.
Viel tut sich dann nicht mehr, ganz spät noch, 2-3h+, wird das Moos doch leichttt grünlicher.
Insgesamt sehr auf seine Hauptnoten Aprikose, Tabak-Oud konzentriert, wem das gefällt (wie mir), der kann hier glücklich werden. Für die Konzentration und Bewertung hält er bei mir wieder nicht sooo lang wie man erwarten könnte und hat auch insbesondere keine großartige, nur solide Projektion.
[auf der Haut getestet]
2 Antworten
Erno vor 3 Jahren
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Wieder eine interessante Bortnikoff-Rezension! ~ Mich deucht, hier verbirgt sich ein bescheidener GratWanderer! Mehr sein als scheinen. ;)
Schalkerin vor 3 Jahren
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Gut beschrieben. Auf meiner Haut gut haltbar. Ich mag den sehr gerne

