Das Opening ist würzig-holzig und "waldig". riecht ein bischen nach Unterholz, was sicher am Wachholder liegen wird, der den Duft auch bis zum Ende gut warnehmbar begleitet.
Nach einer Stunde ist er ein bischen zitrischer geworden. aber dezent zitrisch. Ein wenig ledrig wirkt er auf mich im Hintergrund nun auch. Ein gewisse "altbackeneNote", die ich bei dem Grundduft 1881 so sehr kritisiert habe, ist auch hier vorhanden. Vielleicht ist das die Verbindung Wachholder und Jasmin ... Warscheinlich gab es diese Verbindung bei Oma zu Hause auch ... Aber heir stört das nicht. Hier wirkt die ganze Komposition auf mich natürlich und "waldig".
Nach 5 Stunden ist er auch noch da, wen auch hautnah geworden. Jetzt ist er eher gourmandig und nussig geworden und weniger "waldig". Auch interessant und schön.
Ich mag ihn sehr! Wenn es um Duft nach Natur geht, ist dieser heir eine gute Wahl.
Männlich ist er durch Kardamom, Muskat, Zimt und Pfeffer. Hier könnte ich mir vorstellen, ihn mit einer leicht rauchigen Note noch zu layern. So könnte man ihn wilder, natürlicher und männlicher wirken lassen. Ohne den Wacholder zu überdecken natürlich.
Kann sich jemand vorstellen, welcher duft dafür geeignet sein könnte?
Das hast du alles schön und richtig beschrieben. "Altbacken" ist für mich ja sehr positiv besetzt, weswegen ich "vintage, konservativ oder klassisch" bevorzuge.
Das klingt dann gleich charmanter.
Das klingt dann gleich charmanter.