C for Men Clive Christian 2010
5
Hilfreiche Rezension
Des Königs Ledersessel
Dutzende Inhaltsstoffe, protzige Aufmachung, angeberisches Rumreiten auf ihrem teuersten Parfum der Welt, Preise jenseits von Gut und Böse - das ist gleichzeitig abschreckend wie beeindruckend. Auch wenn ich No.1 und 1872 gut fand, fesselten diese mich anscheinend nicht genug um an der Marke dran zu bleiben. Denn an C, V oder X habe ich bis zum heutigen Tag nichtmal gedacht und bin im Laden immer stur dran vorbei gelaufen. Bis die Dame heute wohl so beeindruckt war, dass ich zielsicher auf meine (50% reduzierte, aber immer noch sauteure) Beute zu lief, dass sie mich weg vom Bond No. 9-Stand lockte und direkt zu den teuersten Parfums des Ladens und der Welt, nämlich den Clive Christians, führte. Gut, sagte ich mir selbst, gibste vielleicht C for Men mal eine Chance - hatte im Hinterkopf viel Gutes über diesen 300€ Duft.
Ich hatte zwar gehört, dass er enorme Ähnlichkeiten zu Tuscan Leather aufweist, aber einen fast identischen Duftzwilling hätte ich nicht erwartet. Ist er aber leider fast und fast alles dort Geschriebene gilt auch hier. Und das ist ja sehr positiv, denn Leder kann man kaum besser interpretieren. Allerdings stören dann halt schon, dass es nichts mehr Neues ist und oben gefühlte 100 weitere Inhaltsstoffe stehen, die aber eine kaum wahrnehmbare Rolle spielen. Schwarzes Leder, eine fruchtige Himbeer-Note im Hintergrund - seriös, ernst, dunkel und super edel. Natürlich kann man sich noch Zitrone, Tee, Tabak, Oud und Weihrauch einbilden, aber die Show und das was im Endeffekt hängen bleibt ist nunmal das dunkle, leicht süße Leder. Ein sehr dunkler, ernster und männlicher Gesamteindruck. Ich mag die etwas süßere und leichtere Art des Tom Ford-Zöglings aber etwas mehr.
Flakon: königlich protzig und etwas neureich wirkend.
Sillage: stark, aber auch perfekt für den gehobenen Alltag oder den Anzug.
Haltbarkeit: Qualität wohin man nur schaut - 12 Stunden sind ein Klacks.
Ein echter Tuscan Leather-Herausforderer, der sich selbst leider durch seinen Preis ausknockt. Von der Art und Qualität aber wahrscheinlich noch näher dran am perfekten Lederduft!
Ich hatte zwar gehört, dass er enorme Ähnlichkeiten zu Tuscan Leather aufweist, aber einen fast identischen Duftzwilling hätte ich nicht erwartet. Ist er aber leider fast und fast alles dort Geschriebene gilt auch hier. Und das ist ja sehr positiv, denn Leder kann man kaum besser interpretieren. Allerdings stören dann halt schon, dass es nichts mehr Neues ist und oben gefühlte 100 weitere Inhaltsstoffe stehen, die aber eine kaum wahrnehmbare Rolle spielen. Schwarzes Leder, eine fruchtige Himbeer-Note im Hintergrund - seriös, ernst, dunkel und super edel. Natürlich kann man sich noch Zitrone, Tee, Tabak, Oud und Weihrauch einbilden, aber die Show und das was im Endeffekt hängen bleibt ist nunmal das dunkle, leicht süße Leder. Ein sehr dunkler, ernster und männlicher Gesamteindruck. Ich mag die etwas süßere und leichtere Art des Tom Ford-Zöglings aber etwas mehr.
Flakon: königlich protzig und etwas neureich wirkend.
Sillage: stark, aber auch perfekt für den gehobenen Alltag oder den Anzug.
Haltbarkeit: Qualität wohin man nur schaut - 12 Stunden sind ein Klacks.
Ein echter Tuscan Leather-Herausforderer, der sich selbst leider durch seinen Preis ausknockt. Von der Art und Qualität aber wahrscheinlich noch näher dran am perfekten Lederduft!
2 Antworten
Gerd vor 11 Jahren
Es ist der perfekte Lederduft.
MrWhite vor 11 Jahren
Ja, abschreckend wie beeindruckend trifft es wohl am besten...

