C for Men 2010

C for Men von Clive Christian
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8.2 / 10 189 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Clive Christian für Herren, erschienen im Jahr 2010. Der Duft ist ledrig-würzig. Haltbarkeit und Sillage sind überdurchschnittlich. Die Produktion wurde offenbar eingestellt.
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Duftrichtung

Ledrig
Würzig
Rauchig
Holzig
Fruchtig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
ElemiharzElemiharz MandarineMandarine ThymianThymian BlätterBlätter MateMate TeeTee ZitroneZitrone
Herznote Herznote
HimbeereHimbeere GewürznelkeGewürznelke IriswurzelIriswurzel KardamomKardamom SafranSafran JasminJasmin RoseRose ZimtZimt ZistroseZistrose
Basisnote Basisnote
LederLeder OudOud WeihrauchWeihrauch AmberAmber BaummoosBaummoos CostusCostus GuajakholzGuajakholz StyraxStyrax TabakTabak TonkabohneTonkabohne VanilleVanille ZederZeder ZypresseZypresse MoschusMoschus

Parfümeur

Bewertungen
Duft
8.2189 Bewertungen
Haltbarkeit
8.9157 Bewertungen
Sillage
8.2165 Bewertungen
Flakon
8.3174 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
5.744 Bewertungen
Eingetragen von Kankuro, letzte Aktualisierung am 21.03.2024.

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Rezensionen

7 ausführliche Duftbeschreibungen
4
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Meggi

1019 Rezensionen
Meggi
Meggi
Top Rezension 30  
Ganz dicker Strahl
Einer meiner BWL-Professoren brachte die Animositäten zwischen den Wirtschafts-„Wissenschaftlern“ und den Rechts-„Wissenschaftlern“ wie folgt auf den Punkt: „Jaja, die subsidiäre Allkompetenz der Juristen - die meinen, sie könnten zu allem ‘nen ganz dicken Strahl pissen.“

Mit den dicksten Strahl in der Parfüm-Welt pisst womöglich Clive Christian. Wieviel inhaltlich tatsächlich dahintersteckt (siehe unten), spielt keine Rolle. Allein der Auftritt spricht eine hinreichend klare Sprache. Ich finde ihn borniert, da fehlt es an Durchblick und Demut; ein leider weitverbreiteter Mangel bei den sogenannten Eliten. Nebenbei bemerkt: Im Oktober 2013 erschien hier auf Parfumo ein Interview mit Geza Schön, das einem hinsichtlich der vorgebrachten Gründe für just jene Preisgestaltung die Kinnlade runterklappen ließ.

Aber es soll ja um einen Duft gehen. Von Tiara – vielen Dank! – habe ich eine Probe des erklärten Nobel-Stöffchens erhalten.

Zitronigsaure Himbeere; Leder. Ein bisschen was Weiß-Rauchiges dabei, Elemi ist plausibel. Die Himbeere braucht ein paar Sekunden, um sich zu entfalten. Auch das Leder wirkt nicht ganz so rau und derb wie bei La Yuqawam (dessen Stammvater Tuscan Leather ich immer noch nicht getestet habe…!).

Dunkelsäuerlicher Tabak und/oder säuerlich-ledriges Oud könnten außerdem passen, freilich sehr dezent eingesetzt. C ist von Anfang an auf Gentleman ausgelegt und tritt mit abgerundeten Ecken auf. Ich finde den La Yuqawam ja ein wenig aufdringlich, das lässt sich im vorliegenden Fall keineswegs sagen. Iris hake ich ab, da schwingt was Luftig-Bitterwürziges mit, allerdings nicht schnute-verzieh-bitter, sondern apart-bitter.

Die breite Palette der genannten Zutaten führt völlig in die Irre. Und wenn ich mir die bisherigen Kommentare ansehe, darf ich mich diesbezüglich beruhigt zurücklehnen; ich bin nicht der Einzige mit dem Eindruck, dass C im Kern einfach ein Lederduft mit einem Zacken Frucht ist. In der Projektion ist das Obst übrigens wesentlich präsenter als in der Selbstwahrnehmung, wie ich mir habe berichten lassen.

Zur Klarstellung: Pyramiden-Blähung hin oder her - das Zeug wirkt schon verdammt vornehm.

Nach fünf Stunden wittere ich eine Spur süßender Vanille, die eine weitere Vergleichs-Idee nahelegt, dazu gleich mehr. Aber letztlich haben wir es auch am Nachmittag und bis in den Abend hinein mit einer stabilen Edel-Ledernote zu tun, neben der sich wiederum Tabak einbilden lassen mag, unverändert kräftig-säuerlich, mithin ungeraucht, versteht sich.

Süßende Vanille. Ich halte es für angebracht, nicht bloß Parallelen zur Tuscan-Leather-Fraktion zu suchen, sondern sich darüber hinaus mit einem anderen Platzhirsch zu befassen: Knize Ten. Zur Aufdeckung bedarf es einiger Geduld. Zwar setzt bereits nach einer Viertelstunde ein Annäherungsprozess ein, doch der ist zunächst nur als solcher zu erkennen, wenn das End-Ergebnis bekannt ist. Ansonsten überwiegt lange Zeit zweifellos das Trennende – hier Milde und Frucht, dort Bitterkeit und Gewürz. Im Auftakt sind die jeweiligen Leders eben in grundverschiedener Gesellschaft.

Erst ab dem späten Vormittag scheinen mir Gemeinsamkeiten gewissermaßen objektiviert gut spürbar, da C allmählich entfruchtet wird, derweil sich Knize Ten sukzessive entwürzt und entbittert. Nach hinten raus, sprich: mit Einschränkung in der zweiten Hälfte, deutlich im dritten Drittel, finde ich die beiden recht ähnlich in ihrem Halspastillen-Leder-Stil, vanillesüßlich-rauchig. Knize Ten ist etwas lauter und kräftiger, hat mehr Kante, während bei C die verbliebenen Fragmente der Frucht mildernde Umstände (her)-vorbringen.

Fazit: C ist ein sehr schöner und äußerst nobler Lederduft, der indes den pekuniär gesteckten Anspruch meines Erachtens nicht vollends erfüllt. Durch Kommentare oder Statements wurde empfohlen, Alternativen aus der Himbeer-Ecke in Erwägung zu ziehen; aus eigener Anriechung kann ich das bezüglich des Preis-Leistungs-Tipps La Yuqawam unterstreichen.

Wenig überraschenderweise ergänze ich die Anregung, vor einem C-Kauf auch Knize Ten zu probieren, ebenfalls ein Champion nicht zuletzt in der Relation von Gebotenem zu Verlangtem. Ich persönlich nehme bei C gegenüber dem Altmeister jedenfalls keinen messbaren Mehrwert wahr, schon gar nicht im Volumen von einem Vierteltausend Euronen.
17 Antworten
4
Preis
8
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
8
Duft
Taurus

1058 Rezensionen
Taurus
Taurus
Top Rezension 20  
C wie Leder
Für alle, die es noch nicht wissen: Clive Christian macht keine simplen Wässerchen, er macht ordentliche olfaktorischen Ansagen. Ob sie nun wirklich originell oder ihren absolut hohen Preis wert sind ist wieder eine andere Geschichte.

Mittlerweile hat die britische Edelmarke über 100 Düfte lanciert, wobei der bekannteste definitiv „No. 1 for Men“ sein dürfte, allein schon deshalb, weil es in der limitierten Sonderedition als teuerstes Parfum der Welt gilt. Das liegt aber nicht nur an den Inhalt, sondern vor allem an den äußerst streng limitierten Flakon aus Gold und Diamanten.

„C for Men“ fristet dagegen beinahe ein ruhiges und langweiliges Schattendasein. Dennoch hat es durchaus seine Berechtigung, denn es bietet eine interessante Weiterentwicklung zum drei Jahre älteren „Tuscan Leather“ von Tom Ford und eine willkommene Alternative für alle, denen besagter Duft doch etwas zu himbeerlastig ist.

Hier dominiert beim ersten Sprüher sofort das Leder – schön rau, patiniert, erhaben und relativ natürlich wirkend. Dazu eine ganze Menge Beiwerk wie Harze, Gewürze, schwere Blumen sowie dunkelholzige und rauchige Noten. Bei der Komplexität kann man die einzelnen Ingredienzien kaum orten. Ja, auch ein ganz feiner Hauch Himbeer ist enthalten, aber eher in einer homöopathischen Dosis.

Was ich allerdings vermisse, ist eine kleiner Twist oder spannende Entwicklung im weiteren Verlauf. Bei dieser Dichte an Eindrücken auf kleinstem Raum bleibt das Erlebnis recht geradlinig. Nun, da wird höchstens der Duft mit der Zeit auf übliche Weise etwas weicher und Amber, Vanille und vor allem Tonkabohne geben verstärkt den Ton an, falls sich das enthaltene Leder nicht schon längst seinen Weg in die Synapsen verankert hat.
Geht aber ok – man sollte halt wissen, was man bekommt.

Und das wäre halt ein feister Lederknaller mit allerlei sanften Untertönen und überirdischer Haltbarkeit.
14 Antworten
10
Flakon
7.5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
8.5
Duft
MarkusH

102 Rezensionen
MarkusH
MarkusH
Sehr hilfreiche Rezension 12  
Ledersessel der Erinnerung
Dieses ist für mich eine kleine Reise in die meine Kindheit und ich möchte Euch ein Stück weit daran Teilnehmen lassen. Es sind die Erinnerungen die " C " Private Collection von Clive Christian mit seinem Duft in mir wieder aufleben lässt, sowie ein wenig traurig und nachdenklich stimmt. Es ist dieser holzig-würzig-ledrige Duft der Bilder in mir aus einer schon fast schon fernen Vergangenheit, vor meinen Augen erscheinen und ein Stück weit wieder erleben lässt.
Ich werde nach dieser Geschichte die mich mit diesem Duft verbindet auf diesen auch noch genauer eingehen.
Ich erinnere mich noch an die Zeit, in der die Welt noch für mich als kleiner Junge riesig war und voller Abenteuer steckte. Eine Zeit, wo Kummer uns Sorgen noch ein Fremdwort und mein Vater fast noch ein Übermensch für mich war. Düfte rochen viel intensiver und Farben wirken frischer und kräftiger. Das Gras war einfach grüner als heute und die Blumen hatten mehr Farbe und rochen auch noch nach etwas. Ich war einfach unbeschwert und glücklich! Heute weiß ich die damalige Zeit mehr zu schätzen als damals, wo es dann noch ein paar Verbote mehr als heute für mich gab. Ich muss dazu noch erzählen das mein Vater seit seiner Geburt blind ist und dadurch natürlich auch ein Stück weit eingeschränkt war und ich damals sowie heute auch als völlig normal ansehe. 
Was ihn aber nicht abhielt immer für mich ein guter Vater zu sein.
Er hatte immer den für ihn gleichen Tagesblauf, ich weiß nicht ob es ein kleiner Tick oder für ihn damals so einfacher war sein Leben zu steuern, zum Beispiel rasierte er sich wochentags jeden Abend nach der Arbeit mit seinem Elektrorasierer und danach aß er wobei er immer noch sein Essen mit mir teilen musste:-) . Er spielte dann noch meistens mit mir,bis er mich ins Bett brachte, weil irgendwann müssen auch Quälgeister schlafen und Eltern ihre Ruhe haben. Es war wochentags eigentlich so immer der gleiche Ablauf, außer Sonntags. Sonntags war der Tag wo ich mich als Kind immer besonders drauf gefreut habe. Denn da, rasierte sich mein Vater sonntag morgens . Ich stand immer neben Ihm im Bad und schaute ihm dabei gespannt zu. So ich richtig was er da machte, verstand ich nicht wirklich, aber das war mir egal. Nach der Rasur machte er immer diese kleine Flasche auf, die komischerweise immer sehr weit entfernt vor mir aufbewahrt wurde. Na ja, jedenfalls schüttete er sich was daraus in seine Handflächen,zerrieb es ein wenig und massierte diese Flüssigkeit in sein Gesicht. Jedes mal danach, hatte er zu meiner Verwunderung immer einen komplett anderen Geruch an sich welcher mir als Junge trotzdem ganz gut gefiel. Dann kam der Moment wo ich sonntags immer drauf hin Fieberte"Hörspiele hören mit meinem Vater". Ich hörte am liebsten " Jim Knopf und Lucas der Lokomotiv Führer" Es war immer dasselbe Ritual, er legte die Kassette in seine Stereo Anlage ein und setzte sich auf seinen alten Chesterfield-Ledersessel. Seine Hände hatte er immer akkurat neben sich auf den Armlehnen abgelegt wo ich dann, wenn ich auf ihn drauf gekrabbelt war, meinen Kopf legte.
Da war dieser Duft,der mir durch Clive Christian's "C " wieder in Erinnerung kam. Dieser Duft meines Vaters und dessen Rasierwassers,dieser Duft denn er noch an seinen Händen hatte und immer mehr in dieses Leder von seinem Sessel einrieb und sich dieser wurzig-ledrige-holzige Duft als Kind in meiner Nase festsetzte. Es ist dieser Duft den ich schon vergessen hatte. Dieser Geruch der mich ein Stück durch meine Kindheit begleitet hat.
Clive Christian hat es geschafft mit seiner ausgewogenen Komposition von Frischen Leder welches ich als Erstes wahrnehmen konnte und mich direkt an diesen Ledersessel erinnerte. Warme Holztöne mischen sich mit Safran und Kardamom dazu und verleihen eine leichte Würzigkeit die durch hinzukommen von Tabaco Absolute das Duftbild ein wenig krautiger erscheinen lässt. Insgesamt ist es ein runder und geschmeidiger Kraut-Leder-Sessel mit leichter Süße von Iris und die herbe vom Safran. Eine sehr Edle und klassische Duftnote mit einem modernen Einschlag. Seine Haltbarkeit ist mit ca. 8–9 Std. und seine Silage angenehm zurückhaltend. Ein eleganter Duft der von seiner Wärme, Komplexität und Eleganz auf ganzer Linie überzeugen kann und seinem Träger Maskulinität verleiht. Für mich ist Clive Christian's Duft ein Stück weit Kindheit's Erinnerung und ein Stück heile Welt, die ich ein wenig in dieser heutigen schnelllebige Zeit vermisse. Eine Zeit wo man aus heutiger Sicht sieht,was die Eltern für einem alles getan und geleistet haben, ohne jemals ein Dankeschön dafür hören zu wollen.
Durch diesen Duft ist meine Kindheit und die Liebe meines Vaters wieder ganz nah und dafür sage " Danke"
Ich entschuldige mich für diesen langen Vortext und wenn ich zu Sentimental geworden bin!
3 Antworten
7.5
Flakon
7.5
Sillage
10
Haltbarkeit
10
Duft
MB1963

9 Rezensionen
MB1963
MB1963
Top Rezension 10  
Erster Eindruck
Ein nobler Duft, ein feiner Duft, ein Duft für Gentleman der von einem Gentleman getragen werden will.

Duftstoffe und Verlauf wurden von Hibou bereits treffend beschrieben und müssen hier nicht mehr wiederholt werden. Auch die Schlussfolgerung teile ich:
Es fehlt der Aha-Effekt, alles ist so ungemein harmonisch, keine Ecken und Kanten, nichts Außergewöhnliches für den hohen Preis.

Zu welchem Anlass will ich so einen Duft tragen?
Zum Ausgehen unter viele Leute? Nein, viel zu vornehm, zu viel Understatement, wer in der Masse auffallen will der muss die Nasomatto-Bomber tragen.
Zum sinnlichen Date zu zweit? Nein, „C“ ist ungemein angenehm, kultiviert, intelligent aber nicht sinnlich.
Für’s tägliche Büro ein 300-Euro-Duft?

Und so verschwindet das Pröbchen wieder im Schrank für viele Wochen, nur ab und zu heimlich rausgeholt um sich vor dem Schlafen gehen noch ein bisschen das Handgelenk anzusprühen, weil es eben doch ein wirklich feiner Duft ist.

Dann eines Morgens stehe ich mal wieder vor der Wahl, welchen Duft ich für den heutigen Geschäftstermin auflege. Einer dieser Termine mit einem neuen Geschäftspartner, bei dem ich eine gediegene, angenehme Atmosphäre brauche und einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen will aber natürlich ohne aufdringlich zu wirken.

Plötzlich ist es sonnenklar: „C“

Und auf einmal fallen mir noch mehr solcher Gelegenheiten ein, bei denen es auf den ersten Eindruck ankommt:
- der Antrittsbesuch bei den zukünftigen Schwiegereltern: was der Schwiegermutter gefällt muss dem Schwiegervater noch lange nicht schmecken…
- das erste Date mit der unnahbaren Schönen: Moschus und Blümchen verbieten sich von selbst, aber womit punkten?
- das Bewerbungsgespräch: Besser mal nicht zu aufdringlich...

Ein Sprichwort sagt: „Du kriegst niemals eine zweite Chance für den ersten Eindruck!“
„C“ ist genau das Parfum für solch wirklich wichtige erste Eindrücke.
„C“ passt, wenn all die anderen Lieblingsdüfte unpassend oder zu gewagt sind!

Seitdem habe ich jede Woche einen Anlass. Noch nie habe ich erlebt, dass C auf Ablehnung stieß. Stets verbreitet es eine Aura von sympathischem Understatement aber dennoch ist „C“ in einer kleinen Runde bis zu vier Personen stets präsent und hält locker einen Arbeitstag durch.
„C“ rennt im ersten Date nicht blind ins Verderben, sondern lässt den Partner (egal ob Mann oder Frau) mit dem Gefühl zurück: ich glaube, das könnte was werden!

Vor diesem Hintergrund erhält auch der Anschaffungspreis eine andere Dimension:
Es ist eine Investition!
2 Antworten
10
Flakon
7.5
Sillage
7.5
Haltbarkeit
9
Duft
Leimbacher

2768 Rezensionen
Leimbacher
Leimbacher
Hilfreiche Rezension 5  
Des Königs Ledersessel
Dutzende Inhaltsstoffe, protzige Aufmachung, angeberisches Rumreiten auf ihrem teuersten Parfum der Welt, Preise jenseits von Gut und Böse - das ist gleichzeitig abschreckend wie beeindruckend. Auch wenn ich No.1 und 1872 gut fand, fesselten diese mich anscheinend nicht genug um an der Marke dran zu bleiben. Denn an C, V oder X habe ich bis zum heutigen Tag nichtmal gedacht und bin im Laden immer stur dran vorbei gelaufen. Bis die Dame heute wohl so beeindruckt war, dass ich zielsicher auf meine (50% reduzierte, aber immer noch sauteure) Beute zu lief, dass sie mich weg vom Bond No. 9-Stand lockte und direkt zu den teuersten Parfums des Ladens und der Welt, nämlich den Clive Christians, führte. Gut, sagte ich mir selbst, gibste vielleicht C for Men mal eine Chance - hatte im Hinterkopf viel Gutes über diesen 300€ Duft.

Ich hatte zwar gehört, dass er enorme Ähnlichkeiten zu Tuscan Leather aufweist, aber einen fast identischen Duftzwilling hätte ich nicht erwartet. Ist er aber leider fast und fast alles dort Geschriebene gilt auch hier. Und das ist ja sehr positiv, denn Leder kann man kaum besser interpretieren. Allerdings stören dann halt schon, dass es nichts mehr Neues ist und oben gefühlte 100 weitere Inhaltsstoffe stehen, die aber eine kaum wahrnehmbare Rolle spielen. Schwarzes Leder, eine fruchtige Himbeer-Note im Hintergrund - seriös, ernst, dunkel und super edel. Natürlich kann man sich noch Zitrone, Tee, Tabak, Oud und Weihrauch einbilden, aber die Show und das was im Endeffekt hängen bleibt ist nunmal das dunkle, leicht süße Leder. Ein sehr dunkler, ernster und männlicher Gesamteindruck. Ich mag die etwas süßere und leichtere Art des Tom Ford-Zöglings aber etwas mehr.

Flakon: königlich protzig und etwas neureich wirkend.
Sillage: stark, aber auch perfekt für den gehobenen Alltag oder den Anzug.
Haltbarkeit: Qualität wohin man nur schaut - 12 Stunden sind ein Klacks.

Ein echter Tuscan Leather-Herausforderer, der sich selbst leider durch seinen Preis ausknockt. Von der Art und Qualität aber wahrscheinlich noch näher dran am perfekten Lederduft!
2 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

25 kurze Meinungen zum Parfum
Eggi37Eggi37 vor 2 Jahren
8
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
7
Duft
Story Himbeer-Leder ist längst erzählt, wenn auch fein gemacht
Dunkel-rauchiges Leder
Frucht ist nicht zu süß
Grüne-krautig-scharfe Würze
18 Antworten
ParfumAholicParfumAholic vor 10 Monaten
10
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
7
Duft
Die Leder-Frucht-Safran-Rose-Geschichte, oft erzählt & hier auch nicht neu in Szene gesetzt. Definitiv hochwertig, haut mich aber nicht um.
30 Antworten
ChizzaChizza vor 3 Jahren
8
Flakon
7
Sillage
7.5
Duft
Irgendwo zwischen TL und Cuoio von Pal Z.; nicht Reife Himbeere, herb-animalisches Leder, beide changieren miteinander, recht angenehm!
8 Antworten
JackoJacko vor 4 Jahren
9
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
10
Duft
Das Beste seit langem; keine Duftnote sticht heraus, erstklassige Lederunterfütterung, abgerundet, alltagstauglich. Aventus ver-, C gekauft.
4 Antworten
YataganYatagan vor 8 Jahren
8
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
8.5
Duft
Variante von Tuscan Leather und La Yuqawam, wobei mir selbst der schwarze Rasasi, obwohl mit Abstand am preiswertesten, am besten gefällt.
0 Antworten
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