Original Collection

1872 for Men 2001

1872 for Men von Clive Christian
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8.2 / 10 390 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Clive Christian für Herren, erschienen im Jahr 2001. Der Duft ist grün-frisch. Es wird noch produziert.
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Duftrichtung

Grün
Frisch
Würzig
Zitrus
Blumig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
GalbanumGalbanum PetitgrainPetitgrain BergamotteBergamotte LimetteLimette AnanasAnanas GrapefruitGrapefruit LavendelLavendel MandarineMandarine PfirsichPfirsich RosmarinRosmarin MuskatMuskat PfefferPfeffer
Herznote Herznote
MuskatellersalbeiMuskatellersalbei AlpenveilchenAlpenveilchen TagetesTagetes FreesieFreesie JasminJasmin
Basisnote Basisnote
MoschusMoschus ZederZeder AmberAmber LabdanumLabdanum PatchouliPatchouli WeihrauchWeihrauch

Parfümeur

Bewertungen
Duft
8.2390 Bewertungen
Haltbarkeit
7.9351 Bewertungen
Sillage
7.4352 Bewertungen
Flakon
8.5357 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
5.5194 Bewertungen
Eingetragen von Kankuro, letzte Aktualisierung am 22.05.2024.
Wissenswertes
Das Parfum ist Teil der Kollektion „Original Collection”.

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Rezensionen

14 ausführliche Duftbeschreibungen
10
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
9.5
Duft
DaveGahan101

535 Rezensionen
DaveGahan101
DaveGahan101
Top Rezension 29  
Der perfekte Herrenklassiker!
Schon seit einigen Jahren bin ich auf der Suche nach einem schönen Herrenklassiker mit Ausdauer. Bisher war es das "Dilemma", entweder fand ich einen haltbaren Duft, dann war es aber ein 80ger-Oldschooler oder eben schöner, frischer cologneartiger Duft ohne Staubschicht, eben aber auch mit cologneartiger Performance. Ich bevozuge aber gerne klassische Frische MIT Ausdauer!!! Gar nicht so einfach! Schon oft glaubte ich mich am Ziel und wurde doch tage-, wochenspäter eines besseren belehrt! Daher bin ich inzwischen etwas vorsichtig(er) geworden mit meinen Aussagen..aber hier presche ich trotzdem vor und behaupte, besser kann man das Thema Herrenklassiker mit Pfiff, Ausdauer und ohne Muff nicht bespielen.
1872 ist genau das, was ich Jahre gesucht habe, auch wenn ich dafür etwas tiefer in Tasche greifen musste. Apicous hat es eigentlich schon auf den Punkt gebracht, 1872 ist eine grüne Perle, die mir so noch nicht untergekommen ist. Ist eigentlich gar nicht unbedingt meine Duftrichtung, aber 1872 hat mich vom ersten Spüher am Samstag in den Bann genommen, vor ein paar Wochen beim ersten Test, fand ich den sehr gut, aber mehr halt auch nicht, zumindest nicht zu dem Preis. Jetzt kann ich
klar sagen, er ist jeden Cent wert.
Es ist mir leider nicht möglich, diesen duftnotenüberhäuften Duft aufzuschlüsseln. Zuviele Eindrücken prallen da gleichzeitig auf meine Nase: grün, frisch, herb, harzig, blumig, moosig, würzig...mega intensiv und doch leicht. Kein Duft, der im Sommer belastet, sondern erfrischt und die Laune deutlich anhebt. Seine Wertigkeit kann man nicht übersehen, es strömt aus jeder Pore und hüllt für Stunden ein. Lediglich in der Kopfnote kann ich eine Parallele zu einem anderen Duft erkennen, nämlich zu Estroverso von Nobile 1942, diese brausenhafte Frische haben am Amfang beide, beim 1872 aber deutlich dezenter und feiner. Der Cocktail-Gedanke kommt hier erst gar nicht auf!
1872 sehe ich idealerweise in Anzug oder generell feiner Kleidung(Chino + Hemd)..gerade durch seine feine, edle und etwas klassische Anmutung mag er irgendwie nicht so richtig zu Jeans und Polo passen. Ebenfalls sehe ich ihm als Ganzjahresduft, mit dem man überall punkten kann, die ersten Resonanzen waren durch die Bank höchst positiv, lediglich der Preis wirkte abschreckend.

Die Haltbarkeit ist für diese Duftrichtung mit 7 Stunden absolut erstklassig. Die Sillage ist in den ersten zwei Stunden raumfüllend, danach deutlich über Schnitt, auch hier gibts absolut nix zu meckern..dafür habe ich gerademal 3 Sprüher gebraucht..das soll mir mal ein anderer Duft vormachen. Da wären wir halt bei dem sehr umstrittenen Punkt, Qualität kostet halt doch sein Geld..aber ich sage, lieber einmal "richtig" Geld ausgeben als faule Kompromisse eingehen, dieses Wissen musste ich mir leider teuer erkaufen! Der 1872 Woman ist ebenfalls eine absolute Testempfehlung, denn werde ich mir irgendwann nochmal genauers anschauen..roch ganz arg toll!!!
12 Antworten
7.5
Flakon
5
Sillage
5
Haltbarkeit
9
Duft
Apicius

1106 Rezensionen
Apicius
Apicius
Top Rezension 33  
Ein grünes Juwel
Nach einigen Jahren der Beschäftigung mit Parfums freue ich mich immer mehr an der kleinen Form. Davon ist auch mein Erleben von 1872 for Men bestimmt, welches als leichtes, grünes Fougère vielleicht ein wenig im Schatten der scheinbar schwereren Düfte dieser Serie steht.

Ich erinnere mich noch, wie ich dieses Juwel kennen lernte - ganz am Beginn meiner Entdeckungen in der Welt der schönen Düfte. Es war in München, beim Oberpollinger. Ich stand irgendwo oben und schaute in aller Ruhe über eine Brüstung ins Basement hinunter, während ich diesen leichten und doch fremdartigen Duft genoss.

1872 erschien mir damals zu Unrecht als eine Eau de Cologne Variante, wenngleich mit einer besonderen, schwer zu beschreibenden grünen Ausprägung: ein Anfängerfehler, der mir den Zugang letztlich verbaute. Obwohl ich diese ganz spezielle Frische sehr mochte, konnte ich mich nicht aufraffen, den stolzen Preis für ein scheinbar so dünnes Wässerchen zu investieren. Eine vermutlich kräftigere Parfumöl-Variante, die es damals von 1872 gab, schlug mit knappen 1000 € zu Buche.

Was es letztlich ist, das diesen Duft ausmacht, kann ich auch heute nur schwer benennen. Alles ist leicht, grün, krautig, mild und mit floralen Anklängen. In dem leicht zitrischen Kopf ist neben der Mandarine eine ausgesprochen gut integrierte Ananas wahrnehmbar – eine wie ich finde sehr schwierige Note. Denn die beißende Schärfe, die eine frisch aufgeschnittene Ananas auf Gaumen und Zahnfleisch hinterlassen kann, ist auch der so benannten Duftnote zu eigen. Wo sie verwendet wird, zerstört sie leicht jeden Anflug von Eleganz. Jedoch – in 1872 kann man erleben, wie diese Note deutlich abgemildert eine hochinteressante Alternative zur üblichen Zitrusfrische einbringt. Ich kenne keinen anderen Herrenduft, in der sie so behutsam und doch noch spürbar eingesetzt wurde.

Ratlos lässt mich das Herz des Duftes zurück. Was ist das alles? Eine milde, elegante, grün-florale Krautigkeit manifestiert sich. Sie zaubert ein Lächeln auf jedes Gesicht und ist so schön, dass einem das Herz aufgeht. Ein paar Zentimeter scheint man mit einem Gefühl von Leichtigkeit über dem Boden zu schweben. Wenn irgendeine der verwendeten Duftnoten hierfür prägend sein sollte, dann kenne ich sie nicht. Nur soviel – ein Vergleichsduft, der ähnlich riecht, ist mir nicht bekannt. Allenfalls konzeptionell verwandtes kann ich benennen: das grün-florale, nach Waldmeister duftende Fougère Knize Two.

Es macht den Reiz dieser Art Fougères aus, dass sie eine Leichtigkeit vorspielen, die sich dann beim Tragen als Illusion erweist. Noten, die wir zunächst als zart empfinden, können mit der Zeit eine ausgesprochene Wucht und Opulenz entfalten – so bei Knize, und so auch hier. Für diese Eigenschaft wäre Understatement nicht das richtige Wort, denn es bleibt ja eben nicht beim Eindruck eines bloßen Wässerchens.

Tatsächlich dürfte sich die Erfahrung von Opulenz und Substanz bei einem flotten Test in der Parfümabteilung eines Kaufhauses nur schwer einstellen – vor allem dann, wenn man die Nase wie üblich vielem anderen parallel aussetzt. In einer solchen Kaufsituation kann 1872 seine Qualitäten kaum angemessen darstellen, und ich vermute, dass es aus diesem Grund in der Käufergunst das Nachsehen hat – etwa genau so, wie Knize Two im Schatten des viel bekannteren Knize Ten steht. Wer trotzdem zu diesen Düften durchdringt, darf sich über etwas besonderes freuen: einen Duft nicht nur passiv zu konsumieren, sondern sich einen eigenen Zugang erarbeitet zu haben.

Es ist Ansichtssache, ob man 1872 als Parfum oder doch als Eau de Toilette ansehen möchte. Die Herznote hält bei normaler Applikation an die 5 Stunden durch. Die darauf folgende Basis spielt um einige Dezibel leiser auf. Sie bewahrt die grün gefärbten Schwingungen und lässt sich ansonsten als eventuell harzig beschreiben. Weit entfernt von den beliebigen Amber- und Moschusbasen des Massenmarkts teilt sie ihre Besonderheit gerade noch mit, jedoch ist sie nicht mehr recht fassbar. Es fällt daher schwer, in dieser Phase der Duftentwicklung noch eine weitere Aussage zu sehen.

Ein wesentlicher Grund, 1872 aus den Augen zu verlieren, war für mich der sehr hohe Preis, der für diesen Duft verlangt wurde und immer noch wird. Doch vor kurzem fand ich heraus, dass Clive Christian mittlerweile verschiedene Packungsgrößen anbietet. Die kleinste Menge von 30 ml ist für knapp unter 200 € zu haben – und mehr als 30 ml davon braucht man nicht. Denn solch grün-floraler Opulenz ist nun einmal zu eigen, dass man sich daran auch satt riechen kann. Viel zu anspruchsvoll ist 1872, um als Alltagsduft zu taugen.

Wer sich auf 1872 ernsthaft einlassen möchte, dem empfehle ich besondere Sorgfalt beim Testen – vielleicht einmal ausschließlich diesen Duft auf die Haut lassen, und sich sodann viel Zeit gönnen.
7 Antworten
4
Flakon
8
Sillage
7
Haltbarkeit
7
Duft
Konsalik

86 Rezensionen
Konsalik
Konsalik
Top Rezension 28  
Ein durchsichtiges Stillleben.
Zwei Herzen schlagen seit diesem Test in meiner Brust, wenn ich an die Marke Clive Christian denke. Denn an und für sich kann ich nicht anders, als alles an dieser Marke abstoßend zu finden: Das ordinäre, beinahe infantile Design der Flakons, das pseudo-aristokratische Getue mitsamt plump historisierender Symbolik, elitaristische Preispolitik - alles wie auf die Karikatur einer Oligarchensippe aus Odessa als Zielgruppe zugeschnitten und damit beinahe so peinlich wie das EdT von Von Sifftopf, ähm, Sierstorpff, das der Mitparfumo FvSpee so kunstvoll in seinem ganzen Wesen zerlegt, gewogen und für zu leicht befunden hat.

Denn in der Tat: Jeder, der tiefe Sympathien und ein auch nur im Ansatz entwickeltes Verständnis für ein recht begriffenes aristokratisches Element in dieser Welt (das nicht zwangsläufig in einer Monarchie sich verwirklicht sehen muss!) in sich trägt, kann kaum anders, als vor der angestrengten, emporkömmlingshaften Aura solcher und ähnlicher Marken tatsächlich so etwas wie eine arrogante Reserve, im Sinne des "Nicht-wissen-Wollens", zu entwickeln.

Aber bitte, habe die Ehre, vor einigen Monaten fielen mir etwa fünf Milliliter als großzügige Beigabe zu einer Soukbestellung zu. Ab in das hinterste Regal. A-PÜH! Euer rezensierender Möchtegernaristokrat möchte schließlich nichts mit den anderen Möchtegernaristokraten zu tun haben. Hm.
Neulich dann das Parfumo-Interview mit Geza Schön gelesen. Alles, was ich bisher von ihm gerochen habe, hat mir eigentlich gut gefallen. Ach, der 1872 ist von ihm? Doppel-Hm. Na, dann mal los.

Vorab: Auch wenn 1872 for Men auf mir überhaupt nicht gut funktioniert, halte ich ihn für einen äußerst gekonnt komponierten Duft, der z.B. auf Papier, wenn auch in der Beschreibung vergleichbar, wesentlich schlüssiger daherkommt als auf meiner Haut. Aber wichtig ist mir nun einmal, da bin ich pragmatisch, "auf'm Platz". Auf mir schlägt der Nase nach schallender Alles-mit-doppelt-Käse-Ouvertüre ein unharmonischer, grünlicher Pfirsich entgegen, mit einem an stark gesüßten Pfefferminztee erinnernden Überzug. Darunter lauert ein seltsam angeheftet wirkender Quasi-Chypre-Akkord, der den Duft in Kombination frisch und muffig-patiniert zugleich wirken lässt. Diesen Aspekt fand ich tatsächlich interessant und verblüffend. Muss man erstmal schaffen.

Dabei strotzt dieser üppige, grüne Frucht-Blüten-Holz-Cocktail vor Transparenz; man merkt, dass Herr Schön im Rahmen des kreativen Prozesses wirklich in die oberen Regale greifen durfte. Diese natürliche, transparente Hochwertigkeit führt aber offenbar zu einer geringen Toleranz bezüglich der Hautchemie des Trägers/der Trägerin (1872 for Men ist uni!). Auch Frau Konsalik führte mit nach unten gezogenen Mundwinkeln aus: "Man merkt, was er will, aber auf dir gelingt es überhaupt nicht."

Was soll man machen? Mein Proletenblut bricht sich eben doch immer wieder Bahn. Les' ich halt weiter in meiner Metternich-Biographie - 1872 war ohnehin schon alles kaum rettbar auf Krawall gebürstet...
14 Antworten
8
Flakon
9
Sillage
9
Haltbarkeit
9
Duft
Turbobean

98 Rezensionen
Turbobean
Turbobean
Top Rezension 22  
Fruchtig-grüne Opulenz
In meiner persönlichen Parfum-Welt existiert ein Phänomen, das ich bis heute nicht so recht deuten kann:

Es gibt zwei frische Düfte, die ich überaus schätze, die ich aber dennoch nicht tragen mag. Oder zumindest nur sehr, sehr selten. Manchmal überkommt mich die Lust auf einen von ihnen. Daher habe ich zwar Abfüllungen vorrätig, meine Flakons habe ich jedoch verkauft.

Einer der Zwei ist Spice an Wood von Creed. Der Andere ist dieser 1872 Men von Clive Christian.

Während ich schon mal über diesen Kommi nachdenke, startet mein PC und macht ein ca. zehnminütiges Update. Ich genieße meinen morgendlichen Tee, öffne den Deckel meiner 1872-Abfüllung, schnuppere ein wenig, stelle das Glasfläschchen vor mich hin, notiere einige Stichworte und warte darauf, dass mein Rechner Arbeitsbereitschaft signalisiert. Plötzlich … ungelogen … wird mir übel. Ich musste den Flakon erst mal wieder schließen. Vielleicht hätte ich vor diesem Kommi frühstücken sollen. Dabei ist mein Magen sonst recht belastbar.

Dieses Erlebnis verdeutlicht mir noch einmal, dass meine Entscheidung, den Originalflakon zu verkaufen, richtig war. Was nutzt mir ein noch so guter Duft, wenn er mir auf den Magen schlägt oder wenn ich den Eindruck habe, dass er mich zu sehr fordert. Ich will von meinem Duft nicht gefordert werden! Ich will ihn auftragen und mich wohlfühlen!

Bevor aber der Eindruck entsteht, dass ich diesen Duft nicht mag, möchte ich von seinen positiven Aspekten berichten.

1872 ist ein grünes Wunder! Er vereint Frische und Haltbarkeit, Eigenschaften, die nur selten gemeinsam auftreten. Konzentrierte Fruchtnoten mit der Intensität eines Brausebonbons stürmen voran. Eine spritzige Mischung aus Ananas, Mandarine und Grapefruit, getragen von einer genialen grünen Basis. Einerseits erfrischend und beschwingt, andererseits mit grandioser Substanz und nachhaltiger Kraft, die hauptsächlich dem Inhaltsstoff Galbanum zu verdanken sein dürfte.

Ich werde erinnert an den Duft von Kampfer, genauso wie bei Spice and Wood. Mit dieser kampferartigen Frische scheine ich nicht klarzukommen. Das ist eigentlich sehr schade, denn der Duft passt sehr gut zu mir. Als wir mit einigen Freunden gemeinsam ein Konzert besuchten, dachte ich mir, dass dieser Duft inmitten der durchgeschwitzten Horde genau das Richtige wäre. Neben mir stand eine Freundin die bemerkte, dass sie sofort wusste, dass ich das bin. Ein typischer Duft von mir, der an diesem Abend wirklich gut passte.

Das allerletzte Argument gegen diesen Duft wäre noch der Preis. Ich bin niemand, der ständig mit Banknoten um sich wirft, aber das würde ich nicht gelten lassen. Es führt nun mal kein Weg daran vorbei, dass gute Sachen Geld kosten. Und wenn man ein bisschen Geduld hat, muss man auch nicht die 250,- bis 350,- Euro für 50ml auf den Tisch legen. Außerdem sind 30ml eigentlich mehr als genug und die gibt es oft für 100,- Euro.

1872 for Men ist intensive grüne Fruchtigkeit mit Eleganz und enormer Strahlkraft.

Ist er zu stark, bin ich zu schwach. Hilft ja nix.
8 Antworten
9
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Taurus

1058 Rezensionen
Taurus
Taurus
Top Rezension 21  
Trägt seine Krone zurecht
Wenn es einen Duft gibt, von dem Aventus abgeleitet ist, dann würde mir nur Clive Christians "1872 for Men" einfallen. Ein fruchtig-zitrischer Frischling, der bereits 9 Jahre vorher die olfaktorische Welt erblickt hat und wahrscheinlich mindestens so erfolgreich sein müsste, wie sein Creed Zögling, wären da bloß nicht die noch höheren Anschaffungskosten (und auch das damit verbundene exklusivere Vertriebsnetz)

Trotz ähnlichem Aufbau, handelt es sich hierbei nicht um Duftzwillinge, eher um Duftcousins, die vor allem mit Ananas und weiteren fruchtigen Ansätzen zu erfrischen und zu betören verstehen. Bei Clive Christian fehlt zwar das leicht rauchige, dafür überzeugt er durch einen raffinierten Schnitt aus zarten floralen Noten sowie zusätzlich einen klassischen Zedernholz-Einschlag.

Das wirkt insgesamt wie ein gelb-orange-grünes Duftkaleidoskop mit der Klarheit der Morgenluft sowie der Erhabenheit eines frisch gebügelten Maßhemdes. Einfach schön und wertig, auch wenn sich innerhalb des Verlaufs keine großen Veränderungen abspielen - dafür sind scheinbar aber die Batches qualitativ konstant. Dankenswerterweise ist "1872 for Men" wunderbar entspannt im Fluß und strömt sympathische Reflexe aus.

Wer´s lieber weniger zedernholzig mag und etwas sparen möchte, greift dann wohl zum Aventus zu. Und wenn Geld keine Rolle spielt, kann man sich getrost beide leisten.
15 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

71 kurze Meinungen zum Parfum
LuwaLuwa vor 7 Monaten
8
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
8
Duft
Beginnt herb-zitrisch-frisch
danach klassisch grün umwogen
Mit modernen Akzenten
Fruchtig leicht, wie Clive es kann
Blumenwiese Hintergrund
26 Antworten
SmoetnSmoetn vor 7 Monaten
8
Flakon
6
Sillage
7
Haltbarkeit
9
Duft
Ein klasse Duft mit schöner Nerolifrische und viel grünem Beiwerk. Erinnert mich an einen meiner liebsten Sommerdüfte - Pure White Cologne.
15 Antworten
YataganYatagan vor 7 Jahren
9
Flakon
7
Sillage
7
Haltbarkeit
8.5
Duft
Riecht wie die Auferstehung eines krautig-aromatischen Duftes der Crown-(Anglia-)Manufaktur aus GB: Sandringham o.ä! Und damit VERDAMMT GUT!
5 Antworten
JackoJacko vor 5 Jahren
7
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
7.5
Duft
Hochwertigster Gemüserülps ever smelled. Eigenständig, not my taste ;)
7 Antworten
Zauber600Zauber600 vor 5 Jahren
9
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
5
Duft
Hochwertig grün
ANANAS
Komplex grün
Modern grün
Fruchtig grün
Krautig grün
Rauchig grün
Blumig grün
Klassisch grün
Anstrengend grün!
6 Antworten
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