
Rene72
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Rene72
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11
Zypressen im Spiegel des Art Deco
Der Cypress als XXI. Herrenduft aus der Noble-Serie soll den Träger an die französische Riviera in den 1920er oder 1930er Jahren versetzen. Eine Epoche der Freiheit und offen zur Schau gestellter Dekadenz. Noch nicht ahnend oder ausblendend, dass sich das größte Unheil für den europäischen Kontinent zusammenbraut. Es ist der gesellschaftliche Tanz auf einem Vulkan.
Ich muss zugeben, dass ich bei Art Deco einen anderen Duft erwartet hätte. Etwas würziges, krautiges, vielleicht sogar florale Anklänge, aber weit gefehlt. Auch hätte man die rauchigen Anklänge einer Jazz-Bar erwarten können.
Die Geschichte der französischen Riviera passt jedoch, wenn man Art Deco nicht nur in den Metropolen der 1920er sucht. Hier sind es Zypressenhaine, die Strand-Promenaden umgeben und Terassencafés in den Badeorten einer vornehmen Gesellschaft, aus der bürgerlichen Spießigkeit entronnen.
Der Cypress startet dank Bergamotte und Petitgrain etwas frisch, leicht würzig. Eine Holznote schwingt von Anfang an mit.
Es ist aber keine Zypresse, die allzu nadelholzartig daherkommt. Sie fügt sich ein in ein Gemisch aus Gewürzen. Ingwer nehme ich nicht wahr. Muskat und Gewürznelke sind sehr präsent, was den Duft zu einem eindeutigen Herrenduft werden lässt. Die Eichennote ist inspiriert von Brandy-Fässern aus der Prohibition.
Aber alles fügt sich gut zusammen. Keine Note ist aufdringlich, wohl aber ist das Gesamtkonzept intensiv.
Ich empfinde den Cypress als cremig, fast übersättigt. Das verstärkt sich in der Basis, vermutlich durch Amber.
Diese Cremigkeit und Intensität nehme ich bei vielen Kreationen von Clive Christian wahr. Daher behutsam dosieren, gerade weil der Auftakt eher zurückhaltend wirkt, der Duft sich aber alles anderes als zurückhaltend entwickelt.
Nach 10 Stunden ist körpernah noch eine schöne Holznote wahrnehmbar.
Der Flakon ist wie alle in der Noble-Serie sehr edel gestaltet. Vornehmes Schwarz, die roten römischen Ziffern auf dem schwarzen Flakon verstärken die Wertigkeit.
Der Art Deco Cypress ist durchaus ein Kandidat, der meine Sammlung ergänzen darf.
Ich muss zugeben, dass ich bei Art Deco einen anderen Duft erwartet hätte. Etwas würziges, krautiges, vielleicht sogar florale Anklänge, aber weit gefehlt. Auch hätte man die rauchigen Anklänge einer Jazz-Bar erwarten können.
Die Geschichte der französischen Riviera passt jedoch, wenn man Art Deco nicht nur in den Metropolen der 1920er sucht. Hier sind es Zypressenhaine, die Strand-Promenaden umgeben und Terassencafés in den Badeorten einer vornehmen Gesellschaft, aus der bürgerlichen Spießigkeit entronnen.
Der Cypress startet dank Bergamotte und Petitgrain etwas frisch, leicht würzig. Eine Holznote schwingt von Anfang an mit.
Es ist aber keine Zypresse, die allzu nadelholzartig daherkommt. Sie fügt sich ein in ein Gemisch aus Gewürzen. Ingwer nehme ich nicht wahr. Muskat und Gewürznelke sind sehr präsent, was den Duft zu einem eindeutigen Herrenduft werden lässt. Die Eichennote ist inspiriert von Brandy-Fässern aus der Prohibition.
Aber alles fügt sich gut zusammen. Keine Note ist aufdringlich, wohl aber ist das Gesamtkonzept intensiv.
Ich empfinde den Cypress als cremig, fast übersättigt. Das verstärkt sich in der Basis, vermutlich durch Amber.
Diese Cremigkeit und Intensität nehme ich bei vielen Kreationen von Clive Christian wahr. Daher behutsam dosieren, gerade weil der Auftakt eher zurückhaltend wirkt, der Duft sich aber alles anderes als zurückhaltend entwickelt.
Nach 10 Stunden ist körpernah noch eine schöne Holznote wahrnehmbar.
Der Flakon ist wie alle in der Noble-Serie sehr edel gestaltet. Vornehmes Schwarz, die roten römischen Ziffern auf dem schwarzen Flakon verstärken die Wertigkeit.
Der Art Deco Cypress ist durchaus ein Kandidat, der meine Sammlung ergänzen darf.
3 Antworten



Bergamotte
Basilikum
Petitgrain
Zypresse
Ingwer
Gewürznelke
Muskat
Amber
Eichenholz
Zeder








Danny264
Eggi37
Tony1106
Cfr
Schoeibksr































