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Hilfreiche Rezension
Eine erfreulich gelungene Frischzellenkur eines frischen Klassikers
Sicherlich stellt das originale Acqua Di Gio einen der wichtigsten Meilensteine moderner Männerparfüms dar, hat es sich doch den "klassischen" Männerdüften, die grün, animalisch, würzig oder anderweitig "rau" daherkamen (ich denke an YSL Kouros, Jacques Bogarts One Man Show, Irisch Moos oder Tabac Original), als Gegenpol in den Weg gestellt und dabei mit seiner frischen und aquatischen Art den modernen "Büroduft" mit etabliert, wenn es ihn nicht sogar für die Masse erfunden hat.
Kein Zweifel also, dass sich Armani den Erfolg, den ihnen dieses Original einbrachte, eindeutig verdient hat, obgleich es von der Haltbarkeit und der Sillage immer ein wenig ausbaufähig war.
Dass sie Acqua Di Gio im Laufe der nachfolgenden Jahre mit Flankern wie Profumo oder Essenza immer wieder neu dachten, liegt für mich nahe, weil die DNS dieses Duftes sich meiner Meinung nach für Variationsreichtum stark anbietet, und auch Zeitgeist-Spielereien wie das Invictus-"inspirierte" Absolu sind zumindest von der Idee her verständlich.
Keine große Überraschung also, dass Armani ADG - ihren Maßstab für jeden frischen Duft - auch als "blauen Duft" im Fahrwasser von Sauvage, BDC oder Coach for Men auf den Markt bringen wollten.
Für mich ist dieser Plan auch durchaus zufriedenstellend umgesetzt worden, denn in vielerlei Hinsicht hat diese Frischzellenkur dem Duft gut getan. Profondo verfügt über eine bessere Haltbarkeit und Sillage als das Original und besitzt für mich angenehm modernere Kopf- und Herznoten mit leicht zurückgefahrenen Zitrusnoten, ohne jedoch die Frische von Bergamotte, die das Original zum Erfolg machte, zu verlieren oder die DNS dieser Duftreihe zugunsten einer allzu starken Anbiederung an die Ambroxan-Konkurrenten über Bord zu werfen.
Für mich ist Profondo zu einem meiner meistverwendeten Alltagsdüfte geworden und ich kann ohne Zögern sagen, dass jedem, der das originale Acqua Di Gio mochte, auch Profondo gefallen wird.
Kein Zweifel also, dass sich Armani den Erfolg, den ihnen dieses Original einbrachte, eindeutig verdient hat, obgleich es von der Haltbarkeit und der Sillage immer ein wenig ausbaufähig war.
Dass sie Acqua Di Gio im Laufe der nachfolgenden Jahre mit Flankern wie Profumo oder Essenza immer wieder neu dachten, liegt für mich nahe, weil die DNS dieses Duftes sich meiner Meinung nach für Variationsreichtum stark anbietet, und auch Zeitgeist-Spielereien wie das Invictus-"inspirierte" Absolu sind zumindest von der Idee her verständlich.
Keine große Überraschung also, dass Armani ADG - ihren Maßstab für jeden frischen Duft - auch als "blauen Duft" im Fahrwasser von Sauvage, BDC oder Coach for Men auf den Markt bringen wollten.
Für mich ist dieser Plan auch durchaus zufriedenstellend umgesetzt worden, denn in vielerlei Hinsicht hat diese Frischzellenkur dem Duft gut getan. Profondo verfügt über eine bessere Haltbarkeit und Sillage als das Original und besitzt für mich angenehm modernere Kopf- und Herznoten mit leicht zurückgefahrenen Zitrusnoten, ohne jedoch die Frische von Bergamotte, die das Original zum Erfolg machte, zu verlieren oder die DNS dieser Duftreihe zugunsten einer allzu starken Anbiederung an die Ambroxan-Konkurrenten über Bord zu werfen.
Für mich ist Profondo zu einem meiner meistverwendeten Alltagsdüfte geworden und ich kann ohne Zögern sagen, dass jedem, der das originale Acqua Di Gio mochte, auch Profondo gefallen wird.

