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Fusion d'Issey von Issey Miyake

Fusion d'Issey 2020

Leimbacher
19.02.2023 - 06:34 Uhr
12
Top Rezension
3.5Duft 5Haltbarkeit 3Sillage 8Flakon 4Preis

Zu viele Frösche verderben die Fusionsküche

Wenn man nach gefühlten Monaten das erste Mal wieder in einer großen Parfumeriekette steht und die Handrückseiten zum Testen frei hat, kann der Wust an Neuveröffentlichungen einen etwas erschlagen. Und dennoch, riecht man genauer rein, alles andere als umhauen. Da riecht schon erstaunlich wenig „testenswert“ und interessant, sehr viel Einheitsbrei sprießt aus dem Boden. Da wirkte „Fusion D'Issey“ doch ganz klar wie eine sichere Wahl, die zumindest etwas anders macht und eine eigene DNA vorzuweisen haben müsste. Miyake war da immer eine Bank. Zudem macht der Flakon eine Menge her und liegt knackig in der Hand. Aber auf dieses Release hätte ich durchaus verzichten können und gar zum nächsten „Invictus“ greifen können…

„Fusion D'Issey“ ist ein nichtssagendes, wässriges Feigen-Holz-Achselzucken-Gebräu, das meine Nase und mein Duftherz vollkommen kalt lässt. Sogar ein gutes Stück abstößt. So leid es mir tut. Es ist kaum wahrzunehmen und wenn dann liegt es total unspektakulär und leicht klebrig-grün neben der Spur. Seifig, jugendlich, ohne eigene Linie. Zwischen Feigenpudding und Jungsumkleidentümpel. Nein, das ist erstens nicht weit weg von den schwächsten Boss und Versaces dieser Welt - und zweitens in deren Territorium auch noch erheblich schlechter, schwächer, zögerlicher. Diese Fusion sitzt tatsächlich zwischen den Stühlen und macht nix richtig.

Flakon: einzige echte Stärke - fein!
Sillage: ganz mager
Haltbarkeit: ganz kurz (4 Stunden, wenn überhaupt)

Fazit: ganz schwacher Versuch der Issey-DNA einen grün-süßeren Überzug zu verleihen - blass bis bäh!
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