Parfum Captive #3 J.F. Schwarzlose Berlin 2017
6
Hilfreiche Rezension
Der seriöse Mr. Grapefruit
Nachdem "Captive #1" für mich ein Traumduft ist und "Captive #2" als Matschkopfversion dessen auch noch in Ordnung ging, kommt nun der dritte, ebenfalls gepfefferte Duft der Trilogie - "Captive #3". Und er bewegt sich doch ein ganzes Stück weg von seinen Vorgängern, was ich begrüße. Mit Pfeffer kann man ja noch so viel mehr machen. Und wer jedes Essen, wie ich, nachpfeffert, weiß, dass er hier richtig aufgehoben ist.
Diesmal trifft der Pfeffermix auf eine hochwertige Grapefruit - eine besonders spannende und erfrischende Mischung. Es ist definitiv der hellste Duft der Reihe und erinnert an Deo, Shampoo und Duschbad für den Herrn - nur in tausendmal edler und eben mit Pfefferkörnern gestreckt. Dabei ist anfangs noch kaum Pfeffer spürbar, die luxuriöse Grapefruit dominiert und strahlt, doch mit der Zeit wird der Duft, der Tradition der Reihe verpflichtet, ernster und grimmiger und eben pfeffriger. Insgesamt eine Grapefruit mit Schwung im Pöppes. Energiegeladen, reif, erwachsen. Ziemlich simpel, fast einfältig wenn man böse spricht, doch die Kombination rockt. Es muss nicht immer kompliziert sein. Das hier ist tragbar und sehr easy going. Hat geprickelt im Bauchnabel und zischt umweglos in den Wohlfühlknubbel zwischen Bauch und Herz.
Flakon: s. restlichen Captives
Sillage + Haltbarkeit: die zarteste, legerste Versuchung der Reihe - trotzdem 7 Stunden.
Fazit: eine hochwertige Grapefruit, eher grau und mit immer stärker werdenden Pfefferspritzern versetzt - fast schon sportlich, aber noch edel genug. Kommt für mich nicht an "Captive #1" ran, lässt die #2 aber weit hinter sich. Spritzig!
Diesmal trifft der Pfeffermix auf eine hochwertige Grapefruit - eine besonders spannende und erfrischende Mischung. Es ist definitiv der hellste Duft der Reihe und erinnert an Deo, Shampoo und Duschbad für den Herrn - nur in tausendmal edler und eben mit Pfefferkörnern gestreckt. Dabei ist anfangs noch kaum Pfeffer spürbar, die luxuriöse Grapefruit dominiert und strahlt, doch mit der Zeit wird der Duft, der Tradition der Reihe verpflichtet, ernster und grimmiger und eben pfeffriger. Insgesamt eine Grapefruit mit Schwung im Pöppes. Energiegeladen, reif, erwachsen. Ziemlich simpel, fast einfältig wenn man böse spricht, doch die Kombination rockt. Es muss nicht immer kompliziert sein. Das hier ist tragbar und sehr easy going. Hat geprickelt im Bauchnabel und zischt umweglos in den Wohlfühlknubbel zwischen Bauch und Herz.
Flakon: s. restlichen Captives
Sillage + Haltbarkeit: die zarteste, legerste Versuchung der Reihe - trotzdem 7 Stunden.
Fazit: eine hochwertige Grapefruit, eher grau und mit immer stärker werdenden Pfefferspritzern versetzt - fast schon sportlich, aber noch edel genug. Kommt für mich nicht an "Captive #1" ran, lässt die #2 aber weit hinter sich. Spritzig!

