Dank meiner lieben Peppermint konnte ich endlich auch den Banoffi testen.
Das war der letzte aus der Eclaire-Reihe, der mir noch fehlte.
Eins kann ich vorweg sagen, er ist für mich der schwächste der drei.
Das heißt keinesfalls, dass es ein schlechter Duft ist, die anderen beiden gefallen mir einfach besser.
Banoffi startet bananig-süß, fast identisch zu den Schaumzucker-Bananen von Haribo.
Dieses Opening gefällt mir als Gourmand-Fan schon sehr.
Bananencreme könnte auch hinhauen, was ich wahrnehme, ist aufjedenfall süße Banane.
Im DD bleibt der bananige Charakter erhalten.
Durch die Sahne in der Herznote empfinde ich den Duft als leicht sahnig und dezent laktonisch.
Keks und Praline nehme ich zum Schluss nur minimal wahr.
Was bleibt ist eine Mischung aus Haribo-Bananen und Müllermilch-Bananenshake, unterlegt mit einer leichten Synthetik.
Wirklich kein schlechter Duft, aber kein must-have für mich.
Was die Performance betrifft, ist Banoffi der schwächste aus der Reihe.
Die Ausstrahlung ist gerade noch moderat, von einem süßen Duft kann man mehr erwarten.
Die Haltbarkeit dagegen ist mit mindestens 6h in Ordnung.
Unisex oder doch zu feminin?
Ich würde sagen, dass er eher zu den Damen passt, sehe ihn aber durchaus auch an einem Mann (W60%/40%M).
Auch wenn meine Rezension vielleicht nicht begeistert klingt, sollte man den Duft dennoch testen, wenn man den Duft von Bananen mag.
Und noch eine Sache zum Schluss: Er hat absolut keine Ähnlichkeit zu dem OG Eclaire.
Es ist ein komplett eigenständiger Duft.