Eau Gourmande - Tarte au Citron Laura Mercier 2006
10
Top Rezension
Feuchter Wuff an Käsesahne...
Oha! Der erste Kommi zu diesem Duft... ok. Man möge sich bitte erinnern, daß sich die Düfte individuell bei jedem anders entwickeln! Also, nicht abhalten lassen...
Nun denn. Da ich gerade auf der Suche nach einem schönen, femininen, zitrischen Duft bin, habe ich mir Tarte au Citron von Laura Mercier besorgt. Gleich nach seiner Ankunft heute habe ich ihn aufgeregt und voller Hoffnung nach der perfekten Zitrusnote aufgetragen. Nach dem Sprühen ist sofort Zitrone da, und sanfte Bergamotte, mit Quark, cremig und leicht säuerlich. Ich habe die Assoziation von Käsekuchen mit ordentlich Zitronenaroma, irgendwie aber leider etwas künstlich - und gleichzeitig sofort parallel dazu mitschwingend ein seltsamer Geruch, das Gegenteil von spritzig, kaum beschreibbar, irgendwie dumpf. Der Anis vielleicht? Hmm. Jedenfalls bin ich dem Göggen nahe. An alle die nicht wissen was das ist: es ist die unmittelbare Vorstufe vor dem produktiven Würgen. Ich habe lange überlegt, womit dieser Geruch vergleichbar ist. Es ist schwer zu benennen, im Kopfkino sitze ich in einem Cafe, gekleidet in altmodisch seidigem Rüschengewand und weißem Hut mit breiter Krempe, und habe diesen Käsesahnekuchen mit mürbem, vanillekeksigem Boden vor mir. Gerade war das Wetter noch schön, leider hat es angefangen zu nieseln, und so sitzt neben mir ein feuchter Hund, auf Häppchen hoffend. Der Kuchen könnte so lecker sein, aber die Schwaden dieses nassen Fells - brrr! - verderben den Appetit. Im Verlauf verzieht sich der Wautzi, verstehend, daß er nichts vom Kuchen abbekommt, hinterlässt zum Dank dafür aber eine bleibende Erinnerung.
Zusammenfassende Assoziation bei mir: Käsesahne mit nassem Hund.
Ein heller Duft, gourmandig, bei mir leider mit Ekelfaktor. Schade.
Die Sillage dünkt mir eher schwächer. Die Haltbarkeit habe ich nicht austesten wollen - ein Hoch auf die altbewährte, rätselhaft funktionierende Metallseife..
Nun denn. Da ich gerade auf der Suche nach einem schönen, femininen, zitrischen Duft bin, habe ich mir Tarte au Citron von Laura Mercier besorgt. Gleich nach seiner Ankunft heute habe ich ihn aufgeregt und voller Hoffnung nach der perfekten Zitrusnote aufgetragen. Nach dem Sprühen ist sofort Zitrone da, und sanfte Bergamotte, mit Quark, cremig und leicht säuerlich. Ich habe die Assoziation von Käsekuchen mit ordentlich Zitronenaroma, irgendwie aber leider etwas künstlich - und gleichzeitig sofort parallel dazu mitschwingend ein seltsamer Geruch, das Gegenteil von spritzig, kaum beschreibbar, irgendwie dumpf. Der Anis vielleicht? Hmm. Jedenfalls bin ich dem Göggen nahe. An alle die nicht wissen was das ist: es ist die unmittelbare Vorstufe vor dem produktiven Würgen. Ich habe lange überlegt, womit dieser Geruch vergleichbar ist. Es ist schwer zu benennen, im Kopfkino sitze ich in einem Cafe, gekleidet in altmodisch seidigem Rüschengewand und weißem Hut mit breiter Krempe, und habe diesen Käsesahnekuchen mit mürbem, vanillekeksigem Boden vor mir. Gerade war das Wetter noch schön, leider hat es angefangen zu nieseln, und so sitzt neben mir ein feuchter Hund, auf Häppchen hoffend. Der Kuchen könnte so lecker sein, aber die Schwaden dieses nassen Fells - brrr! - verderben den Appetit. Im Verlauf verzieht sich der Wautzi, verstehend, daß er nichts vom Kuchen abbekommt, hinterlässt zum Dank dafür aber eine bleibende Erinnerung.
Zusammenfassende Assoziation bei mir: Käsesahne mit nassem Hund.
Ein heller Duft, gourmandig, bei mir leider mit Ekelfaktor. Schade.
Die Sillage dünkt mir eher schwächer. Die Haltbarkeit habe ich nicht austesten wollen - ein Hoch auf die altbewährte, rätselhaft funktionierende Metallseife..
1 Antwort


GSD sind die Geschmäcker verschieden.