No 7 - Sekushi Extrait de Parfum war mein erster Nischenduft überhaupt und ich erinnere mich noch genau an den Moment, als wäre er gestern gewesen. Ich wollte damals unbedingt etwas Verrücktes, etwas das nicht jeder trägt und das ein bisschen meine eigene Energie widerspiegelt. Der Verkäufer bei Ludwig Beck hat mich nur kurz angesehen und gesagt: „Ich weiß, was du brauchst. Etwas Süßes, Mystisches und Einzigartiges.“ Natürlich ist jeder Mensch einzigartig, aber in diesem Moment hat es einfach gepasst.
Er sprühte ihn auf meinen Arm und ich war sofort verliebt. Die Himbeere ist perfekt dosiert sie wirkt weder billig noch künstlich. Die Süße der Zuckerwatte verbindet sich mit diesem leicht rauchigen harzigen Unterton der das Ganze spielerisch und spannend macht. Damals gab es so eine DNA kaum und genau deshalb hat er mich getroffen.
Heute, zehn Jahre später, halte ich die gleiche Flasche in der Hand und der Duft ist kein Stück gekippt. Im Gegenteil er ist runder geworden weicher und irgendwie emotionaler. Er löst wunderschöne Erinnerungen aus und erinnert mich an eine Version von mir selbst die mutig neugierig und voller Entdeckerfreude war...
Die Haltbarkeit liegt im guten Rahmen und die Sillage ist moderat, was ich sogar passend finde.
No 7 - Sekushi Extrait de Parfum bleibt für mich ein Duft der mich an meine Anfänge in der Nischenwelt erinnert und der mir jedes Mal zeigt warum ich Parfums so liebe.