...fragt der Yakuzi den Cosanostraesen. Der meint: Lass uns mal alle viere von uns strecken.
Neeeein - er ist kein mafiöser Duft vorweg. Er ist ein Schmeichler, ein "ach-ich-hab-ihn-doch-so-ähnlich-schon-gerochen" Duft - aber irgendwie finde ich, ist Isola in der Fülle der frischen, limettigen, zitrischen und orangen Super-Sommerdüfte durchaus eine Insel. Die des Loslassens: Alle viere von sich strecken.
Isola hat leicht kühle Yuzu, eine leicht bittere Bergamotte am Beginn und dann zusätzlich diesen unfassbaren, diffusen Duft frischer Wäsche, die scheinbar immer an den Fenstern seiner Heimatstadt auf Sizilien hängt. Vielleicht ist es die gute Qualität des Lavendels, welche mir dieses Gefühl von Sauberkeit gibt - oder der weisse Tee?
Ich habe den Duft nun seit sechs Stunden auf meiner Haut - ein Frische-Wäsche-Zitroneneiscreme-Vibe. Und lese mir Meo's Idee noch einmal durch: "Von Japan nach Sizilien, sanfte Wärme, Wind, leichte Zitrusfrüchte, Yuzulimonade, Tag und Nacht". Ja, vielleicht ist es das. Ein einfacher Duft, der einfach schön weich und sanft sein will, kontemplativ und cremig-erhaben? Und ja, ich strecke alle viere von mir.