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Hilfreiche Rezension
Aquatische Raffinesse trifft mediterrane Eleganz
Was für ein faszinierender Spagat zwischen erfrischender Aquatik und warmer Sinnlichkeit! Simone Andreolis neueste Kreation aus der Timeless Nomad Kollektion fängt tatsächlich das Gefühl grenzenloser Freiheit ein – wie das Gleiten über türkisfarbene Wellen mit dem Wind als einzigem Begleiter.
Der Auftakt ist gradezu euphorisch: Bergamotte und grüner Apfel treffen auf aquatische Lotusblüte und strahlenden Neroli – eine Komposition, die sofort Urlaubsgefühle weckt. Doch hier zeigt sich bereits Andreolis Handschrift: Was zunächst wie ein typischer Sommerflieger wirkt, entwickelt schnell überraschende Tiefe und Komplexität.
Das Herzstück ist richtig tolll: Der kristalline Akkord mit seinen salzigen, mineralischen Nuancen lässt einen wirklich die Gischt brechender Wellen vor dem inneren Auge haben, ohne dabei klischeehaft aquatisch zu werden. Salzig, frisch, aber auch warm und einladend.
Der Drydown überrascht der Duft dann: Tonkabohne, Vanille und Zedernholz schaffen eine cremige Basis, die an sonnengewärmte Haut nach einem Tag am Meer erinnert. Selbst Vanille-Skeptiker können hier zugreifen, denn sie ist nie aufdringlich, sondern perfekt eingebettet in das aquatische Konzept.
Mein Fazit: Mit aquatischen Düften tue ich mich sonst eher schwer. Aber Kite in Cristal Reef ist kein oberflächlicher Strandduft, sondern eine durchdachte, emotionale Reise zwischen Frische und Wärme. Andreoli beweist einmal mehr sein Gespür für außergewöhnliche Kompositionen, die sowohl tagsüber als auch abends funktionieren. Die Parallel zu einem Uden oder einem Sculpture Homme Eau de Toilette sind nicht von der Hand zu weisen. Dennoch: Perfekt für alle, die aquatische Düfte lieben, aber mehr wollen als die üblichen Mainstream-Klischees.
Der Auftakt ist gradezu euphorisch: Bergamotte und grüner Apfel treffen auf aquatische Lotusblüte und strahlenden Neroli – eine Komposition, die sofort Urlaubsgefühle weckt. Doch hier zeigt sich bereits Andreolis Handschrift: Was zunächst wie ein typischer Sommerflieger wirkt, entwickelt schnell überraschende Tiefe und Komplexität.
Das Herzstück ist richtig tolll: Der kristalline Akkord mit seinen salzigen, mineralischen Nuancen lässt einen wirklich die Gischt brechender Wellen vor dem inneren Auge haben, ohne dabei klischeehaft aquatisch zu werden. Salzig, frisch, aber auch warm und einladend.
Der Drydown überrascht der Duft dann: Tonkabohne, Vanille und Zedernholz schaffen eine cremige Basis, die an sonnengewärmte Haut nach einem Tag am Meer erinnert. Selbst Vanille-Skeptiker können hier zugreifen, denn sie ist nie aufdringlich, sondern perfekt eingebettet in das aquatische Konzept.
Mein Fazit: Mit aquatischen Düften tue ich mich sonst eher schwer. Aber Kite in Cristal Reef ist kein oberflächlicher Strandduft, sondern eine durchdachte, emotionale Reise zwischen Frische und Wärme. Andreoli beweist einmal mehr sein Gespür für außergewöhnliche Kompositionen, die sowohl tagsüber als auch abends funktionieren. Die Parallel zu einem Uden oder einem Sculpture Homme Eau de Toilette sind nicht von der Hand zu weisen. Dennoch: Perfekt für alle, die aquatische Düfte lieben, aber mehr wollen als die üblichen Mainstream-Klischees.
3 Antworten
Pistazieneis vor 3 Monaten
Die komplette Duftpyramide erweitert abgeschrieben. Naja.
Nst85 vor 3 Monaten
1
Vielen Dank für das qualifizierte Feedback!
ElAttarine vor 3 Monaten
Mich sorgt hier der grüne Apfel...

