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Top Rezension
Goldene Glut
Mein zweiter Duft-Test aus der Feuer-Reihe der Terenzis. Wie ihr vielleicht wisst geht es darum, die Symbolik und Kraft des Feuers mit Hilfe von Parfums zu vermitteln. Während XIX March eigentlich kaum etwas mit Feuer zu tun hatte, dafür aber frisch-holzig war und den Anfang des Frühlings andeutete, kann man bei Gold Rose Oudh hier durchaus feurige Noten heraus riechen, was schon mal ganz interessant ist.
Der Duft:
Es fängt mit einer leicht zitrisch-frischen Bergamotte an, daneben ist auch eine schöne Kiefern- bzw. Tannennote. Ziemlich schnell wirkt allerdings auch der Oud, der noch wegen den zitrischen Noten etwas schwach wirkt. Toll ist aber, dass man die angegebene Glut-Note riecht. Es ist ein schöner Duft vom Feuer (aber nicht von etwas abgefackeltem). Es hat etwas wärmendes und wohliges an sich. Der Oud wird langsam stärker und zusammen mit der Glut riecht es dann ein wenig so, als ob man… bügeln würde…
In der Herznote riecht man hauptsächlich die Rose, was den Duft auch leicht süßlicher macht. Allmählich kommen auch Patchouli und vor allem der Pfeffer dazu.
Die Basis ist holzig und natürlich weiterhin oudig, die allerdings mit der Zeit immer schwächer wird, mit sanften Moschus- und Amberdüften. Eine weitere süßliche, aber auch leicht würzige Komponente kommt mit dem Honig dazu. Die Glutnote ist zwar noch da, aber nur noch sehr schwach.
Die Haltbarkeit und Sillage:
Die Haltbarkeit beträgt ca. acht bis zehn Stunden.
Die Sillage ist stark, wie so oft bei Oud-Düften, da Oud meist sehr kräftig ist und sogar manchmal ziemlich stechend sein kann. Hier ist Oud ebenfalls stark, wird aber von den anderen Noten etwas abgemildert, so dass er nicht ganz zum davonlaufen riecht (für alle, die Oud nicht mögen…). Der Duft wird auf jeden Fall an einem zu riechen sein, so dass man ihn nicht überdosieren sollte.
Der Flakon:
Der Flakon ist zylindrisch und vergoldet und damit glänzend. Der Deckel, der ebenfalls zylindrisch ist, ist schwarz. Durch den goldenen Ton wirkt der Flakon aber edel und nicht protzig. Alles in allem ganz gelungen.
Der Duft hier kann schon wesentlich besser das Gefühl bzw. die Essenz des Feuers wiedergeben, jedenfalls in der Kopfnote, wo man diese Glutnote noch gut wahrnehmen kann. Später riecht er mehr nach Rosen und Oud mit Honignoten und erinnert an viele andere Düfte mit Oud und Rosen.
Aber dieser hier gehört zu den besseren Düften. Schade nur, dass die Kopfnote nicht so lange hält, da ich sie wirklich interessant fand.
Der Duft ist auf jeden Fall ein Duft für kältere Tage im Herbst und Winter. Es passt gut zu vielen Anlässen, ob Freizeit oder auch Ausgehen. Als Oud-Nichtliebhaber werde ich selber diesen Duft zwar nie tragen, aber ich kann allen anderen mal empfehlen, ihn zumindest mal zu testen.
Der Duft:
Es fängt mit einer leicht zitrisch-frischen Bergamotte an, daneben ist auch eine schöne Kiefern- bzw. Tannennote. Ziemlich schnell wirkt allerdings auch der Oud, der noch wegen den zitrischen Noten etwas schwach wirkt. Toll ist aber, dass man die angegebene Glut-Note riecht. Es ist ein schöner Duft vom Feuer (aber nicht von etwas abgefackeltem). Es hat etwas wärmendes und wohliges an sich. Der Oud wird langsam stärker und zusammen mit der Glut riecht es dann ein wenig so, als ob man… bügeln würde…
In der Herznote riecht man hauptsächlich die Rose, was den Duft auch leicht süßlicher macht. Allmählich kommen auch Patchouli und vor allem der Pfeffer dazu.
Die Basis ist holzig und natürlich weiterhin oudig, die allerdings mit der Zeit immer schwächer wird, mit sanften Moschus- und Amberdüften. Eine weitere süßliche, aber auch leicht würzige Komponente kommt mit dem Honig dazu. Die Glutnote ist zwar noch da, aber nur noch sehr schwach.
Die Haltbarkeit und Sillage:
Die Haltbarkeit beträgt ca. acht bis zehn Stunden.
Die Sillage ist stark, wie so oft bei Oud-Düften, da Oud meist sehr kräftig ist und sogar manchmal ziemlich stechend sein kann. Hier ist Oud ebenfalls stark, wird aber von den anderen Noten etwas abgemildert, so dass er nicht ganz zum davonlaufen riecht (für alle, die Oud nicht mögen…). Der Duft wird auf jeden Fall an einem zu riechen sein, so dass man ihn nicht überdosieren sollte.
Der Flakon:
Der Flakon ist zylindrisch und vergoldet und damit glänzend. Der Deckel, der ebenfalls zylindrisch ist, ist schwarz. Durch den goldenen Ton wirkt der Flakon aber edel und nicht protzig. Alles in allem ganz gelungen.
Der Duft hier kann schon wesentlich besser das Gefühl bzw. die Essenz des Feuers wiedergeben, jedenfalls in der Kopfnote, wo man diese Glutnote noch gut wahrnehmen kann. Später riecht er mehr nach Rosen und Oud mit Honignoten und erinnert an viele andere Düfte mit Oud und Rosen.
Aber dieser hier gehört zu den besseren Düften. Schade nur, dass die Kopfnote nicht so lange hält, da ich sie wirklich interessant fand.
Der Duft ist auf jeden Fall ein Duft für kältere Tage im Herbst und Winter. Es passt gut zu vielen Anlässen, ob Freizeit oder auch Ausgehen. Als Oud-Nichtliebhaber werde ich selber diesen Duft zwar nie tragen, aber ich kann allen anderen mal empfehlen, ihn zumindest mal zu testen.
3 Antworten
Bluemediterr vor 3 Jahren
Ich stimme zu vielleicht ist es tatsächlich was für den Winter, unter einen dicken Winterjacke, Wollpulli und Schal😊,
Jimmysrxxlb vor 8 Jahren
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schnüffelnd an meinem Handgelenk musste ich bei "als ob man… bügeln würde… " laut los lachen... deine Beschreibung kommt wirklich hin ;-)
Lolle vor 10 Jahren
Goldene Gloud also :D

