Heute ist ein trüber Dezembertag. Nicht allzu kalt. Frisch. Feucht.
Als mitten in Deutschland fern von jedem Meer lebendes Küstenkind ist mir manchmal - so auch heute - nach maritimer Kleidung.
Und bevor ich das Haus verlasse, frage ich mich noch, welcher Duft es dazu sein darf.
Nothing but Sea and Sky kommt mir recht schnell in den Sinn. Und da Nothing but Sea and Sky gar nicht stören kann, sprüh ich ihn großzügig auf Haare, Hals, Nacken, Arme und Kleidung.
Am Morgen dann habe ich ein ausgiebiges Gespräch, eine gute Begegnung.
Der Duft begleitet mich und weht immer wieder wie eine weiche Wolke, die bei leichter Brise über den Himmel zieht, an meiner Nase vorbei.
Und ich stelle mir vor an so einem Tag wie heute gemeinsam mit einer vertrauten Person
warm eingepackt an einem Strand spazieren zu gehen. Von einem Küstenort zum nächsten.
Hier und da größere Steine, Holz, angeschwemmte Naturmaterialen. Und auch Abbrüche der Steilküste. Die Wellen klatschen in einem leicht unregelmäßigen Rhythmus auf den feuchten Sand. Von Zeit zu Zeit bläst der frische und kühle Wind die Haare beiseite.
Möwen fliegen gröhlend über uns hinweg.
Das Gespräch fließt gemächlich dahin sich abwechselnd mit Phasen der Ruhe und des Nachdenkens. Wir gehen. Alles ist in Ordnung.
Trotz der selbst an diesem kühlen feuchten Tag ansprechenden Natur, die sowohl ihre Schönheit als auch ihre Gefahr offenbart. Wie das Leben selbst.
Nothing But Sea and Sky begleitet uns mit einer warmen und holzigen frischen Brise, die das Aroma weißen Nougats erahnen läßt.
Am Zielort gibts einen Earl Grey mit Aussicht aufs Meer.