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Hilfreiche Rezension
Ausdruck eines Lebensgefühls
Rive Gauche, das linke Flußufer der Seine. Es ist ein Teil von Paris welches heute für Kunst und Kreativität steht und vielleicht auch für Luxusläden. Zu lange war ich nicht mehr dort. Früher war es ein Quartier der Intellektuellen und der wilden Nächte. Provokation. Direkt. Femminin. Anders. Und ja, das passt zu dem Duft. Es ist für mich kein Mainstream Duft.
Dieser runde, blau-silber-schwarz gestreifte Flakon blickte mich nun seit gut 2,5 Jahren im Bad an. In der hinteren Reihe. Probiert hatte ich ihn irgendwie noch nie. Der Duft ist ein Erbstück meiner Tante. Und jetzt, jetzt ist er endlich dran!
Rive Gauche startet alkoholisch, grün, mit Bergamotte, vielleicht kommt ganz kurz Pfirsich hervor. Dann wird er innerhalb von Minuten bei mir blumig, tiefer, satter; ich glaube ich rieche vor allem Jasmin, dann etwas Ylang und Rose. Es fühlt sich für mich an, als befände ich mich in einem sonnigen Gewächshaus mit wunderschönen Blumen.
Dann wird der Duft stärker, fast schon stechend, wie wenn man den Kopf zu tief in eine Blüte steckt und daran riecht -oder die Sonne darauf knallt und alles im Gewächshaus ganz stark duftet. Also fast ein Zu-viel. Das ist glaube ich die Geranie, wenn ich es mit meinem ätherischen Öl vergleiche. Gott-sei-Dank dauert dies nur kurz an, und mit einem Mal verbinden die Blumen sich.
Im Verlauf wird Rive Gauche hautnäher, immer noch blumig und würziger. Ich glaube da blitzt dann die Basisnote hervor. Ich kann das aber bis auf das Sandelholz nicht genauer identifizieren.
Der Duft ist für mich echt gut verwoben und deshalb auch tragbar. Nicht im Hochsommer, nicht im normalen (Praxis-)Alltag, aber im Winter, zum Ausgehen, Abends, schick, selbstbewusst, provokant, für Überraschungen gut.
Also ein Schätzchen was ich definitiv hin- und wieder tragen werde, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt.
Dieser runde, blau-silber-schwarz gestreifte Flakon blickte mich nun seit gut 2,5 Jahren im Bad an. In der hinteren Reihe. Probiert hatte ich ihn irgendwie noch nie. Der Duft ist ein Erbstück meiner Tante. Und jetzt, jetzt ist er endlich dran!
Rive Gauche startet alkoholisch, grün, mit Bergamotte, vielleicht kommt ganz kurz Pfirsich hervor. Dann wird er innerhalb von Minuten bei mir blumig, tiefer, satter; ich glaube ich rieche vor allem Jasmin, dann etwas Ylang und Rose. Es fühlt sich für mich an, als befände ich mich in einem sonnigen Gewächshaus mit wunderschönen Blumen.
Dann wird der Duft stärker, fast schon stechend, wie wenn man den Kopf zu tief in eine Blüte steckt und daran riecht -oder die Sonne darauf knallt und alles im Gewächshaus ganz stark duftet. Also fast ein Zu-viel. Das ist glaube ich die Geranie, wenn ich es mit meinem ätherischen Öl vergleiche. Gott-sei-Dank dauert dies nur kurz an, und mit einem Mal verbinden die Blumen sich.
Im Verlauf wird Rive Gauche hautnäher, immer noch blumig und würziger. Ich glaube da blitzt dann die Basisnote hervor. Ich kann das aber bis auf das Sandelholz nicht genauer identifizieren.
Der Duft ist für mich echt gut verwoben und deshalb auch tragbar. Nicht im Hochsommer, nicht im normalen (Praxis-)Alltag, aber im Winter, zum Ausgehen, Abends, schick, selbstbewusst, provokant, für Überraschungen gut.
Also ein Schätzchen was ich definitiv hin- und wieder tragen werde, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt.
Aktualisiert am 04.02.2023 - 09:30 Uhr
4 Antworten


Die waren total angesagt, aber auch damals schon außergewöhnlich *cool*.
Danke, aber jetzt wo Du es sagst....... Mir fehlt das metallische komplett.