"Das B" ist schon ein guter Name für einen Duft, so niedlich wie der Duft selbst, und natürlich der herzförmige Flacon! Im Vertrieb eines französischen Kosmetikclubs, der ähnlich wie Yves Rocher operiert, aber namhafte Designer und Parfümeure unter Vertrag hat, ist Le b. nicht in Geschäften zu bekommen, sondern früher nur über mail-order und heute dazu noch online. Ich erinnere mich noch an die Zeit, als regelmässig die Prospekte dieses Clubs in meinem Briefkasten landeten und ich jedes Mal zwanghaft etwas bestellte, um in den Genuss der Sonderangebote zu kommen. Und so fiel mir auch Le b. in den Schoss. Den Flacon liebte ich sofort, den Duft erst Jahre später, denn der Flacon blieb bis dahin zu. Heutzutage würde das nicht mehr passieren, denn meine Prioritäten haben sich, wie man unschwer erkennen kann, verlagert. Die Kopfnote ist schon das bemerkenswerteste an diesem netten, lieblichen kleinen Duft, denn der Jasmin ist direkt da. Er geht dann zusammen mit der Orangenblüte in die Herznote hinein und beide büssen dabei an Süsse ein. Nun fängt eine sanftere Langzeitphase der unschuldigen weissen Blütendüfte an, die zeitweise einen aquatischen Touch haben, der aber den Duft nicht in Richtung frisch zieht, sondern nur eine kleine Erfrischung, wie ein schwacher Windhauch, verursacht. Die Basis ist zartgrün und kuschelig. Gemessen an den meisten Orangenblüten-/Jasmin-Düften ist das ein putziges kleines Ding, quasi die Jungfrauenversion.
Edit: Dieser Text stand zuvor fälschlicherweise bei der 2007er Version, bezieht sich aber auf die von 1987.