Nach langer Fahrt durch kalte, stürmische Meere kommt der Kapitän endlich zurück, erschöpft, müde und zerschlagen, aber lebendig. Er erreicht den Hafen und humpelt sofort in die nächste Gaststätte, um sich zu erholen. Es ist warm, und er ist glücklich mit sich.
Ich war fast sofort überzeugt. Bei einem Namen wie diesem dachte, zumindest ich, sofort an unerträgliche Animalik, erdrückende Schwere und stechende Süßlichkeit, aber da habe ich mich getäuscht. Anfangs ganz leicht zitrisch und alkoholisch, später viel Vanille, Holz und warmes Ambergris. Vielleicht auch etwas salziges, für mich aber eher weniger. Auf jeden Fall nichts was man kennt, aber definitiv kennen sollte. Eher für kältere Abende, aber keineswegs herausfordernd.
Von verschiedenen Personen gesagt bekommen, es "riecht nach Weihnachten". Nehme ich als Kompliment.