Ein lila Tagtraum mit einem Hauch Säure – Vanilla Orchid Sandalwood zum Verlieben
Manche Düfte berühren einen einfach direkt – und die 509 war für mich genau so einer. Ich hab ihn aufgetragen und musste direkt nochmal schnuppern, weil ich nicht glauben konnte, wie schön das ist. Warm, süß, aber nicht klebrig. Und dann diese leichte Säure… das finde ich richtig schön!
Das erste, was mir auffällt, sind die kandierten Veilchen, hier sind sie besonders: Sie riechen fast essbar – wie ein kleines violettes Konfekt. Süß, aber nicht zu sehr – da ist diese leicht säuerliche Note drin, wie bei richtig guten roten Früchten oder leicht gezuckerten Blüten. Und genau das macht den Duft für mich so besonders: Er ist nicht nur lieblich, sondern hat Tiefe.
Die Vanille kommt dann langsam dazu, eine ganz weiche, warme, fast pudrige Vanille.
Das Sandelholz ist ruhig, cremig, leicht holzig – fast samtig. Kein bisschen trocken oder männlich – sondern rund, warm und sehr hautnah. Ich glaube, das ist das, was den Duft so lange tragbar macht. Ich rieche ihn Stunden später immer noch auf meiner Haut, und auch auf Kleidung hält er richtig gut – sogar bis zum nächsten Tag.
Keine dieser Düfte, bei denen du nach zwei Stunden denkst „Okay, danke, jetzt reicht's“. Er entwickelt sich langsam, wird immer weicher, aber nie langweilig. Ich hatte sogar mal das Gefühl, dass er am Ende fast ein bisschen nach frischer Haut und Sonnencreme duftet – aber auf eine ganz elegante Art.
Ich glaube, was mich so begeistert, ist die Kombination aus dieser Veilchen-Vanille-Sandelholz-Mischung und der kleinen Prise Frische, die da mitschwingt. Es macht ihn leicht verspielt.
der zitrisch-fruchtige Allrounder für alle
er öffnet mit einer lebhaften Mischung aus Bergamotte, Zitrone und überraschender Ananas – saftig, frisch, freundlich.
Dann übernimmt das Herz mit schwarzem Pfeffer und Haselnuss – leicht würzig-nussig, aber nie zu männlich. Stattdessen entsteht ein feingliedriger Zwischenton, der die Frische abrundet und unisex macht.
Die Basis aus Amberholz, Patchouli und Zedernholz gibt Tiefe und Wärme – nicht schwer, sondern angenehm clean, so dass der Duft aus der Nähe wärmt und gleichzeitig Raum lässt. alles in allem wirkt der Duft total anziehend.
Zitrus und Frucht sind präsent, aber nie süß-sauer; es bleibt frisch, leicht und belebt.
Die würzigen und holzigen Noten sorgen für Struktur – genug Denim-tauglich, genug Hautwärme für alle.
Haltbarkeit und Sillage liegen im überdurchschnittlichen Bereich – er bleibt da, ohne aufdringlich zu sein.
Ajeeb könnte ein Statement-Duft sein. die Stärke: Er funktioniert unkompliziert, ist clever komponiert und bringt gute Laune, ohne sich aufzudrängen. Für Post-it-Momente, Office-Tage oder einfach, wenn man gut riechen will – und ehrlich gesagt: das immer.
Bewertung: 4 / 5, ein Punkt Abzug, weil er nicht ultra einzigartig ist – aber selten so rund für beide Geschlechter rüberkommt.
Mango‑Kokos‑Liebe zum Auflecken
Fruchtig, nicht aufdringlich – passionierte Smoothie-Vibes, ohne ein Zuckerrausch zu sein
Floral – die Blumen machen sie nicht süßer, sondern feiner, eleganter
Cremige Basis, die bleibt – weich, unaufdringlich, aber spürbar – gute 4–5 Stunden auf der Haut, 6–7 auf Kleidung - in etwa
ein echter Sommerduft: süß, klar, mit einem Hauch Säure, rund und bodenständig. Der perfekte Begleiter für heiße Tage, entspannte Drinks und den Kick tropischer Frische – ganz ohne künstliche Fake‑Note.
und vor allem eine herzige Begleitung in stickigen Ubahnen und Öffis, wenn ich sie aufgetragen habe, bin ich etwas glücklich ;)
dieser Duft fokussiert sich auf dein Ich, was sich nur positiv entfalten kann an diesem Tag
Ich finde Yara Tous ist eine wahre Stimmungsaufhellerin.
Eine glatte Empfehlung!
Pistazie trifft Haut, cremig, fruchtig, zum Anlehnen
Der Duft öffnet sich mit Pistazie, Haselnuss und Frucht – aber die Haselnuss nehme ich nicht so ganz wahr. sanft, nussig, ein bisschen grün, ein bisschen süß, aber eben: natürlich. Dazu kommt ein Hauch von schwarzer Johannisbeere, der das Ganze leicht fruchtig und lebendig macht – fast wie ein kleiner Kontrapunkt zur Cremigkeit.
Im Herzen geht es weicher weiter: Lactone (also diese samtige, milchige Komponente), Himbeere, Jasmin und Maiglöckchen lassen die Pistazie fruchtig werden. Stell dir saubere, leicht pudrige Haut vor, die gerade eingecremt wurde – blumig, aber zurückhaltend. Die Himbeere bringt eine leichte Fruchtigkeit, die nicht quietscht, sondern eher in der Tiefe mitschwingt.
Die Basis bleibt im selben Gefühlshaushalt: Vanille, Tonkabohne, nochmal Lactone. Es ist ein sehr intimer, weicher Ausklang – kein Knall, keine künstliche Süße, sondern ein bleib noch Gefühl. Alles trägt sich wie ein kaschmirweiches Sweatshirt auf Haut – unaufdringlich, aber voll da.
"Affection" ist kein Gourmand im klassischen Sinne. Er ist kein Nachtisch, sondern eher ein Sonntagnachmittag, barfuß, Fenster offen, vielleicht jemand, der neben dir sitzt und nichts sagt – aber bleibt.
Ein Duft wie ein flüchtiger Kuss
Ein schöner Duft, wirklich. Der Auftakt mit Zitronenkuchen elegant in your face, feminin – kein Mainstream-Gekreische, sondern fein ausbalanciert.
Im Herzen wird’s floral mit Neroli – weich, cremig. Die Basis aus Vanille, ist warm, hautnah und kühl zugleich. Kein Zuckerbomben-Finish, sondern angenehm zurückhaltend.
Aber: Die Sillage ist ein wenig enttäuschend.
Die Haltbarkeit - Zwei, vielleicht drei Stunden – dann ist wunderschöne Vanille. Auf Kleidung hält er etwas länger, aber ein Duft, der so gut startet, könnte noch mehr starten.
Ästhetisch, harmonisch, modern-blumig. Ein schöner Moment, und ein elegantes Statement.